31.01.2026 -- 182.890 // Zuwachs zum 31.12.2025: 9.335
Russlands Präsident schickt die Jugend seines Landes in einen verbrecherischen Krieg. Wie viele russische Soldaten inzwischen in der Ukraine ihr Leben gelassen haben, können wir nicht komplett aufklären. Wir sammeln hier seit Beginn des Krieges im Februar 2022 die Todesmeldungen aus den Medien der Regionen und sozialen Netzwerken Russlands und verschaffen so zumindest einen ungefähren Überblick.
Im ersten Kriegsjahr haben wir noch die Meldungen im übersetzten Originaltext veröffentlicht, auf Grund der schieren Menge der Kriegstoten mussten wir später zur Tabellenform übergehen, jetzt führen wir nur noch reduzierte Listen. Eine Liste der Regionen und den dazu veröffentlichten Tabellen, finden Sie hier.
Monatlich veröffentlichen wir eine Zusammenfassung unserer Datenbank - die Liste mit allen Auswertungen finden Sie hier - Aktuell Auswertung zum 31.12.2025 & erfasst zum 31.01.2026. | Karte der Regionen Russlands | Föderationssubjekte | Kontakt: info[ɛt]oskarmaria.de
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Es gibt nur wenige Orte auf der Erde, die so abgelegen sind wie der Ort Nutepelmen. Er liegt an der nordöstlichen Küste der Tschuktschen-Halbinsel zur Tschuktschensee. In der Sommerhälfte kann man das Dorf mit einem Schiff oder Hubschrauber von Wankarem aus erreichen. Im Winter gibt es eine fast 200 km lange Eispiste bis zur nächsten Straße. Aber wir haben das alles schon hier geschrieben.
Das Dorf hatte im Jahr 2021 noch 133 Bewohner. Kürzlich ist ein junger Sanitäter aus dem Dorf im Krieg gegen die Ukraine getötet worden - Roman Rachthyn, geboren am 12.01.1987. Aktuell wird der nächste Gefallene aus dem Ort gemeldet - Waleri Sleptsow - geboren am 9. August 1985.
All diese jungen Tschuktschen im besten Alter sind in einem Land aufgewachsen, das reich an Bodenschätzen ist. Die Menschen dort haben wenig von diesem Reichtum, der landet in den Zentren Russlands. Und so sterben auch diese Menschen nur für die russische Welt. Genau das sagt auch der Nachruf auf den jungen Mann:

Kannibale Dmitri Malyschew (links) und Zerstückler Alexander Maslennikow (rechts)
Der Kannibale Dimitry Malyschew war vor zehn Jahren zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden, der Mörder zweier Frauen Alexander Maslennikow musste seit 2017 insgesamt 23 Jahre absitzen. Beide trafen im Oktober 2023 zusammen, als sie sich einem Sturm-V Kommando anschlossen. In einem Interview mit einem Internetmedium aus Wolgograd sagte Malyschew:
"Alexander und ich saßen zusammen und unterzeichneten im Oktober 2023 gemeinsam einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium. Wir dienen in Sturm V. Ich kannte Leute, die nur zum Tapetenwechsel aus der Kolonie hierherkamen. Sie verschwinden normalerweise schnell. Aber ich verstand, warum ich ging und wohin ich ging. Wie würden Sie reagieren, wenn Ihrer kleinen Tochter in der Grundschule gesagt würde, wie man ein Kondom richtig anzieht? Oder werden Männer die Straße entlanggehen und sich gegenseitig küssen? Ist das für Sie normal? Für mich ist das nicht normal."
Also wird es Zeit, uns den Lebensweg dieser beiden Gesellen etwas genauer anzuschauen:
Weiterlesen: Wenn ein Kannibale und ein Frauenschlächter im Krieg zusammentreffen
Der Mann auf dem Foto heißt Maxim Sergejewitsch Kutsar und kam aus einem Dorf in der sibirischen Region Omsk. Er saß im Gefängnis und wurde dort von der Gruppe Wagner rekrutiert. Am 7. Mai 2023 ist er gefallen. Aber diese Informationen sind schon lange Routine, die eigentliche Geschichte begann 11,5 Jahre zuvor.
Maxim war im August 2012 zur Geburtstagsfeier der Mutter seiner Freundin eingeladen. Dort trank er reichlich über den Durst und begann zu randalieren. Der Hausbesitzer verweigerte dem damals 20-jährigen jungen Mann weiteren Alkohol. Irgendwann schlief auch der Hausbesitzer ein und Maxim nahm Rache. Mit einem Messer und einem Schraubenzieher stach er auf den Kopf und Hals des Mannes ein. Der Mann war sofort tot.
Das Foto zeigt russische Soldaten einer Kampftruppe. Veröffentlicht hat es die Frau des getöteten Soldaten Michael Schwarz aus Pskow. Es ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Soldaten aller Altersstufen und Ethnien, wahrscheinlich auch ausländische Söldner. Diese Sturmtruppen haben die höchsten Verluste zu verzeichnen.

Die Stadt Dschankoj liegt im Norden der Halbinsel Krim in der Nähe des Nord-Krim Kanals. Knapp 40.000 Menschen leben in der Stadt - Tendenz abnehmend. Da die politische Situation für die Bewohner der Krim völlig offen ist, bleibt die Region bei Russland oder gelingt es der Ukraine sie zurück zu holen, setzen die aktuellen Machthaber auch auf die Indoktrination der Kinder und Jugendlichen für Russland. Dazu ein Beispiel aus Dschankoj.

Im fernen Osten"Russlands, ganz im Süden der Region Chabarowsk, liegt der Bezirk Vjasemski. Dort leben etwa 20.000 Menschen - fallende Tendenz. Verwaltungszentrum ist die gleichnamige Stadt Vjasemski mit aktuell knapp 13.000 Einwohnern. Der Leiter des Bezirks Alexander Usenko stellt in seinem Telegramkanal eine Veranstaltung der dortigen Kadettenschule N2 vor, bei der der Sohn eines getöteten Soldaten dessen Mut-Orden überreicht bekam.
Die russische Militärpolizei sucht in den besetzten Gebieten der Ukraine nach desertierten Söldnern aus Nepal. Uns liegen sieben solcher Steckbriefe vor, mit denen nach den verschwundenen Nepalesen gesucht wird. Nach einem Bericht des ukrainischen Geheimdienstes soll es sich um deutlich mehr Söldner handeln - der Geheimdienst spricht von Massenflucht.
Derzeit sind nach Angaben eines nepalesischen Internetmediums (Stand 12.02.24, deutsche Übersetzung pdf) etwa 16 getötete nepalesische Söldner der russischen Armee bekannt, 116 wurden verletzt, 272 gelten als vermisst (also getötet oder auf der Flucht) und vier wurden vom ukrainischen Militär gefangen genommen.
Alle Steckbriefe sind gleich aufgebaut, zur Veranschaulichung zeigen wir ein Exemplar mit der Google-Übersetzungsfunktion in deutscher Sprache (Tschetendra Khadka). Die Originale findet man am Ende des Beitrags.

