15.05.2026 -- 210.406// Zuwachs zum 30.04.2026: 4.096
Russlands Präsident schickt die Jugend seines Landes in einen verbrecherischen Krieg. Wie viele russische Soldaten inzwischen in der Ukraine ihr Leben gelassen haben, können wir nicht komplett aufklären. Wir sammeln hier seit Beginn des Krieges im Februar 2022 die Todesmeldungen aus den Medien der Regionen und sozialen Netzwerken Russlands und verschaffen so zumindest einen ungefähren Überblick.
Im ersten Kriegsjahr haben wir noch die Meldungen im übersetzten Originaltext veröffentlicht, auf Grund der schieren Menge der Kriegstoten mussten wir später zur Tabellenform übergehen, jetzt führen wir nur noch reduzierte Listen. Eine Liste der Regionen und den dazu veröffentlichten Tabellen, finden Sie hier.
Monatlich veröffentlichen wir eine Zusammenfassung unserer Datenbank - die Liste mit allen Auswertungen finden Sie hier - Aktuell Auswertung zum 28.02.2026 & erfasst zum 31.03.2026. | Karte der Regionen Russlands | Föderationssubjekte | Kontakt: info[ɛt]oskarmaria.de
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Orenburg: Unfertig und verlassen -- Urheber: - CC BY 3.0
Orenburg - der Name klingt deutsch, aber sonst hat die Oblast und die Stadt Orenburg nichts mit deutscher Kultur zu tun. Die Region liegt im Süden Russlands mit einer langen Grenze zu Kasachstan. Die Fläche der Oblast entspricht etwa Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zusammen. Wie viele andere Grenzregionen Russlands verzeichnet auch Orenburg einen hohen Blutzoll im Krieg gegen die Ukraine.
Oblast Orenburg: Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1.500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 3.000 -- Teil X ab 3.001
Weiterlesen: Jugend aus Orenburg - getäuscht, belogen und geopfert - Teil IV

Bezirk Shebekinskyin der Oblast Belgorod -- Urheber: -- Lizenz: CC BY-SA 3.0
Belgorod - die Oblast liegt direkt an der Grenze zur Ukraine. Sie hat etwa 1,5 Millionen Einwohner, davon leben ca. 350.000 in der gleichnamigen Hauptstadt. Die Oblast ist eine hoch entwickelte russische Industrie- und Agrar Region mit traditionell guten Handelsbeziehungen zur nahen Ukraine.
Belgorod: Teil I bis 250 -- Teil II bis 400 -- Teil III bis 543 -- Teil IV ab 544 -- Teil V bis 2.000 -- Teil VI ab 2.001
Weiterlesen: Belgorod - Worte des Trostes sind nicht zu finden - Teil I
Uljanowsk. Blick auf die Wolga -- -- CC BY-SA 3.0
Uljanowsk ist eine russische Großstadt an der Wolga mit etwa 600.000 Einwohnern und Hauptstadt des Gebietes Uljanowsk. Die Stadt liegt an der Wolgaplatte, an den Ufern der Flüsse Wolga (Kuibyschewer Stausee) und Swijaga, an dem Punkt, wo ihre Kanäle zusammenlaufen. Sie liegt 890 km östlich/südöstlich von Moskau.
Aus der Region werden vereinzelte Proteste gegen den Ukrainekrieg berichtet.
Uljanowsk: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 1.000 -- Teil V ab 1.001
Weiterlesen: Uljanowsk: Kriegstote begraben und Demonstranten verurteilt -- Teil III

Tatarstan - Panaorama im Sabinsky Bezirk -- Urheber:
Die am weitesten verbreitete Religion in der Republik Tatarstan ist der Islam, ihm gehören 54 Prozent der Bevölkerung an. Und so wundert es auch nicht, dass die Mehrzahl gefallene Soldaten aus Tatarstan sich zum muslimischen Glauben bekannt haben. Die Republik gehört zu den reicheren Regionen Russlands.
Republik Tatarstan: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 2.500 -- Teil X bis 3.000 -- Teil XI bis 3.500 -- Teil XII bis 4.000 -- Teil XIII bis 5.000 -- Teil XIV bis 6.000 -- Teil XV ab 6.001
Weiterlesen: Tatarstans Jugend verblutet in der Ukraine -- Teil IV
Panorama von Sim (russisch Сим), einer Kleinstadt in der Oblast Tscheljabinsk -- Urheber: -- CC BY-SA 4.0
Die Oblast Tscheljabinsk ist reich an Bodenschätzen. Der Abbau von Kupfer, Eisen, Zink und anderen Erzen tragen zum relativen Reichtum der Region bei. Dazu kommt die Rüstungsindustrie, vier der Stadtkreise besitzen den Status einer „geschlossenen Stadt“.
Seit Beginn der Mobilisierung steigen auch die Todesopfer in der Oblast stark an.
Tscheljabinsk: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 600 -- Teil V bis 800 -- Teil VI bis 1000 -- Teil VII bis 1.500 -- Teil VIII bis.2.000 - Teil IX bis 3.000 - Teil X bis 4.000 -- Teil XI bis 5.000 -- Teil XII ab 5.001
Weiterlesen: Tscheljabinsk - Sterben für Frieden und Wohlstand / Teil IV
Trotz gesetzlichem Verbot von privaten Söldnerfirmen in Russland blüht dieses Unwesen im Schutz der Regierung. Dass nicht nur die Gruppe Wagner im Krieg gegen die Ukraine aktiv ist, sondern auch andere kleinere Privatarmeen mitkämpfen, wurde hin- und wieder gemunkelt. In der Region Krasnodar wurde jetzt ein führender Söldner der Redut-Antiterror Gruppe begraben, der allerdings schon im September 22 bei Charkiw gefallen war.

Wolga-Panorama beim Dorf Butkowka --Urheber: -- CC BY 3.0
Das Dorf Butkkowka hat heute gerade noch 44 Einwohner, es liegt am nördlichen Rand der Oblast Wolgograd. Früher hieß es einmal Schwab, die Siedlung wurde am 8. Juli 1767 gegründet. 44 Familien ließen sich dort nieder, sie kamen aus Darmstadt , Isenburg , Hamburg und Ottewalden.
Es scheint, dass die Gegenden um die Stadt Wolgograd auf Kriegsdramen abonniert sind. Denn auch im Krieg gegen die Ukraine kommen viele gefallene Soldaten aus der Oblast.
Wolgograd: Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 400 -- Teil V bis 600 -- Teil VI bis 800 -- Teil VII bis 1.000 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 3.000 -- Teil X ab 3.001
Weiterlesen: Wolgograd - Befehle befolgen bis zum Schluss - Teil V
Saratow an der Wolga - Urheber/Fotograf: CC BY-SA 4.0
Die Oblast und Stadt Saratow haben eine deutsche Geschichte. Auf Einladung der deutschstämmigen Zarin Katharina II zogen sehr viele Deutsche, besonders aus Süddeutschland, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in die Region - die Wolgadeutschen, wie sie genannt wurden. Josef Stalin beendete dann 1941 deren Einfluss auf die Region. Aus Angst vor Kollaboration mit den vorrückenden deutschen Truppen wurden die deutschstämmigen Bürger nach Zentralasien und Sibirien deportiert.
Auch Saratow hat eine hohe Anzahl von gefallenen Soldaten im Krieg gegen die Ukraine zu verzeichnen.
Saratow: Teil I bis 99 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 700 -- Teil V bis 1.000 -- Teil VI bis 1.500 -- Teil VII bis 2.000 -- Teil VIII bis 3.000 -- Teil IX bis 4.000 -- Teil X bis 5.000 -- Teil XI ab 5.001
Saratow_inform - 17. Februar um 14:59 -- Link
Oleg Lobanov, ein Soldat aus Saratow, wurde während einer Spezialoperation in der Ukraine getötet. Das teilte heute die Verwaltung des Bezirks Engels mit. Beamte berichten sparsam über den Heldentod eines Mannes im Militärdienst und sprechen ihr Beileid aus.
Bis heute wurde der Tod von 251 Soldaten aus der Region Saratow in der NVO-Zone offiziell bestätigt.
17.02.2023, 11:48 -- Link
Zamir Uteshev aus der Region Saratow starb in der Sondereinsatzzone.
Zamir Uteshev, gebürtig aus der Region Saratow, starb während einer besonderen Militäroperation. Die Führung der Verwaltung des Bezirks Novouzensky gab den Verlust im Telegrammkanal bekannt.
In einer Ansprache an die Familie des gefallenen Soldaten betonte der Leiter der Region, dass Zamir Dzhanbulovich ein tapferer Offizier sei. Die Kollegen bemerken, dass Uteshev ein wahrer Freund war, der bereit war zu helfen. Einzelheiten zur Biografie des Kämpfers werden nicht genannt.
Der Vater des verstorbenen Offiziers Oleg Tkachev (Pos. 214) hat gestern in Wolsk den Tapferkeitsorden seines Sohnes zur Aufbewahrung entgegengenommen. Außerdem wurde der Tod des aus Balaschow stammenden Anton Khoroshilov im nordöstlichen Militärbezirk bekannt.
Verwaltung des Stadtbezirks Elshansky - 18. Februar ähm 12:59 Staatliche Organisation -- Link
Der Bezirk Khvalynsky verabschiedet sich von Kozlov Nikolay, geboren 1992, gebürtig aus dem Dorf Elshanka, einem Kämpfer von PMC Wagner, der während der militärischen Verteidigung starb.
Der Abschied vom Helden findet am 20. Februar um 12 Uhr an der Adresse statt: Dorf Elschanka, Mirny-Gasse, 7. Wir alle trauern mit der Familie des Verstorbenen und sprechen den Angehörigen und Freunden unser aufrichtiges Beileid aus ...
Söldner Gruppe Wagner
Saratow |
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| Nummer | Datum | Russischer Name / Link | Name in Übersetzung |
Bemerkungen |
| 304 | Тарнаев Алексей | Alexei Tarnaev | Bezirk Dergachevsky, Freiwilliger | |
| 305 | Волков Владимир |
Vladimir Volkov |
Wurde 6. Juni 1986 im Dorf Pervotselinny geboren, Gruppe Wagner Söldner | |
| 306 | Кабанов Андрей | Andrei Kabanov | ||
| 307 | 20.02.23 | Бутеску Дмитрий | Dmitri Butescu | 26 Jahre, Söldner Gruppe Wagner |
| 308 | 20.02.23 | Желнов Михаил | Michail Zhelnov | Bezirk Engels |
| 309 | 21.02.23 | Свиридов Александр | Alexander Sviridov | Söldner Gruppe Wagner, 15. August 1997 in Ershov geboren, starb bei Bakhmut |
| 310 | 10.02.23 | Курьянов Спартак | Spartak Kurjanow | Söldner Gruppe Wagner, lesenswerter Artikel von Novaya Gazeta - in Englisch |
| 311 | 23.02.23 | Санцевич Константин | Konstantin Santsevich | |
| 312 | 23.02.23 | Варламов Семен | Semyon Petrovich Varlamov | Söldner Gruppe Wagner |
| 313 | 24.02.23 | Дуюнов Вячнслав | Vyacheslav Duyunov | Söldner Gruppe Wagner |
| 314 | 24.02.23 | Гвоздев Максим | Maxim Gvozdev | |
| 315 | 24.02.23 | Ергунев Александр | Alexander Jergunew | Freiwilliger |
| 316 | 24.02.23 | Шиняев Виталий | Vitaly Shinyaev | |
| 317 | 26.02.23 | Куксов Владимир | Vladimir Kuksov | mobilisiert |
| 318 | 27.02.23 | Есментов Александр | Alexander Esmentov | Freiwilliger |
| 319 | 28.02.23 | Васильев Николай | Nikolai Wassiljew Söldner Gruppe Wagner Link gelöscht - Text: Am 31. Dezember starb in der NMD-Zone unser Verwandter Nikolay Viktorovich Vasiliev während eines Kampfeinsatzes. Er war ein Kämpfer PMC "Wagner" Der Abschied findet am 1. März um 14:00 Uhr in der Gedenkhalle auf der zweiten Seite des Dorfes Selenginsk statt. |
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| 320 | 28.02.23 | Харьковский Константин | Konstantin Kharkovsky | Söldner Gruppe Wagner |
| 321 | 28.02.23 | Беляков Евгений | Jewgeni Beljakow |
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| 322 | 01.03.23 | Путилов Дмитрий | Dmitry Putilov | |
| 323 | 01.03.23 | Курносов Дмитрий | Dmitry Kurnosov | |