Kalatsch ist ein Städtchen mit etwa 20.000 Einwohner in der Region Woronesch. Die dritte und siebte Klasse einer dortigen Hauptschule hielt Mitte April am Kriegerdenkmal der Stadt eine Kundgebung zum Gedenken an den Schulabsolventen Roman Belolipetsky ab, der im Krieg gegen die Ukraine getötet wurde.
Die Leiterin des Schulmuseums, Frau Kadatskaja, erklärte den Kindern und Jugendlichen den Sinn der Veranstaltung:

Starokangyschewo ist ein kleiner Flecken in Baschkortostan mit gerade mal 125 Einwohnern - alles ethnische Baschkiren. Das Dorf hat schon bessere Zeiten gesehen, im Jahr 2002 zählte man noch knapp 400 Bewohner. Die Stadt Djurtjuli ist 14 km entfernt, in der Stadt leben über 30.000 Menschen. Und der nächste Bahnhof ist 122 km weit weg. Am 24. April wurde im Dorf Starokangyschewo ein getöteter Soldat im Krieg gegen die Ukraine begraben.
Da Baschkortostan im Moment die höchste Zahl an Kriegstoten zu verzeichnen hat, dokumentieren wir, wie die Verwaltungen der Bezirke diese Verluste der Bevölkerung vermittelt. Lassen wir Rip Jusupow, Leiter des Bezirks Djurtjulinsky zu Wort kommen:
An einem bewölkten Tag kommen Tränen ...

Auf Grund der Menge der gefallenen russischen Soldaten im Krieg gegen die Ukraine, müssen wir den Informationsgehalt unserer Tabellen immer weiter zurückschrauben. Und es sieht so aus, dass die Opfer des Krieges weiter steigen werden. Im Moment ist die Region Baschkortostan (Baschkirien) davon am meisten betroffen.
Einen guten Überblick über die Situation in Baschkirien bietet auch die Webseite "Fremder Krieg". Insgesamt über 1.600 getötete Soldaten aus der Region sind dort sehr detailliert in russischer Sprache zusammen getragen worden.
Wir haben in unseren Listen bereits über 1.800 Kriegstote aus der Region Baschkortostan recherchiert. Das mag daran liegen, dass wir von Beginn des Krieges an diese Region im Blick hatten. Wann "Fremder Krieg" an die Öffentlichkeit ging, wissen wir nicht - aber sicher erst in jüngster Zeit.

Das Dorf Lobaski liegt im Bezirk Atjaschewski in der russischen Teilrepublik Mordwinien. Weniger als 600 Menschen leben im Dorf und auch der Bezirk hat nur knapp 18.000 Einwohner. Früher waren es mehr - 1970 lebten im Bezirk doppelt so viele Menschen.

Galitsch ist eine Kleinstadt in der russischen Region Kostroma mit kanpp 13.000 Einwohnern - fallenden Tendenz. Die Maxim Gorki Bibliothek der Stadt hielt eine Gedenkstunde für Kinder ab, Thema Helden der Region Galitsch.
Hören wir zu, was Frau Bibliothekarin den Kindern zu erzählen hat:
Heute haben sich die Wolken des Bösen, des Hasses und der Heimtücke der Feinde wieder einmal über unserem Vaterland verdichtet. Die junge Generation unserer Landsleute verteidigt, wie in alten Zeiten, würdig die Grenzen des Landes.

Ganz tot scheint die Gruppe Wagner nicht zu sein. Aktuell werden Söldner für einen Einsatz in Afrika angeworben. Am 24. April flatterte folgender Telegram-Beitrag zu uns ins Haus:
PMC „Wagner“ rekrutiert Freiwillige für Fernziele!
Ein Job für echte Männer, die keine Angst vor Schwierigkeiten haben und gewinnen wollen!
Auch weiterhin hat die Republik Baschkortostan die meisten gefallenen Soldaten der Regionen in unserer Statistik zu verzeichnen. Knapp 500 Kriegstote sind zwischen dem 01.01.24 und dem 15.04.24 dazu gekommen.
Wir dokumentieren deshalb eine weitere eine Meldung des baschkirischen Telegram-Kanals Aspekte:
Während der SVO wurden 10 weitere Soldaten aus Baschkortostan getötet. Sie haben sich dieser Tage von ihnen verabschiedet.

Das Hotel "Louvre" in Georgiewsk -- Foto: Каракорум -- Lizenz: CC BY-SA 4.0
Wir hatten bereits im Februar aus der Stadt Mineralnyje Wody in der Region Stawropol berichtet. Übersetzt bedeutet der Name der Stadt "Mineralwasser", obwohl die Stadt über keine solchen Quellen verfügt. Allerdings gibt es in der Region um die Stadt zahlreiche Mineralbrunnen. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und besitzt für Russland ein relativ gemäßigtes Kontinentalklima. Mineralnyje Wody hat 70.000 Einwohner.
Ein junger Mann, Danila Chartschenko, hat die Namen der im Krieg gegen die Ukraine gefallenen Soldaten gesammelt und veröffentlicht, aktuell hat er die Stadt Georgijewsk ebenfalls in seine Bemühungen aufgenommen. Die Stadt ist nur knapp 30 km von Mineralnyje Wody entfernt und ist mit 62.000 Bewohnern nur wenig kleiner.

Bilibino in Tschukotka -- Foto: Doctor Digger Shrew -- Lizenz: CC BY 3.0
Bilibino, das ist ein kleines Städtchen im "Autonomen Kreis der Tschukschen" mit etwas über 5.000 Einwohnern. Es ist gleichzeitig das Zentrum des Bezirks Bilibinsky, in dem noch weitere 2.000 Menschen leben, also insgesamt etwa 7.200 Personen. Und das auf einer Fläche, die etwa der Hälfte Deutschlands entspricht.
Das Leben dort ist rau - die durchschnittliche jährliche Lufttemperatur ist durchgehend negativ und schwankt zwischen (-4 −5) °C an der Küste und (-12 −14) °C im kontinentalen Teil. Die Bevölkerung dort besteht hauptsächlich aus Tschuktschen und Ewenen. Aber das Land ist reich an Bodenschätzen.
Aus Bilibino kam auch Leonid Wladimirowitsch Napak, der im russischen Krieg gegen die Ukraine gefallen ist. Der Verwaltungsleiter der Region Jewgeni Safanow schreibt dazu auf Telegram:

Über die Stadt Kaschira haben wir schon mehrfach berichtet. Sie liegt etwa 100 km südlich von Moskau und ist mit der Hauptstadt im Nahverkehr verbunden. Und bis Kaschira waren auch die Einheiten der Gruppe Wagner vorgerückt, bis ihr Chef Prigoschin den Vormarsch gestoppt hatte.