| 324 | 01.03.23 | Ефимкин Виктор | Viktor Efimkin | Aus dem Bezirk Engels |
| 325 | 02.03.23 | Клочков Илья | Ilya Nikolaevich Klochkov | Söldner Gruppe Wagner |
| 326 | 02.03.23 | Мирошников Сергей | Sergei Miroshnikov | |
| 327 | 03.03.23 | Липатов Алексей | Aleksey Lipatov | Oberst der Reserve |
| 328 | 03.03.23 | Кузин Виталий | Witali Kuzin |
Link gelöscht |
| 329 | 04.03.23 | Подлузский Алексей | Alexey Podluzsky Link gelöscht: 01.03.2023 In der Ukraine starb ALEXEY PODLUZSKY während einer Spezialoperation heldenhaft !!! WIR SIND STOLZ, ERINNERN UNS UND SEHR ENTSCHULDIGUNG. |
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| 330 | 06.03.23 | Авилов Владислав | Vladislav Avilov Söldner Gruppe Wagner aus Haft, 26 Jahre: Der junge Mann diente beim Militärgeheimdienst in der Nähe von Samara. Nach der Armee wurde er im Oktober 2022 verurteilt. Das Regionalgericht Saratow verhängte wegen eines allgemein gefährlichen Mordes in Wolsk zu 17 Jahren Haft. |
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| 331 | 06.03.23 | Краснов Максим | Maxim Krasnov | |
| 332 | 06.03.23 | Казеев Игорь | Igor Kazeev | 49 Jahre, Vater von Vyacheslav Kazeev (333) |
| 333 | 06.03.23 | Казеев Вячеслав | Vyacheslav Kazeev | 30 Jahre, Sohn von Igor Kazeev (332) |
| 334 | 06.03.23 | Панин Михаил | Michail Panin | |
| 335 | 06.03.23 | Павликов Сергей | Sergej Pawlikow | |
| 336 | 07.03.23 | Сорокин Сергей | Sergey Sorokin | |
| 337 | 07.03.23 | Мирошников Михаил | Mikhail Miroshnikov | |
| 338 | 07.03.23 | Шабанов Андрей | Andrey Shabanov | |
| 339 | 06.03.23 | Слесарев Кирилл | Kirill Slesarev | Söldner Gruppe Wagner |
| 340 | 09.03.23 | Веревкин Виталий | Vitaly Verevkin | mobilisiert, geb. 1999 |
| 341 | 10.03.23 | Игуменцев Алексей | Alexei Igumentsev | Söldner Gruppe Wagner, 30 Jahre |
| 342 | 10.03.23 | Ивус Анатолий | Anatoly Fedorovich Ivus | |
| 343 | 10.03.23 | Кистанов Алексей | Aleksey Nikolaevich Kistanov | Mobilisiert, 45 Jahre |
| 344 | 10.03.23 | Шаповалов Александр | Shapovalov Alexander Olegovich | Mobilisiert, 35 Jahre |
| 345 | 10.03.23 | Мартынов Виталий | Vitaly Martynov | Söldner Gruppe Wagner, 43 Jahre |
| 346 | 11.03.23 | Краснов Андрей | Andrei Krasnov | |
| 347 | 12.03.23 | Солдатенков Андрей | Andrei Vladimirovich Soldatenkov | |
| 348 | 13.03.23 | Мешков Антон | Anton Meshkov | |
| 349 | 14.03.23 | Коркачев Алексей (Какрачев) | Alexei Karkachev | Söldner Gruppe Wagner, 23 Jahre |
| 350 | 14.03.23 | Бузаев Максим | Maxim Vladimirovic Buzaev | |
| 351 | 15.03.23 | Зинин Сергей | Sergey Zinin | Söldner Gruppe Wagner, 37 Jahre |
| 352 | 15.03.23 | Пискунов Александр | Alexander Piskunov | |
| 353 | 16.03.23 | Казаров Виктор | Viktor Anatolyevich Kazarov | Söldner Gruppe Wagner, geb. 1978 |
| 354 | 16.03.23 | Егоров Алексей | Alexei Yegorov | |
| 355 | 17.03.23 | Мазин Максим | Maxim Nikolaevich Mazin | aus Wolsk |
| 356 | 18.03.23 | Фролов Максим | Maxim Frolov | |
| 357 | 17.03.23 | Чегодаев Денис | Denis Aleksandrovich Chegodaev | |
| 358 | 18.03.23 | Яницкий Олег | Oleg Yanitsky | |
| 359 | 19.03.23 | Иванов Александр | Alexander Ivanov | |
| 360 | 22.03.23 | Гончаров Андрей | Andrey Goncharov | |
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| 361 | 22.03.23 | Шмадченко Владимир | Wladimir Schmadtschenko | Söldner Gruppe Wagner, geb. 1993 Foto Trauerfeier |
| 362 | 23.03.23 | Кручков Василий | Vasily Kruchkov | |
| 363 | 24.03.23 | Голубничий Виктор | Viktor Golubnichy | Söldner Gruppe Wagner, 38 Jahre Ausbidung als Koch, starb am 15.11.22, begraben am 24.03.23 |
| 364 | 25.03.23 | Неруш Валентин | Valentin Nerush | Freiwilliger, 35 Jahre |
| 365 | 26.03.23 | Соин Михаил | Mikhail Viktorovich Soin | Söldner Gruppe Wagner |
| 366 | 26.03.23 | Лелюхин Виктор | Viktor Viktorovich Lelyukhin | Söldner Gruppe Wagner |
| 367 | 26.03.23 | Осокин Руслан | Ruslan Osokin | |
| 368 | 27.03.23 | Субботкин Олег | Oleg Subbotkin | |
| 369 | 28.03.23 | Рожков Антон | Anton Rozhkov | Söldner Gruppe Wagner, 32 Jahre |
| 370 | 28.03.23 | Землянников Дмитрий | Dmitry Anatolyevich Zemlyannikov | 35 Jahre |
| 371 | 28.03.23 | Кривчиков Дмитрий | Dmitry Krivchikov | |
| 372 | 29.03.23 | Ларионов Эльдар | Eldar Larionov | Vertragssoldat, geb. 1997 |
| 373 | 29.03.23 | Беспалов Иван | Iwan Alexandrowitsch Bespalow | Geb. 1995 |
| 374 | 30.03.23 | Жаданов Евгений | Evgeniy Zhadanov | |
| 375 | 30.03.23 | Зубков Игорь | Igor Zubkov | |
| 376 | 17.03.23 | Федотов Александр Викторович | Alexander Viktorovich Fedotov | Geb. 1987 |
| 377 | 31.03.23 | Мазуров Сергей | Sergei Valentinovich Mazurov | Söldner Gruppe Wagner, geb. 1998 |
| 378 | 31.03.23 | Новозванцев Максим | Maxim Vladimirovich Novozvantsev | Fähnrich, geb. 1993 |
| 379 | 31.03.23 | Мысин Владимир | Vladimir Mysin | |
| 380 | 04.04.23 | Романцов Алексей | Aleksey Romantsov | 27 Jahre |
| 381 | 04.04.23 | Хохлов Иван | Ivan Khokhlov | 38 Jahre |
| 382 | 04.04.23 | Зайцев Никита | Nikita Zaitsev | 24 Jahre |
| 383 | 06.04.23 | Габдришев Руслан | Ruslan Gabdrishev | Vertragssoldat, geb. 2002 |