Im hintersten Winkel der Altai Region an der Grenze zu Kasachstan liegt der Bezirk Loktewski. Dort leben etwa 20.000 Menschen - Tendenz abnehmend. Das Zentrum des Bezirks ist die Kleinstadt Gornjak, in der etwa die Hälfte der Bezirksbewohner lebt.
In der Sonntagsschule der orthodoxen Kirche wurde jetzt eine Erinnerungsecke eingeweiht, mit den Namen der Soldaten aus dem Bezirk, die im Krieg gegen die Ukraine ihr Leben gelassen haben. Es sind nicht wenige.

Dorf Alekseevka, Bezirk Blagovarsky, Baschkirien -- Foto: Rartat -- Lizenz: CC0
Der Bezirk Blagovarsky ist einer der 54 Bezirke von Baschkortostan. Er ist stark landwirtschaftlich geprägt, der Boden ist trocken, so wird hauptsächlich Getreide angebaut. Daneben gibt es Schweine- und Geflügelhaltung in großem Stil. Der Bezirk besteht aus 15 Dörfern oder Dorfzusammenschlüssen, es leben dort etwa 25.000 Menschen, fallende Tendenz. Die Bevölkerung setzt sich hauptsächlich aus Baschkiren (50%), Tataren (25%) und Russen (21%) zusammen. Es gibt auch 162 Menschen deutscher Abstammung.
Aus dem Dorf Staroabzanovo des Bezirks kam auch Almaz Abdumanabowitsch Narbajew. Der junge Mann war 31 Jahre alt, als er sich im Februar dieses Jahres freiwillig zum Kriegsdienst meldete. Es war ein kurzer Einsatz. Am 5. Februar 24 meldete er sich beim Militär, am 1. April wurde er getötet.
In unserer Zusammenfassung vom 15.04.24 haben wir die hohe Zahl an Kriegstoten aus den Regionen Wolga und Ural dokumentiert. Die Region Perm ist an vierthöchster Stelle bei den gefallenen Soldaten in diesem Jahr. Aus gegebenem Anlass dokumentieren wir den Bericht eines Telegram-Kanals aus Perm "Perm 36,6 GEGEN KRIEG" vom 10.04.24.
❗️Freunde, es gibt so viele Tote, dass wir keine Zeit haben, sie zu verarbeiten und zu veröffentlichen. In Wirklichkeit liegt die Zahl der Todesopfer nur nach minimalen Schätzungen bereits bei über 1.500 Menschen. Über alle werden wir bald schreiben!
Irgend etwas stimmte mit Andrei Blum nicht, wenn er betrunken war. Der Sohn eines seiner Opfer schrieb über Andrei: "Ich möchte Sie daran erinnern, dass er mitten am Tag betrunken mit seinem Auto durch die Stadt fuhr und dann einen älteren behinderten Mann, meinen Vater, mit einem Messer angriff, seinen Reifen durchbohrte und seine Windschutzscheibe zerschmetterte. Später, vor der Polizei, versuchte er, völlig betrunken, meinen Vater zu schikanieren und stürzte sich mit seinen Fäusten auf mich. Wenn in unserem Land die Menschen dafür nicht ins Gefängnis kommen, dann ist es umsonst. Wir haben solche „Helden“ gesehen."
Andrei Blum ging zur Gruppe Wagner, überlebte das Gemetzel, fuhr danach betrunken Auto und bedrohte einen Rentner. Um der Strafe zu entgehen, verpflichtete er sich im November 23 erneut bei der russischen Armee. Im März 24 wurde er als vermisst gemeldet, im April wurde er in der Region Wladimir betrauert.
Auf seinem Smartphone hat Andrei zwei Videos hinterlassen, die durchaus interessant sind. Im erste Film dokumentiert er die schwierigen Bedingungen, unter denen die Soldaten leben und kämpfen - auf beiden Seiten der Front. Das zweite Video stellt ein Telegram-Kanal aus Wladimir vor, der ebenfalls den Lebenslauf von Andrei Blum beleuchtet. Wir geben den Beitrag übersetzt wieder:
Krieg den Hütten und Frieden den Palästen
Wir hatten diese Überschrift bereits für ein Foto einer Beisetzung in Baschkortostan benutzt. Es ist eine Umkehrung des Zitats von Georg Büchner im Hessischen Landboten von 1834. Diese ins Gegenteil verkehrte Parole charakterisiert sehr deutlich, wie es um die Rekrutierung der russischen Armee steht.
Da die meisten der Meldungen über gefallene Soldaten inzwischen aus den sozialen Netzwerken stammen, müssen wir erst herausfinden, aus welcher Region Russlands der getötete Soldat stammt. Das sind in den allermeisten Fällen nicht die Großstädte, nicht die politischen und wirtschaftlichen Zentren, sondern viele kleine Dörfer, Dorfzusammenschlüsse, Kreise und Bezirke über das weite Land. Und oft haben wir zunächst keine Ahnung, wo all die Orte in Russland zu finden sind. Russlands Krieg gegen die Ukraine wird hauptsächlich mit den Menschen aus den "Hütten" des Landes geführt.
Weiterlesen: Getötete russische Soldaten im Ukrainekrieg - Stand: 15.04.24

Emin Dobardschitsch, 60 Jahre alt, wäre ein Unternehmer, Sozialaktivist und Reisender aus Jaroslawl gewesen, schreibt die Presse im Nachruf. Warum der Mann auf seine späten Tage meinte, auch noch Ukrainer in deren eigenem Land töten zu müssen und sich im Jahr 2025 freiwillig meldete, wissen wir nicht. Aber am 13. Januar 2026 wurde er bei einem Angriff im der Region Donezk getötet. Am 28. Januar wurde er in Jaroslawl begraben. Die üblichen russischen Blumenkränze aus Plastik waren am Grab nicht erlaubt, Emin war Muslim.
Nach aktuellen Berichten wurden von der russischen Behörde für das Internet "Roskomnadsor" alle „Sozialen Netzwerke“ des Meta-Konzerns abgeschaltet. Folglich sind Facebook, Instagram und der Nachrichtendienst Whatsapp in Russland nicht mehr zu erreichen. Für uns ist das beinahe bedeutungslos. Nur aus der russischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien kamen manchmal Informationen via Instagram.
Schwieriger stellt sich die Situation bei Telegram dar. Viele Meldungen von unabhängigen & kritischen Gruppierungen kommen aus Russland über Telegram. Und auch staatliche Akteure nutzen dieses Medium häufig zur Präsentation und Dokumentation ihrer Arbeit. Im Moment berichten Nutzer aus Russland, dass sich Videos und Fotos nur langsam aufbauen - wenn überhaupt. Telegram ist also noch nicht ganz abgeschaltet, aber der Zugriff deutlich erschwert. Wir werden weiter berichten.
OM, 11.02.26
Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Dezember 2025 aktualisiert. Es wurden sechs neue Listen angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Dezember 2025 und die erfassten Daten zum Januar 2026 werden wir bis spätestens 4. Februar vorlegen können.
CK, 01.02.26
Noch zwei Tage und wir sind endlich mit den Kriegstoten vom Dezember 2025 durch. Dann müssen die Namen noch übersetzt und alles in unsere Tabellen eingetragen werden, was zusätzlich zwei bis drei Tage in Anspruch nimmt. Zum gleichen Zeitpunkt werden dann auch die erfassten Zahlen vom Januar 2026 verfügbar sein.
Ein Blick in unsere Datenbank zeigt - es wird keine großen Überraschungen geben. Baschkortostan und Tatarstan, führend bei den Kriegstoten nach Regionen, werden ihren Vorsprung weiter ausbauen. Dahinter kommt die Region Swerdlowsk usw. Und wenn man die Kriegstoten ins Verhältnis zur Bevölkerung der Regionen stellt, bauen die ethnisch bestimmten Regionen wie Tuwa, Burjatien, Tschukotka, Altai und Jakutien ihren Abstand zu den russisch geprägten Regionen weiter aus.
OM, 28.01.26
Zu unserer Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg passt der Bürgerprotest über den Abriss eines Gebäudes in St. Petersburg vordergründig nicht. Wir meinen aber, der Artikel passt sehr gut.
Zum einen ist er einer der wenigen breit aufgestellten Bürgerproteste seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Auf Anhieb fallen uns dazu nur noch die Proteste im baschkirischen Baimak Anfang 2024 ein.
Zum anderen dokumentiert er sehr gut die verschiedenen Meinungen und Vorurteile der Stadtbürger von St. Petersburg. Die „Migranten“ im Beitrag sind keine Migranten in unserem Sinne, sondern ganz normale russische Staatsbürger, deren Geburtsregion der russische Kaukasus ist. Dagestan ist die größte, überwiegend muslimisch geprägte russische Teilrepublik im Kaukasus.
Und vielleicht, vielleicht ein ganz klein wenig, existiert der zivile Ungehorsam in Russland immer noch. Und konnte auch durch die seit Beginn des Krieges ständig erweiterte Repression nicht ganz ausgerottet werden.
Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats November 2025 aktualisiert. Es wurden 21 neue Listen angelegt:
Bei den Fotos zu den neuen Tabellen haben wir auf Kritik reagiert und möglichst keine Postkartenmotive ausgewählt. Denn diese bilden die Lebenswirklichkeit der Menschen in diesen Regionen nicht ab.
Die große Zahl an russischen Kriegstoten lässt uns kaum noch Zeit zu aktuellen Berichten. Wir können etwa 300 Kriegstote pro Tag bearbeiten, da darf aber nichts dazwischen kommen - wie zum Beispiel persönliche Angelegenheiten. Tatsächlich haben wir im Moment durchschnittlich etwa 400 Fälle in unseren Listen.
Heute haben wir den 20. November bearbeitet, es wird also mindestens noch 11 Tage dauern, bis wir den November abgeschlossen haben.
Die hohe Zahl an Kriegstoten resultiert nicht aus dem aktuellen Kampfgeschehen. Durch das Erbschaftsregister können viele Suchanfragen auf VKontakte und Telegramkanälen geschlossen werden - Soldat tot.
Das alles hindert uns nicht, in den nächsten Tagen einen Zwischenstand zum 15. Dezember zu veröffentlichen.
Wir haben heute alle russischen Regionen mit den Daten des Oktobers aktualisiert. Es wurden drei neue Listen angelegt:
Wir werden für eine kurze Zeit nicht erreichbar sein - einfach später wieder kommen.
Unter den Positionen 1021 und 1022 der Region Krasnojarsk haben wir die im Beitrag „Die Särge sind natürlich geschlossen“ genannten Alexej und Michail Leschok bereits gelistet. Der Originalbeitrag über Alexej ist nicht mehr verfügbar, deshalb haben wir auf eine Zweitveröffentlichung verlinkt. Der Status von Michail Leschok auf VKontakte ist allerdings weiterhin online, dort findet man noch weitere Fotos. Den dritten Bruder Wladimir haben wir bisher noch nicht in unserer Datenbank.
Am 8. November 1939 explodierte um 21:20 h im Bürgerbräukeller in München eine Bombe. Sie galt Adolf Hitler, der zwei Monate zuvor den Angriffskrieg gegen Polen gestartet hatte. Allerdings hatte der „Führer" wegen schlechten Wetters seine Zeitplanung umgestellt und war bereits auf der Rückreise. Wäre das Attentat erfolgreich gewesen, wäre der Welt - vielleicht - jener zweite Weltkrieg erspart geblieben und jene begonnen Kampfhandlungen wären eingestellt worden.
Der schwäbische Tischler Georg Elsner hatte jenes Attentat akribisch geplant, er wurde kurz vor Kriegsende im KZ Dachau ermordet.
Jenes Attentat hat auch im deutschen Grundgesetz Eingang gefunden. In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung heißt es: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
Auch in Russland bedarf es dringend solch mutiger Menschen, die jenem blutigen & verbrecherischen Gemetzel in der Ukraine ein Ende setzen.
Günter W. Berger, 08.11.25
Die hohen Verlustzahlen der russischen Armee stellen uns aktuell vor unlösbare Probleme. Wir können pro Tag etwa 300 Meldungen verarbeiten bei sechs Arbeitstagen in der Woche. Folglich kommen wir im Moment jeden Tag mit etwa 100 bis 150 Meldungen in den Rückstand.
Aktuell haben wir etwa 7.000 Kriegstote aus dem Oktober bearbeitet - also die regionale Herkunft, das Alter und weitere Informationen in unsere Datenbank eingetragen. Es wird also noch mindestens 12 Tage dauern, bis wir den Monat Oktober 2025 komplett abschließen können.
An den von uns bereits veröffentlichten Zahlen wird sich allerdings nur marginal etwas ändern.
Alle russischen Regionen wurden jetzt mit den Daten des Monats September 2025 aktualisiert.
Folgende neue Listen wurden angelegt:
Die Monatszusammenfassung 09/25 werden wir bis zum 14.10.25 auch fertig bekommen.
Uff....
Aus aktuellem Anlass wollen wir darauf hinweisen, dass wir in unserer Statistik der russischen Kriegstoten in der Regel keine ausländischen Söldner erfassen, die auf der Seite von Russland kämpften. Wir wissen, dass nordkoreanische Einheiten in der Region Kursk am Krieg teilgenommen haben, dass Russland in Nepal, Indien, China, in afrikanischen Staaten und in Kuba aktiv Söldner angeworben hat und viele dieser Männer im Einsatz auch getötet wurden. Und auf Baustellen und in Wirtschaftsbetrieben gibt es Razzien auf Arbeiter ohne russischen Aufenthaltstitel. Da es aber keine öffentlichen Meldungen der russischen Armee über die eigenen Verluste gibt, erfahren wir nichts über diese Kriegsopfer.