| 384 | 08.04.23 | Крупнов Олег | Oleg Krupnov | |
| 385 | 09.04.23 | Простецков Алексей | Alexej Prostetkow | Link gelöscht - Screenshot |
| 386 | 09.04.23 | Неустроев Сергей | Sergey Neustroev | |
| 387 | 10.04.23 | Голушко Алешер Александрович | Alesher Alexandrovich Golushko | 23 Jahre |
| 388 | 13.04.23 | Сорокин Вадим Борисович | Vadim Borisovich Sorokin | Freiwilliger, geb. 1978 Textauszug: Am 15. März 2023 unterzeichnete Vadim Sorokin freiwillig einen Vertrag und wurde zum Schützen einer motorisierten Schützengruppe im Rang eines Unteroffiziers ernannt. Gestorben am 31. März 2023 |
| 389 | 12.04.23 | Родомакин Владимир | Wladimir Rodomakin | Söldner Gruppe Wagner, 38 Jahre |
| 390 | 12.04.23 | Горин Владимир | Vladimir Gorin | |
| 391 | 12.04.23 | Зотов Сергей | Sergey Zotov | |
| 392 | 12.04.23 | Ясенский Александр | Alexander Yasensky | |
| 393 | 14.04.23 | Лебедев Никита | Nikita Alekseevich Lebedev Leutnant, geb. 1998 |
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| 394 | 15.04.23 | Голиков Сергей | Sergey Aleksandrovich Golikov | Söldner Gruppe Wagner, 47 Jahre |
| 395 | 16.04.23 | Терехов Роман | Roman Terekhov | |
| 396 | 16.04.23 | Попов Артем | Artem Popov |
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| 397 | 16.04.23 | Самылкин Евгений | Yevgeny Samylkin | |
| 398 | 17.04.23 | Дубровский Игорь | Igor Dubrovsky | Söldner Gruppe Wagner, 44 Jahre |
| 399 | 17.04.23 | Пастухов Игорь | Igor Pastukhov | 28 Jahre |
| 400 | 17.04.23 | Романов Александр | Alexander Romanov | 41 Jahre |
| 401 | 17.04.23 | Юлдашев Мырат | Myrat Berdievich Yuldashev | Söldner Gruppe Wagner, geb. 1993 |
| 402 | 17.04.23 | Пасечник Николай | Nikolai Pasechnik | |
| 403 | 17.04.23 | Ракицкий Алексей | Aleksey Evgenievich Rakitsky | |
| 404 | 16.04.23 | Берсенёв Олег | Oleg Sergeevich Bersenev | geb. 1995 |
| 405 | 19.04.23 | Краснопольский Иван | Ivan Krasnopolsky | |
| 406 | 19.04.23 | Козаченко Алексей | Aleksey Yuryevich Kozachenko | |
| 407 | 20.04.23 | Козлов Владимир | Vladimir Kozlov | |
| 408 | 20.04.23 | Денисов Евгений | Yevgeny Denisov | |
| 409 | 09.12.22 | Решетников-Толстых Павел | Pavel Reshetnikov-Tolstoi (Reshetnikov-Tolstykh) | |
| 410 | 29.04.23 | Клычников Юрий | Yury Vitalyevich Klychnikov | Söldner Gruppe Wagner, aus Haft rekrutiert. Yury wurde in 10/22 wg. Drogenhandels zu 6,5 Jahren Lagerhaft verurteilt. War der letzte in der Kette, mit der Aufgabe, Drogenverstecke zu beschicken. |
| 411 | 24.04.23 | Соболев Сергей | Sergey Sobolev | |
| 412 | 24.04.23 | Шнайдер Виталий | Vitaly Schneider | Söldner Gruppe Wagner, 38 Jahre |
| 413 | 26.04.23 | Варфоломеев Александр | Alexander Nikolaevich Varfolomeev | Vertragssoldat, geb. 1983 Textauszug: Von den ersten Tagen an war er Mitglied der NWO. Gestorben am 1. März 2022. Folglich hat der Soldat nicht einmal eine Kriegswoche überlebt. |
| 414 | 28.04.23 | Пивень Сергей | Sergey Piven | |
| 415 | 28.04.23 | Зуев Сергей | Sergey Zuev | |
| 416 | 29.04.23 | Глоба Денис | Denis Globa | mobilisiert |
| 417 | 30.04.23 | Штафурин Анатолий | Anatoly Shtafurin | |
| 418 | 02.05.23 | Ситников Артем | Artem Sitnikov | |
| 419 | 04.05.23 | Казыялиев Артур (Казыляев) | Artur Aselbekovich Kazyyaliev | Söldner Gruppe Wagner |
| 420 | 05.05.23 | Платонов Василий | Wassili Olegowitsch Platonow | |
| 421 | 06.05.23 | Шеин Эдуард | Eduard Schein | |
| 422 | 06.05.23 | Широбоков Валерий | Valery Schirobokow | |
| 423 | 09.05.23 | Бондарцов Сергей | Sergej Wladimirowitsch Bondartsov Geburtsdatum: 13. Mai 1970 Geburtsort: s. Krasavka, Bezirk Samoilovsky, Region Saratow Sterbedatum: 1. Februar 2023 Sterbeort: Kremennaja, Gebiet Lugansk Operationen Spezielle Militäroperation in der UkraineWladimir Afanasjew |
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| 424 | 10.05.23 | Афанасьев Владимир | Wladimir Afanasjew | |
| 425 | 10.05.23 | Шугаев Азамат | Azamat Zhambulovich Shugaev | ![]() |
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In Saratow wurden am 6. Mai im Siegespark die Namen derjenigen, die während einer Sonderoperation in der Ukraine ums Leben kamen, auf dem Denkmal „Landsleute, die in lokalen Kriegen starben“ angebracht . |
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| 426 | 10.05.23 | Байрамов Руслан | Ruslan Bairamov | |
| 427 | 10.05.23 | Коноваленко Игорь | Igor Konovalenko | |
| 428 | 10.05.23 | Гладков Сергей | Sergej Gladkow | |
| 429 | 10.05.23 | Казанков Владимир | Wladimir Kasankow | |
| 430 | 10.05.23 | Левин Дмитрий | Dmitri Levin | |
| 431 | 10.05.23 | Мишин Александр | Alexander Mischin | |
| 432 | 10.05.23 | Шиленин Александр | Alexander Schilenin | |
| 433 | 10.05.23 | Мерданов Арслан | Arslan Merdanov | |
| 434 | 10.05.23 | Кондукторов Вячеслав | Wjatscheslaw Konduktorov | |
| 435 | 10.05.23 | Потапов Игорь | Igor Potapow | |
| 436 | 10.05.23 | Артеев Николай | Nikolay Arteev | |
| 437 | 10.05.23 | Шабанов Алексей | Alexey Schabanow | |
| 438 | 10.05.23 | Бутеску Виталий | Vitaly Butescu | |