Ausnahmen sind dann gegeben, wenn die Ukraine den Tod von Söldnern öffentlich macht oder wenn die ausländischen Soldaten in Russland gelebt und verwurzelt waren. Dann gibt es Meldungen in den lokalen Medien und auch eine Beisetzung auf russischem Boden.
Ein Ableger der staatlichen Initiative „Ich will (jemanden) finden" mit Namen „Ich will leben“ hat heute eine Liste mit gefallenen Söldnern aus Tadschikistan veröffentlicht, die 446 Namen enthält. Die Initiative schreibt dazu:
„Russische Nationalisten haben gemeinsam mit der Polizei eine Jagd auf (Arbeits-)Migranten organisiert: Gefangene werden gezwungen, Verträge zu unterzeichnen, um im Krieg zu kämpfen. Ihnen drohen Abschiebung oder Gefängnis. Duschanbe ignoriert all das weiterhin.“
Stand 30.09.2025 wurden im September 8.626 Kriegstote neu in unsere Datenbank aufgenommen - so viele wie noch nie. Die hohe Zahl an getöteten russischen Soldaten überfordert uns im Moment. Für all diese Namen müssen ja noch die persönlichen Daten festgestellt werden - also Herkunft, Alter, usw. Im Moment haben wir etwa 6.000 davon bearbeitet, wir werden also noch mindestens 12 Tage für unsere übliche Monatszusammenstellung benötigen. Eine vorläufige Zusammenstellung veröffentlichen wir in den kommenden Tagen.
Die monatlich im Jahr 2025 erfassten Toten:
| Januar | 5.360 |
| Februar | 5.578 |
| März | 5.018 |
| April | 3.894 |
| Mai | 3.245 |
| Juni | 4.592 |
| Juli | 7.084 |
| August | 7.224 |
| September | 8.626 |
| Summe 2025 | 50.621 |
| Durchschnitt Monat | 5.625 |
An der Front in der Ukraine wären die Kampfhandlungen leicht zurück gegangen oder zumindest nicht eskaliert, lesen wir aus den Mitteilungen der beiden Kriegsparteien heraus. Doch mit unserer Statistik der Kriegstoten können wir das nicht bestätigen. Natürlich wissen wir, dass die Informationen sehr zeitversetzt bei uns ankommen, aber die Zahlen gehen ständig weiter nach oben. Und im September 2025 gibt es keine außergewöhnlichen Sonderinformationen, wie die vorgestellten Listen der staatlich ukrainischen Initiative "Ich will finden" in den Monaten zuvor.
Doch wenn wir die von uns bisher erfassten Zahlen auf den ganzen Monat hochrechnen, dürften im September mehr als 8.000 neue Kriegstote dazu kommen. Der höchste Wert seit Beginn des Krieges.
24.09.25
In der ersten Hälfte des Septembers 2025 haben wir 4.022 getötete russische Soldaten neu erfasst. In einem halben Monat sind mehr Gefallene zusammengekommen als im Monat April 25 oder Mai 25. Wie üblich sind auch ein paar Auswertungen von Videos und Denkmälern dabei mit Gefallenen der vorherigen Jahre, aber der Anteil ist nicht sehr hoch.
Daraus ergeben sich die folgenden Zahlen nach unseren bewährten Schätzungen:
| Kriegstote 15.09.25 | 137.845 |
| Geschätzt (nur 60% erfasst) |
230.000 |
| Versehrte Soldaten | 804.000 |
| Kriegsopfer gesamt | 1.034.000 |
Die monatlich im Jahr 2025 erfassten Toten:
| Januar | 5.360 |
| Februar | 5.578 |
| März | 5.018 |
| April | 3.894 |
| Mai | 3.245 |
| Juni | 4.592 |
| Juli | 7.084 |
| August | 7.224 |
| bis 15. September | 4.022 |
Alle im Monat August 2025 gefundenen russischen Kriegstoten sind jetzt in den entsprechenden Tabellen der Regionen eingepflegt.
Auf Grund der hohen Verlustzahlen sind einige Tabellen neu dazu gekommen:
Die ausführliche Zusammenfassung des Monats August wollen wir bis zum 11.09.25 vorlegen.
Vor mehr als 20 Jahren hatte ich einen Versuch gestartet, englische Texte mit einem Übersetzungsprogramm in die deutsche Sprache übersetzen zu lassen. Ich habe den Versuch schnell abgebrochen, weil das Ergebnis völlig unbrauchbar war. Also habe ich weiter einen professioneller Übersetzer an die Texte gesetzt.
Dank KI-gesteuerter Übersetzungsprogramme sind die Ergebnisse im heutigen Arbeitsalltag inzwischen mehr als brauchbar, ohne diese Hilfe wäre unsere Webseite nicht finanzierbar.
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges haben sich zudem die Übersetzungen stetig verbessert. Bei normalen Texten gibt es kaum noch einen qualitativen Unterschied zwischen den beiden von uns benutzten Programmen "DeepL" und "Google Translate". In beiden Fällen nervt allerdings, dass beide Sprachmodelle ihre Basis in der englischen Sprache haben. Begriffe wie Firmennamen, Namen von Institutionen usw. werden immer in der englischen Übersetzung ausgegeben.
Der Vorteil des von Google herausgegeben Browsers Chrome ist, dass man Webseiten sehr einfach in die gewünschte Sprache übersetzen kann. Das funktioniert für uns allerdings häufig nicht - lässt man sich eine russische Telegram-Seite mit Chrome anzeigen, bekommt man in der Regel keine brauchbare Übersetzung, Das Programm fabuliert etwas wild zusammen, weil es annimmt, die Texte wären in englischer Sprache geschrieben. Die selbe Reaktion hat man auch häufig beim russischen sozialen Netzwerk VKontakte und fast immer bei Odnoklasniki. Man fragt sich, warum ein Ki-Programm die russische Sprache in diesen Fällen nicht erkennt, besonders weil alle Texte zudem auch in kyrillischer Schrift geschrieben sind.
Die Übersetzungen der russischen Namen sind allerdings für uns das größte Problem. Mit Google Translate bekommt man in der Regel nur eine englischsprachige Übersetzung, die man in Deutsch oft nur schwer aussprechen kann. Besser ist da DeepL, das Programm hat sich zudem in den letzten Jahren in dieser Disziplin stetig verbessert. Doch seit drei Monaten bringt es uns zu Verzweiflung. Unsere Namenslisten werden zerhackt, Namen doppelt übersetzt, Leerzeichen missachtet, Zeilenschaltungen vervielfacht und html-Code wird im Klartext gleich mitgeliefert. Aus den Listen macht das Programm ein wildes Durcheinander. Obwohl die reinen Namensübersetzungen besser wurden, können wir mit dem Ergebnis zunächst nichts anfangen. Das nennt man dann Fortschritt.
OM, 08.09.25
Im August hatten wir Urlaubszeit und zusätzlich für 14 Tage einen Totalausfall unserer Internetverbindung. Der vierte Techniker hat es dann geschafft, uns wieder eine stabile Verbindung herzustellen. In der Zwischenzeit mussten wir uns mit mobilem Internet behelfen.
Dazu sind die erfassten Kriegstoten noch einmal angestiegen. Einer der Gründe dafür ist die Liste der russischen Einheit "Schwarze Husaren", deren Auswertung glücklicherweise von anderer Stelle vorgenommen wurde.
| Monat | ermittelt |
| Januar 25 | 5.360 |
| Februar 25 | 5.578 |
| März 25 | 5.018 |
| April 25 | 3.894 |
| Mai 25 | 3.245 |
| Juni 25 | 4.592 |
| Juli 25 | 7.084 |
| August 25 | 7.224 |
Es wird jetzt noch ein paar Tage dauern bis wir die endgültige Auswertung vorlegen können.
Auf Grund der Ferienzeit und der Tatsache, dass wir im August wahrscheinlich einen neuen fragwürdigen Rekord mit den erfassten Kriegstoten aufstellen werden, wird es mindestens noch 10 Tage dauern, bis wir die übliche Zusammenfassung vorlegen können. Wir haben im Moment etwa 5.000 Gefallene in unserer Datenbank und so wie es aussieht werden wir über 7.000 getötete Soldaten erfassen.
Dann müssen wir die Namen noch übersetzen, damit sie für unsere westlichen Besucher überhaupt lesbar sind und schließlich in unsere Tabellen einpflegen...
01.09.25

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Doppelt
Wladimir: 25. Artem Kozhenkov // Nischni Nowgorod: 35 Artem Kozhenkov
Wolgograd: 01 Juri Agarkov // Pskow: 41 Juri Agarkow
Kutelev Stanislav, dreifach, Kostroma, Rjasan und Orenburg. Nur Orenburg
Nikolai Symov, Rjasan & Tschuwaschien - nur Tschuwaschien
Mamontov Mikhail - Krasnodar Teil 1 & Teil 2
Ivan Alekseevich Chulkov, Kostroma, Pos. 51/56
Elimov Alexey Michailowitsch , Kostroma & Tschuwaschien
Falsch einsortiert
Ruslan Khamitov, Tscheljabinsk, kein Söldner der Gruppe Wagner

Efim Alexandrowitsch, 19 Jahre
Telegram-Kanal „Die Toten aus Sacha“ am 06.01.2026:
Efim Alexandrowitsch Kladkin
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 07.01.2006
Todesdatum: 29.08.2025
Geburtsort: Dorf Ytyk-Kjuel, Tatinskij Ulus
Todesort: Kursker Gebiet
Dienstart: Vertragsdienst (unterzeichnete einen Vertrag während des Wehrdienstes)
Kinder (Anzahl): Keine
Friedlicher Beruf: Schlosser
Die Deutsche Welle berichtet heute von einer Pressekonferenz der NATO in Brüssel. Auf die Frage nach den russischen menschlichen Verlusten im Krieg gegen die Ukraine sagte der NATO-Sprecher:
Seit Beginn des umfassenden Einmarsches in die Ukraine hat Russland etwa 1,3 Millionen Menschen verloren, davon rund 350.000 Tote. Allein im Jahr 2025 hat die russische Armee fast 400.000 Tote und Verwundete zu beklagen.
Diese Zahlen entsprechen in etwa unseren Erhebungen und Abschätzungen. Zum Vergleich haben wir die NATO-Angaben in unsere Zusammenstellung eingepflegt.
Im Dezember 2025 sind im Abstand von einigen Tagen zwei Cargo-Flugzeuge in Jakutsk (Hauptstadt der Republik Sacha) gelandet und haben die Särge von im Krieg getöteten Jakuten angeliefert. Wir haben im Januar 2024 ein Video solch einer Anlieferung veröffentlicht, leider haben wir kein neues Video entdecken können.
Im Augenblick verzeichnen wir deshalb viele neue Meldungen über Kriegstote aus dieser Region Russlands. Offensichtlich wurden in letzter Zeit auch vermehrt Einheiten aus Jakutien an der Front eingesetzt. Im Internet kursierte ein Video, das die Tötung einer solchen jakutischen Einheit in einem Wäldchen an der Front zeigt.
Ganz offensichtlich sterben aktuell mit den Jakuten bevorzugt eine neue Ethnie für den Krieg der Russen. In unserer Statistik der Kriegstoten in Relation zur Bevölkerung stand Jakutien (Sacha) Ende des Jahres 2023 auf Platz 22, Ende des Jahres 2024 auf Platz 16 und zum 31.12.2025 auf Platz 9. Noch sind wir nicht so weit, den ganzen Monat Januar 2026 beurteilen zu können. Es ist aber zu erwarten, dass Jakutien weiter vorrückt.
Der Soldat in diesem kurzen Video kommt der Physiognomie nach aus dem Fernen Osten Russlands. Er hat das für ihn aussichtslose Rennen um sein Leben aufgegeben und wollte zumindest in Würde sterben.
Um die ukrainischen Verteidigungslinien zu durchbrechen, werden die russischen Zeitsoldaten alleine oder in kleinen Gruppen losgeschickt, um Lücken zu finden und die gegnerischen Linien zu infiltrieren. Die russischen Kommandanten nehmen dabei in Kauf, dass die meisten dieser Soldaten nicht zurückkehren werden - zumindest nicht lebend.
Dieser russische Angriffskrieg ist nicht nur ein Verbrechen an der Ukraine, sondern auch ein Verbrechen an den eigenen russischen Bürgern. Russland ist bereits das größte Land auf der Erde, trotzdem werden seine Männer für weitere Quadratmeter fremden Bodens geopfert.
Viktor Andrejewitsch Scharoborin (Rufname „Schwarzer“), 21 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 18.02.2004
Todesdatum: 26.06.2025
Dienstart: Freiwilliger (Vertrag seit Mai 2025)
Kinder: 2
Wohnort: Jakutsk
Anmerkung: Sein Vater, Andrej Scharoborin, wurde 2022 mobilisiert.
Meldung im Telegram-Kanal „Die Toten aus Jakutien“, einen auführlichen Nachruf zu Viktor haben wir hier veröffentlicht.
In einem Wohnhaus in Moskau wurde am 6. Februar 26 der russische General Wladimir Alexejew angeschossen. Ob der Mann das Attentat überlebt, ist im Moment noch offen. Über die Schüsse auf den Generalleutnant wurde in der Presse breit berichtet, wir wollen allerdings dessen spezifische Rolle im Krieg gegen die Ukraine etwas näher beleuchten.
Wladimir Alexejew wurde am 24. April 1961 im Dorf Golodki in der Ukraine geboren. Er machte sein Offizierspatent in der Fallschirmjägerschule in Rjasan und danach Karriere im Militärgeheimdienst. Alexejew gehörte zu den Kuratoren des Militärgeheimdienstes GRU, die die russischen Stellvertretertruppen initiierten, finanzierten, ausstatteten und beauftragten. Damit sind die russischen PMCs wie die Gruppe Wagner, Redut, Hispaniola usw. gemeint. All diese Einheiten rekrutierten sich aus Männern, denen die russische Armee zu konventionell, formalistisch und mit festgefahrenen Befehlsstrukturen erschien. Die Kämpfer der PMC agierten außerhalb des Gesetzes und konnten so für Strafmaßnahmen, Attentate auf unliebsame Politiker und für militärische Aktionen eingesetzt werden, für die die Regierung jedwede Beteiligung abstreiten konnte.
Übrigens war Wladimir Alexejew auch jener hochrangige General, der in Rostow am Don persönlich in Verhandlungen mit Jewgeni Prigoschin den Wagner-Putsch beendete.
Nach vier Jahren Krieg lösen sich jene Freiwilligenstrukturen langsam auf - sie werden nicht mehr benötigt. Die Gruppe Wagner ist seit dem Jahr 2023 Geschichte, die anderen Einheiten bluten langsam aus und haben Mühe, neuen Nachwuchs zu akquirieren. Zuletzt löste sich auch die Holligan-Einheit Hispaniola auf und ihr Anführer, Stanislaw Orlow, wurde durch staatliche Akteure liquidiert.