| 439 | 10.05.23 | Каркачев Алексей | Alexej Karkatschew | |
| 440 | 10.05.23 | Бузаев Михаил | Michail Buzaev | |
| 441 | 10.05.23 | Гаврюшов Андрей | Andrey Gavryushov | |
| 442 | 10.05.23 | Жилкин Александр | Alexander Schilkin | |
| 443 | 10.05.23 | Молодцов Алексей | Alexey Molodtsov | |
| 444 | 10.05.23 | Жданов Евгений | Evgeny Schdanow | |
| 445 | 10.05.23 | Махинов Роман | Roman Machinows | |
| 446 | 10.05.23 | Ларин Виталий | Vitaly Larin | |
| 447 | 10.05.23 | Митичкин Руслан | Ruslan Mitichkin | |
| 448 | 10.05.23 | Домников Михаил | Michail Domnikow | |
| 449 | 10.05.23 | Федоров Владислав | Vladislav Fedorov | Söldner Gruppe Wagner, 25 Jahre |
| 450 | 11.05.23 | Кузбаков Руслан | Ruslan Kasiolovich Kuzbakov | |
| 451 | 13.05.23 | Узбяков Шамиль Анварович | Schamil Anwarowitsch Usbjakow | geb. 1985 |
| 452 | 18.05.23 | Чурбанов Вячеслав | Wjatscheslaw Alexandrowitsch Tschurbanow | ![]() |
| 453 | 18.05.23 | Тихно Евгений | Jewgeni Tichno | |
| 454 | 19.05.23 | Аннушкин Артем | Artjom Annuschkin | |
| 455 | 17.05.23 | Сергеев Владимир Сергеевич | Wladimir Sergejewitsch Sergejew | geb. 1982 |
| 456 | 19.05.23 | Храмов Александр | Alexander Chramow | 40 Jahre, getötet Herbst 2022 |
| 457 | 20.05.23 | Карташов Александр | Alexander Kartaschow | Söldner Gruppe Wagner, 30 Jahre |
| 458 | 22.05.23 | Карташев Василий | Wassili Sergejewitsch Kartaschew | |
| 459 | 22.05.23 | Танкиев Ринат | Rinat Tankiev | |
| 460 | 21.05.23 | Сидиков Алексей | Alexei Sidikov Oberstleutnant, starb an der Front durch Herzinfarkt |
![]() |
| 461 | 23.05.23 | Горбушко Артем | Artem Gorbushko | |
| 462 | 23.05.23 | Лаптев Александр | Alexander Laptev | ![]() |
| 463 | 24.05.23 | Подальников Александр | Alexander Podalnikow 61 Jahre |
![]() |
| 464 | 25.05.23 | Степанов Николай | Nikolai Stepanov | geb. 1995 |
| 465 | 25.05.23 | Савельев Иван | Ivan Savelyev | |
| 466 | 26.05.23 | Бозриков Александр | Alexander Viktorovich Bozrikov | Söldner Gruppe Wagner, 22 Jahre |
| 467 | 26.05.23 | Архипкин Олег | Oleg Arkhipkin | Söldner Gruppe Wagner, geb. 1971 |
| 468 | 28.05.23 | Аксёнов Роман | Roman Gennadijewitsch Aksjonow | |
| 469 | 28.05.23 | Апаршин Александр | Alexander Sergejewitsch Aparschin | ![]() |
| 470 | 28.05.23 | Саратовкин Максим (Саратовский) | Maxim Saratovkin | Söldner Gruppe Wagner, 42 Jahre getötet am 16.03.22 bei Bakhmut |
| 471 | 29.05.23 | Филькин Пётр | Petr Alexandrowitsch Filkin | Söldner Gruppe Wagner, geb. 1976 |
| 472 | 29.05.23 | Днибаев Алтынбек | Altynbek Nurbulatovich Dnibaev | |
| 473 | 29.05.23 | Могиленко Александр (Владимир) | Alexander Mogilenko | Vertragssoldat, geb. 1983 getötet am 24.09.22, beigesetzt am 30.05.23 |
| 474 | 29.05.23 | Борисов Сергей | Sergey Borisov | |
| 475 | 30.05.23 | Емельянов Владимир | Vladimir Emelyanov | Freiwilliger, geb. 1998 |
| 476 | 31.05.23 | Люлин Денис | Denis Lyulin | Unteroffizier |
| 477 | 01.06.23 | Анопов Александр | Alexander Anopov | Vertragssoldat, 42 Jahre |
| 478 | 02.06.23 | Колмыков Алексей | Alexej Alexandrowitsch Kolmykow | |
| 479 | 02.06.23 | Полянский Александр | Alexander Polyansky | |
| 480 | 03.06.23 | Бабушкин Александр | Alexander Babuschkin | |
| 481 | 05.06.23 | Затона Владимир | Wladimir Wladimirowitsch Zatona | Söldner Gruppe Wagner, 31 Jahre aus Balakowo |
| 482 | 06.06.23 | Пашуренко Павел | Pavel Paschurenko | |
| 483 | 06.06.23 | Болотин Олег | Oleg Bolotin | |
| 484 | 07.06.23 | Шульженко Василий | Wassili Schulschenko | aus dem Bezirk Engels |
| 485 | 07.06.23 | Аржанов Евгений | Evgeny Alexandrovich Arzhanov | ![]() |
| 486 | 09.06.23 | Нагаев Александр | Alexander Nagaev | |
| 487 | 09.06.23 | Джумангалиев Ербулат (Джумагалиев) | Yerbulat Dzhumagaliev | Söldner Gruppe Wagner geb. 1985 im Dorf Kaluga |
| 488 | 11.06.23 | Береснев Владимир | Wladimir Beresnew | geb. 1995 |
| 489 | 21.06.23 | Досымгалиев Арман | Arman Dosymgaliev | |
| 490 | 13.06.23 | Богданов Антон | Anton Bogdanow | |
| 491 | 13.06.23 | Хорищенко Александр | Alexander Chorischenko | |
| 492 | 13.06.23 | Осмоловский Григорий | Grigory Vladimirovich Osmolovsky | |
| 493 | 15.06.23 | Жардимов Дмитрий | Dmitry Alekseevich Zhardimov | Berufssoldat |
| 494 | 16.06.23 | Прозоров Сергей | Sergei Prozorov | Söldner Gruppe Wagner, 29 Jahre, getötet bei Bakhmut |
| 595 | 16.06.23 | Малюшев Александр | Alexander Evgenievich Malyushev | getötet am 11.05.23 bei Bakhmut |
| 496 | 16.06.23 | Петров Александр | Alexander Petrow | |
| 497 | 16.06.23 | Коряков Евгений | Jewgeni Korjakow | aus Dorf Uzmorye, getötet bei Bakhmut |
| 498 | 25.06.23 | Коцубей Артем | Artyom Anatolyevich Kotsubey |
Freiwilliger, geb. 1987, getötet am 15.06.23 |
| 499 | 17.06.23 | Кинзебаев Сергей | Sergey Kinzebaev | |
| 500 | ||||
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Burjatien ist eine autonome Republik in Russland mit etwa einer Million Einwohnern. Die Hauptstadt ist Ulan-Ude. Die Republik Burjatien liegt im Föderationskreis Ferner Osten an der Grenze zur Mongolei. Sie umfasst das Ostufer des Baikalsees und reicht bis zum Jablonowygebirge.
Die Burjaten waren nicht zum ersten Mal in die Ukraine abkommandiert. Bereits 2014 machte sich deren Regiment um die Eroberung von Debaltsewo verdient. Der Ort im Donbass wurde unter einer Vielzahl von Opfern erobert, als die Vereinbarung zu Minsk II bereits unterschrieben war und Debaltsewo eigentlich zum Bereich der ukrainischen Regierung gehörte.
Burjatien: Teil I bis 99, Teil II bis 199, Teil III bis 300, Teil IV bis 400, Teil V bis 500, Teil VI bis 700, Teil VII bis 900, Teil VIII bis 1100, Teil IX bis 1.500, Teil X bis 2.000, Teil XI bis 3.000, Teil XII ab 3.001
Vorbemerkung – wir haben 75% der russischen Bevölkerung im Blick. Alle Kriegstoten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, wir arbeiten transparent, geben die Veröffentlichung in Deutsch wieder und verlinken auf das Original.

Soldaten aus Tuwa - Foto veröffentlicht am 06.12.22
Im Herbst/Winter 2022 gab es zahlreiche Fotos von den tuwinischen Soldaten in der Ukraine. Man sah fröhliche Gesichter, voller Unternehmungslust und mit der Gewissheit, dass für den Krieg in der kalten Jahreszeit niemand besser geeignet wäre, als die Naturburschen aus Tuwa.
Tambow ist die Hauptstadt der gleichnamigen Oblast mit über 200.000 Einwohnern, etwa 420 km südöstlich von Moskau. Heftige Reaktionen in den Kommentaren hat die Veröffentlichung von Soldatengräbern auf einem Friedhof in Tambow hervorgerufen. Die Autoren haben 24 Gräber auf dem Polynkovsky-Friedhof fotografiert, alle Soldaten waren im Krieg gegen die Ukraine gefallen.
In der Nähe von Luhansk wurde eine neue Grabstätte von Menschen entdeckt, die als Söldner der Gruppe Wagner in der Ukraine kämpften. Angehörige einiger Opfer wussten nichts von ihrem Tod und sagten, dass sie seit Monaten versuchen, deren Schicksal herauszufinden. Anfang Februar entdeckten Einwohner von Luhansk auf dem örtlichen Friedhof 42 frische Soldatengräber.
Foto:
Stanislaw Sergejewitsch
Kraev, 29. Mai 1987
Pos. 36

Werchojansker Gebirge, Republik Sacha -- Urheber: Ilya Varlamov Lizenz: CC BY-SA 3.0
Jakutien oder Sacha wie das Land heute amtlich heißt, ist eine Republik im nordöstlichen Teil des asiatischen Russlands. Die Fläche des Landes ist beinahe so groß wie Indien, aber dünn besiedelt, gerade mal eine knappe Million Einwohner hat die Region. Das Land ist reich an Bodenschätzen - Edelmetallen, Erdöl, Erdgas, Kohle und Diamanten.
Der Journalist Vitaly Obedin zu Jakutien: „Leider kann der Chef von Jakutien derzeit am besten das Image einer kreativen, exotischen und fortschrittlichen Region auf föderaler Ebene verkaufen ... Und dies wird nicht durch die Tatsache behindert, dass mehr als ein Viertel der Bevölkerung hier im Winter bei minus 40 "auf Holztoiletten geht, heizt die Räumlichkeiten mit Holz und nutzt mangels fließendem Wasser das auf den Seen gehackte Eis".(Telegram-Link)
Sacha (Jakutien): Teil I bis 100 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 1.000 -- Teil V ab 1.001
Weiterlesen: Jakutien - mit goldenen Händen zum Krieg in der Ukraine - Teil I
Der junge Mann auf dem Foto ist Dinar Isfarovich Ibragimov - ein 25 Jahre junger Baschkire. Keine Ahnung, was der junge Mann ausgefressen hat, da er eine Haftstrafe verbüßte.
Jetzt hat er einen Vertrag mit der Gruppe Wagner abgeschlossen, der ihn für ein halbes Jahr als Söldner verpflichtet, wurde neu engekleidet und ist fertig zur Abreise für eine kurze Unterweisung als Soldat. Zumindest macht er auf dem Foto keinen fröhlichen Eindruck, bald in den Krieg ziehen zu müssen. Wie viele seiner Lager- oder Zellengenossen erhoffte er sich die Freiheit, wenn er nur ein halbes Jahr an der Front überleben würde.
Er hat es nicht, Position 466 Baschkortostan Teil IV.

Wolga-Panorama beim Dorf Butkowka --Urheber: -- CC BY 3.0
Das Dorf Butkkowka hat heute gerade noch 44 Einwohner, es liegt am nördlichen Rand der Oblast Wolgograd. Früher hieß es einmal Schwab, die Siedlung wurde am 8. Juli 1767 gegründet. 44 Familien ließen sich dort nieder, sie kamen aus Darmstadt , Isenburg , Hamburg und Ottewalden.
Es scheint, dass die Gegenden um die Stadt Wolgograd auf Kriegsdramen abonniert sind. Denn auch im Krieg gegen die Ukraine kommen viele gefallene Soldaten aus der Oblast.
Wolgograd: Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 400 -- Teil V bis 600 -- Teil VI bis 800 -- Teil VII bis 1.000 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 3.000 -- Teil X ab 3.001
Weiterlesen: Wolgograd - Befehle befolgen bis zum Schluss - Teil IV

Nekropolis von Dargaws in Nordossetien -- Urheber: -- CC BY-SA 4.0
Nordossetien-Alanien liegt im Nordkaukasus und hat etwa 700 Tausend Einwohner. Es ist die Region mit der höchsten Industrialisierung im Nordkaukasus und eine Republik innerhalb der Russischen Föderation.