Aber Alexejew soll auch einer der Verantwortlichen gewesen sein, der die Abberufung des ehemaligen Kriegsministers Sergej Schoigu initiierte.
So hatte der General Feinde aus allen Richtungen - der politische Clan um Schoigu, ehemalige Söldner der zahlreichen PMCs, die sich verraten fühlen und natürlich auch der ukrainische Geheimdienst.
Der russische Soldat ist nach Hause gekommen und hat sofort mit dem weitergemacht, was er im Krieg jeden Tag tun musste. Er hat einen Schützengraben ausgehoben.
Die Frau im Off sagt sinngemäß: „Schau dir an, was mit meinem Nachbarn los ist. Er hat einen Graben im Garten ausgehoben und sitzt da voller Paranoia. Die Ärzte kamen, zuckten mit den Schultern und gingen wieder.“
Lustig ist das nicht, sondern das Beispiel zeigt, mit welchen psychischen Deformationen die Familien konfrontiert werden, wenn der Krieg vorbei ist und die Soldaten sich wieder in den Alltag eingliedern müssen.
Ende Dezember berichtete der Kreml-Mitarbeiter Sergej Nowikow, dass 250.000 ehemalige russische Soldaten keiner Arbeit nachgehen.
Zitat: „Wir haben eine ziemlich große Grauzone – Zehntausende von Menschen, die keine Arbeit gefunden haben. Sie sind zurückgekehrt, arbeiten nicht, geben entweder das erhaltene Geld aus oder bestreiten ihren Lebensunterhalt auf andere Weise… Insgesamt haben 250.000 Menschen nirgendwo eine Anstellung gefunden…“
Staatliche russische Nachrichtenagenturen griffen diese Meldung auf, korrigierten sich allerdings nach kurzer Zeit. Die Zahl 250.000 wurde durch „zehntausende“ ersetzt. Solch negativen Meldungen kann die Regierung im Moment nicht brauchen.
Ende 2024 beauftragte Präsident Putin die Regierung und die Stiftung „Verteidiger des Vaterlandes“ mit der Entwicklung eines Plans zur Verbesserung der Beschäftigungsquote von Kampfveteranen. Im vergangenen Juni berichtete die Regierung , dass 57 % der demobilisierten Soldaten bereits einer Beschäftigung nachgingen, nannte aber keine konkreten Zahlen.
Der „Autonome Kreis der Nenzen“ liegt im äußersten Nordosten Europas und seine Fläche ist etwa halb so groß wie Finnland. Nur etwa 42.000 Menschen wohnen dort, davon die Hälfte in der Hauptstadt Narjan-Mar.
Am 26. Dezember 2025 meldete der Kreis den Tod des jungen Rio Andreewitsch Markow, der im Krieg gegen die Ukraine getötet wurde. Weitere Angaben zur Person gab es nicht.
Aber es gab eine recht offene Debatte in den Kommentaren zur Nachricht.
Ein paar Beispiele
Sergej Losa:
...Wie viele Tragödien werden unsere Familien noch durch die inneren und äußeren Kriege erleiden, die von der Politik unserer Machthaber verursacht werden? Wir werden im Ausland und im eigenen Land getötet. Rein hypothetisch könnten sich unsere Machthaber bei unserem Volk entschuldigen und die Menschen (Väter, Mütter) um Vergebung für die Fehler ihrer Politik bitten, ODER: DAS SIND KEINE FEHLER.
Walentina Toropowa
Sergej, wer braucht schon seine Entschuldigung?! Der Mann ist tot, und er kann nicht wieder zum Leben erweckt werden. Er hat vielleicht eine Familie, ein Kind, und seine Mutter hat ihn großgezogen! Was kümmert sie das? Wird Putins Entschuldigung sie etwa trösten? Wann hört dieser verdammte Krieg endlich auf, mein Gott, wann hören endlich die Menschen auf zu sterben?
Natalja Kortschagina
Mein aufrichtiges Beileid. Es ist so schrecklich, wenn Kinder in den Krieg ziehen müssen. In ehrender Erinnerung an den russischen Soldaten. Danke für die Zukunft – ein friedliches Leben für die nächste Generation.
Nata Lia
Natalja, Woher kommt dieses Vertrauen in die Zukunft und ein friedliches Leben für die nächste Generation? Kriege dauern an, Wälder werden zerstört, Flüsse verschmutzt, Dörfer sterben aus, die Produkte in den Regalen sind vollgestopft mit Chemikalien und Palmöl … die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Was werden unsere Nachkommen erben, außer einem digitalen Konzentrationslager, das „zu unserem eigenen Schutz“ mit unserer stillschweigenden Zustimmung errichtet wird? Sehen die Leute denn nicht, was vor sich geht?!
Vorausgeschickt - dieser russische Kriegsgefangene ist keine seriöse Quelle. Er hat sich als Freiwilliger aus dem Gefängnis freigekauft und nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Das Video wurde zudem von der ukrainischen staatlichen Initiative „Ich will leben“ verbreitet, auch da ist Propaganda im Spiel. Trotzdem erscheint uns das Video berichtenswert.
Eduard Alexejewitsch Grischetschkin ist 30 Jahre alt und unterschrieb den Militärvertrag, um das Gefängnis verlassen zu können. Nach seinem Auftreten dürfte er ein Dauergast in den russischen Besserungsanstalten und Gefängnissen sein.
Er wurde bei einem Einsatz verwundet, ohne auch nur einmal sein Gewhr benutzt zu haben. So desertierte er und floh nach Sotschi. Nach eineinhalb Jahren wurde er erwischt, man schickte ihn in Socken zurück an die Front. Dort wurde er erneut zu einem Sturmangriff abkommandiert - ohne Waffen. So kam Eduard in ukrainische Kriegsgefangenschaft.
Die traurige Pointe dieser Geschichte ist - Eduard hatte zuvor eine Operation am Darm, es wurde ein künstlicher Darmausgang gelegt und er hatte einen Kolostomiebeutel am Bauch.