"Die Einstellungen hier in Ossetien zu dem, was in der Ukraine passiert, sind unterschiedlich. Die einen unterstützen den Krieg, die anderen nicht. Die, die ihn unterstützen sind mehr, auf jeden Fall sind sie sichtbarer," schreibt ein Autor aus Nordossetien in der TAZ. Er schreibt auch über den Antikriegsprotest einer 20-jährigen jungen Frau, über den wir hier berichteten. Zusätzlich haben wir in dieser Rubrik noch die Kriegstoten aus Südossetien aufgenommen. Die von Russland annektierte Provinz hat gerade mal 50.000 Einwohner.
Nord- und Südossetien: Teil I bis 201 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 1.000 -- Teil V ab 1.001
Weiterlesen: Ossetien - die, die den Krieg unterstützen sind mehr - Teil II
Buddhismus als vorherrschende Religion gibt es in Russland unter drei Ethnien – den Burjaten, den Tuwinern und im europäischen Teil Russlands den Kalmücken. Die geistliche Führung der Burjaten und Tuwiner unterstützt Russlands Angriffskrieg, ganz anders die Kalmücken. Entsprechend weist Kalmückien auch eine sehr nieder Todesrate im Ukrainekrieg auf. Mit verantwortlich könnte Erdne Ombadykow sein, bekannt als Lama Telo Tulku Rinpoche, der den Krieg entschieden ablehnt.
Foto: Erdne Ombadykow
Urheber:

Tatarstan - Panaorama im Sabinsky Bezirk -- Urheber:
Die am weitesten verbreitete Religion in der Republik Tatarstan ist der Islam, ihm gehören 54 Prozent der Bevölkerung an. Und so wundert es auch nicht, dass die Mehrzahl gefallene Soldaten aus Tatarstan sich zum muslimischen Glauben bekannt haben. Die Republik gehört zu den reicheren Regionen Russlands. Die hohe Anzahl an gefallenen Soldaten müsste extra untersucht werden.
Republik Tatarstan: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 2.500 -- Teil X bis 3.000 -- Teil XI bis 3.500 -- Teil XII bis 4.000 -- Teil XIII bis 5.000 -- Teil XIV bis 6.000 -- Teil XV ab 6.001
Weiterlesen: Tatarstans Jugend verblutet in der Ukraine -- Teil III
Uljanowsk. Blick auf die Wolga -- -- CC BY-SA 3.0
Uljanowsk ist eine russische Großstadt an der Wolga mit etwa 600.000 Einwohnern und Hauptstadt des Gebietes Uljanowsk. Die Stadt liegt an der Wolgaplatte, an den Ufern der Flüsse Wolga (Kuibyschewer Stausee) und Swijaga, an dem Punkt, wo ihre Kanäle zusammenlaufen. Sie liegt 890 km östlich/südöstlich von Moskau.
Aus der Region werden vereinzelte Proteste gegen den Ukrainekrieg berichtet.
Uljanowsk: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 1.000 -- Teil V ab 1.001
Weiterlesen: Uljanowsk: Kriegstote begraben und Demonstranten verurteilt -- Teil II
Trotz mehrere Anläufe haben wir es nicht geschafft, die Oblast Moskau in unsere Beobachtungen miteinzubeziehen. Zu vielfältig waren die Medien, die wir hätten beobachten müssen. Trotzdem finden wir immer wieder interessante Details, die wir in unsere Statistik aufnehmen wollen.
Heute geht es um eine Ansammlung von Gräbern der Gruppe Wagner auf einem Friedhof der Stadt Schtscholkowo in der Oblast Moskau. Die Stadt hat über 100.00 Einwohner und liegt nur 35 km nordöstlich von Moskau entfernt. Der Einfacheit halber geben wir den Originalbeitrag wieder.
Weiterlesen: Mavrino - Friedhof: Wagner Gräber in der Oblast Moskau - Teil I
Unsere aktuelle Zusammenstellung russischer Kriegstoter im Ukrainekrieg. Wir beobachten ziemlich exakt 75% der russischen Bevölkerung oder 59 von 91 Regionen. Die Zahl getöteter russischer Soldaten wächst immer schneller. Und wir sind im Rückstand mit dem Eintragen von ca. 400 Kriegstoten. Heute also erneut nur eine schnöde Tabelle.
Die Republik Burjatien führt seit Kriegsbeginn die absolute Anzahl an Kriegstoten meist mit großem Abstand an. Obwohl weiter Burjaten im Krieg gegen die Ukraine sterben, haben Baschkortistan und Swerdlowsk stark aufgeholt und werden in absoluten Zahlen demnächst überholen. In Bezug auf die Bevölkerunganzahl steht Tuwa jetzt deutlich an erster Stelle.
Eine Sonderstellung nimmt weiter die Region Krasnodar ein. Dort werden auch häufig gefallene Soldaten aus anderen Regionen beerdigt, weil keine Verwandtschaft vorhanden oder andere Gründe eine Rückführung verhindern. Seit diesem Jahr kommt auch der Wagner-Friedhof dazu. Wir haben 255 erfasste Todesmeldungen, 167 Gräber von gefallenen Soldaten ohne Meldung und 239 Gräber auf dem Wagner-Friedhof Bakinskaya, in der Summe ergibt das insgesamt 661 erfasste Kriegstote aus Krasnodar.
Weiterlesen: Erfasste Kriegstote Russland - Stand 11.02.2023

Wie veruntreut man Forschungsgelder? Dimitri hat es vorgemacht. Man beantragt Fördermittel beim Staat und gibt die gewährten Mittel selbst aus. Als Ergebnis reicht man dann die Arbeiten anderer Wissenschaftler ein, die man vorher einfach umgeschrieben hat. Beteiligt waren an diesem Betrug der Rektor der Polytechnischen Universität Omsk, Dmitri Pawlowitsch Maewski, die ehemalige Professorin für Außenbeziehungen und Jugendpolitik, Alexandra Kosulina, und der Professor Wladislaw Ratscheki. Im Oktober 2024 wurden alle drei zu Bewährungs- und zusätzlichen Geldstrafen verurteilt, zudem mussten sie Schadensersatz leisten.
Der jetzt ehemalige Rektor Dimitri Maewski, geboren am 03.09.1974, wollte sich mit der Tötung von Ukrainern refinanzieren und zog in den Krieg. Am 16.10.2025 wurde er selbst getötet.
Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats März 2026 aktualisiert.
Folgende Listen wurden neu angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Monat März 2026 und die erfassten Daten zum April 2026 werden wir bis spätestens 12. Mai vorlegen können.
CK, 11.05.2026
Wir sind gerade im Stress und bereiten den Abschluss des Monats März 2026 vor. So haben wir versehentlich einen unfertigen Beitrag online gestellt: „Für Glaube und Vaterland in Nowomoskowsk“. Wir bitten um Entschuldigung.