Solch ein unnatürlicher Darmausgang bedarf besonderer Pflege und Hygiene, beides ist im normalen Leben schon schwierig genug. An der Front und bei den Sturmtruppen ist aber eine angemessene Behandlung völlig unmöglich.
Was ist das für eine Armee, die solche Kranke oder Verletzte an die Front schickt?
Auch aus Jakutien (Sacha) werden die Stimmen lauter, die ein schnelles Ende des Krieges gegen die Ukraine fordern.
Der Telegramkanal „Initiativgruppe - Institut für Reputation der Republik Sacha (Jakutien)“ schreibt in einem Beitrag vom 24. Dezember 2025:
Die Friedhöfe von Jakutsk sind mit Teilnehmern der "SWO" übersät.
Behördenvertreter behaupten weiterhin, dass alles "nach Plan verläuft". Doch ein Gang über einen beliebigen lokalen Friedhof genügt, um zu erkennen: Die Realität stimmt nicht mit der offiziellen Rhetorik überein. Wenn dies tatsächlich der "Plan" ist, dann besteht sein Kern nur in dem massenhaften Tod von Männern in einem sinnlosen Krieg.
In Jakutsk und seiner Umgebung hat die Zahl der Bestattungen während der drei Kriegsjahre deutlich zugenommen. Um das wahre Ausmaß der Verluste zu verschleiern, werden nicht alle Teilnehmer der SWO auf einem speziellen Abschnitt des Magansky-Friedhofs begraben. Die Bestattungen werden punktuell auf verschiedenen Friedhöfen Jakutsks verteilt, was es unmöglich macht, ein vollständiges Bild der Gefallenen zu erhalten, und eine Illusion von geringeren Verlusten schafft. Besonders viele frische Bestattungen gibt es derzeit auf dem Friedhof hinter der Geflügelfabrik.
Doch trotz der wachsenden Zahl von Toten und Verletzten geben die Behörden immer noch keine klaren Antworten auf die Frage, welche Ziele dieser Krieg verfolgt, warum solche Opfer gebracht werden und welchen Preis unsere Region für Putins Abenteuer zahlen muss?
Wir meinen damit die Antrittsprämien, die Russen erhalten, wenn sie freiwillig einen Zeitvertrag mit dem Militär abschließen. Und der Begriff „Russisch Roulette“ ist dabei nicht falsch, denn die Überlebenschancen sind gering.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahres haben viele Regionen diese Antrittsprämien stark reduziert. Offensichtlich fehlt es an Neuunterzeichner, deshalb erhöhen manche Regionen diese Prämien zum Teil erheblich - trotz chronischem Haushaltsdefizit. Denn alle Regionen müssen eine bestimmte Quote erfüllen, um jene 30.000 bis 35.000 monatlich gefallenen und verwundeten Soldaten im Krieg gegen die Ukraine zu ersetzen.
Über Anhebung der Prämien in Baschkortostan und Tatarstan haben wir bereits berichtet. In Tschuwaschien wurde die regionale Prämie von 400.000 Rubel auf 2,1 Millionen Rubel angehoben. Bis zum 31.03.26 erhält somit jeder Neuunterzeichner zusammen mit der Prämie des Staates 2,5 Millionen Rubel (€ 27.000). In Samara wurde die Einmalzahlung von 400.000 auf 1,1 Millionen Rubel erhöht, dort erhält jeder Unterzeichner zusammen mit der Staatsprämie 1,5 Millionen Rubel (€ 16.000). Und schließlich in Orenburg gibt es zusammen mit der Staatsprämie statt 800.000 Rubel jetzt 1,4 Millionen Rubel (€ 15.000). Bereits Ende Dezember hat auch die ökonomisch schwache Region Mari El die Prämien stark angehoben. Statt bisher 800.000 Rubel von Staat und Region gibt es jetzt 2,5 Millionen Rubel (€ 27.000).
Es lohnt sich also, quer durch Russland zu reisen - dorthin wo die höchsten Prämien gezahlt werden.
Die Stadt Pokrowsk in der Ukraine ist zur Zeit eine der umkämpfsten Regionen an der Front. Sie wurde im letzten Jahr mit der Taktik der Infiltration durch russische Einheiten teilweise besetzt, deren Unterstützung und Versorgung aber durch ukrainische Kräfte erfolgreich verhindert wurde. So ist die Stadt und deren Umgebung aktuell wieder frei von russischen Angreifern.
Doch immer wieder schicken russische Kommandeure ihre Soldaten einzeln oder in kleinen Gruppen in Richtung der Stadt, in der Hoffnung wieder einen Stützpunkt hinter den Verteidigungslinien aufbauen zu können. Wie in diesem Fall sind die Soldaten nicht einmal bewaffnet.
Weite Teile der Front sind vermint, aber für die vorschleichenden Soldaten warten auch andere Fallen. Unser Video zeigt eine Drohne auf der Lauer. Sie übermittelt ihre Bilder an den Drohnenpiloten, der entscheidet, wann der Sprengkörper gezündet wird. Auch jener russische Soldat wird irgendwann in unseren Listen auftauchen.
Alexej Fjodorowitsch Jeropejew wurde am 21.11.1978 im Dorf Scharaldai in Burjatien geboren. Nach der Schule begann Alexej eine Ausbildung zum Schneider und KFZ-Mechaniker. Nach einem Unfall wurde er schwerbehindert, Stufe 2. Der Nachruf schreibt: „Trotz dieser Schwierigkeiten blieb Alexey optimistisch und verdiente sich etwas dazu, indem er Kleidung und Schuhe nähte und dabei sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellte. Er konnte keine Familie gründen, blieb aber stets ein gütiger und mitfühlender Mensch.“
Trotz schwerster Behinderung konnte Alexej am 16.05.2025 einen Vertrag als Zeitsoldat mit dem russischen Militär abschließen.
Die Sache endete schnell - Alexej wurde bereits am 11. Juni 2025 bei einem Einsatz ins Verderben geschickt.
So schwärmt der Nachruf weiter: „Alexey war von Natur aus gutherzig, mitfühlend und hilfsbereit. Er war stets bereit, andere zu unterstützen und mit ihnen Freud und Leid zu teilen. Seine Güte und Menschlichkeit werden in den Herzen all derer, die ihn kannten, für immer weiterleben.“