Wir haben den Beitrag wieder versteckt, er wird erst in den nächsten Tagen - dann hoffentlich komplett - veröffentlicht.
OM 07.05.2026
Am Abend des 5. Mai 2026 war unsere Domain „oskarmaria.de“ nicht zu erreichen. Nach hektischen Versuchen, das Problem auf unserem Webserver zu suchen, mussten wir feststellen, dass wir nicht unternehmen können. Die Namensauflösung für de-Domains war bei Denic gestört. Über unsere zweite Domain https://www.gibtsnet.eu sind wir weiterhin & ungestört zu erreichen.
Zum Beitrag über die beiden in Russland inhaftierten Frauen Natalia Leonhardt und Daria Jegerewa wollen wir noch einige Anmerkungen nachreichen.
Nach der Verhaftung der beiden Frauen wurde zunächst nur der Name von Daria Jegerewa bekannt. Die Familie von Frau Leonhardt wollte, dass ihr Name nicht genannt werden solle. Sie versprachen sich so bessere Chancen vor Gericht. Das ist nicht eingetreten.
Aber dazu passt: Wir hatten beim Unterstützerkomitee angefragt, ob wir ein Foto benutzen können, das beide Frauen zeigt. Am folgenden Tag haben wir die Erlaubnis bekommen, die dann wenig später zurückgezogen wurde. Die Verantwortliche hatte unsere Webseite besucht und meinte danach, dass eine Fotoveröffentlichung in unserem Kontext den beiden Frauen eher schaden würde. Wir wollen das nicht weiter kommentieren.
Russische Freiwillige, die in den ersten drei Monaten nach Vertragsunterzeichnung an der Front getötet wurden, stellen wir unter der Überschrift „Ohne viele Worte“ vor. Da es zu viele waren, haben wir zunächst maximal einen Gefallenen pro Tag veröffentlicht. Aktuell ist die Situation so, dass es in vielen Regionen inzwischen untersagt ist, die genauen Daten anzugeben, wann der Vertrag unterschrieben und wann der Freiwillige getötet wurde. Neue Freiwillige sollen durch solch eine Wahrheit nicht abgeschreckt werden, meinen die russischen Behörden.
Wir haben uns deshalb entschieden, wieder alle Kurzzeitsoldaten zu veröffentlichen, die wir registrieren. Das sind meist Männer aus Burjatien, da in dieser Region - teilweise - noch immer ausführliche Nachrufe publiziert werden. Burjatien steht stellvertretend für alle russischen Regionen, wie unser aktuelles Beispiel aus Transbaikalien zeigt. Im Bezirk Krasnotschikoisky haben wir unter 128 Gefallenen insgesamt 36 Kurzzeitsoldaten gefunden.
Eine aktuelle Liste der Antrittsprämien aller rusischen Regionen, die der russische Staat für Zeitsoldaten bezahlt, haben wir hier veröffentlicht.
Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Februar 2026 aktualisiert.
Folgende Listen wurden neu angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Februar 2026 und die erfassten Daten zum März 2026 werden wir bis spätestens 10. April vorlegen können.
OM, 09.04.2026
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass wir sehr häufig Personen aus Burjatien vorstellen. In unserer Rubrik der Kurzzeitsoldaten (Ohne viele Worte) sind überwiegend Gefallene aus Burjatien vertreten. Das hat einfache Gründe - in Burjatien werden gewohnheitsmäßig ausführliche Nachrufe auf die im Krieg getöteten Landeskinder veröffentlicht. So erfahren wir viele Details. Das kommt in anderen Regionen eher selten vor, häufig werden auch mißliebige Daten gezielt verheimlicht. So zum Beispiel dass die getöteten Soldaten aus der Haft an die Front entlassen wurden, dass sie nur eine kurze Überlebensdauer hatten, usw. In einigen Regionen wie Baschkortostan sind inzwischen solche detaillierten Nachrichten verboten, häufig wird sogar das Alter verschwiegen.
So muss Burjatien als Beispiel herhalten, wenn es um Kurzzeitsoldaten, jugendliche Dummköpfe und Häftlinge geht. Es wird in allen anderen Regionen nicht viel anders sein.
Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Januar 2025 aktualisiert.
Es wurden neun neue Listen angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Januar 2026 und die erfassten Daten zum Februar 2026 werden wir bis spätestens 13. März vorlegen können.
OM, 12.03.26
Der Trend bei den Nachrufen hält an - konkrete Daten werden nicht mehr angegeben. So will es die russische Regierung. Damit kann man nicht mehr abschätzen, wie lange der Zeitvertrag mit dem Militär dauerte oder besser, wie schnell der Soldat nach Vertragsunterzeichnung getötet wurde. Auch wird die Feststellung verhindert, wie lange der getötete Soldat irgendwo an der Front liegen blieb.
Normalerweise haben wir max. einen Kurzzeitsoldaten pro Tag in unserer Rubrik „Ohne viele Worte“ veröffentlicht. Das haben wir heute ausnahmsweiße verändert und alle Kurzzeitsoldaten gelistet, die uns im Zeitraum vom 19. bis 20. Januar 26 aufgefallen sind. Als Beleg dafür, dass auch weiterhin viele russischen Freiwilligen nur kurze Zeit an der Front überleben, auch wenn diese Tatsache unterdrückt werden soll.
CK, 23.02.26
Nach aktuellen Berichten wurden von der russischen Behörde für das Internet "Roskomnadsor" alle „Sozialen Netzwerke“ des Meta-Konzerns abgeschaltet. Folglich sind Facebook, Instagram und der Nachrichtendienst Whatsapp in Russland nicht mehr zu erreichen. Für uns ist das beinahe bedeutungslos. Nur aus der russischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien kamen manchmal Informationen via Instagram.
Schwieriger stellt sich die Situation bei Telegram dar. Viele Meldungen von unabhängigen & kritischen Gruppierungen kommen aus Russland über Telegram. Und auch staatliche Akteure nutzen dieses Medium häufig zur Präsentation und Dokumentation ihrer Arbeit. Im Moment berichten Nutzer aus Russland, dass sich Videos und Fotos nur langsam aufbauen - wenn überhaupt. Telegram ist also noch nicht ganz abgeschaltet, aber der Zugriff deutlich erschwert. Wir werden weiter berichten.
OM, 11.02.26
Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Dezember 2025 aktualisiert. Es wurden sechs neue Listen angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Dezember 2025 und die erfassten Daten zum Januar 2026 werden wir bis spätestens 4. Februar vorlegen können.
CK, 01.02.26
Noch zwei Tage und wir sind endlich mit den Kriegstoten vom Dezember 2025 durch. Dann müssen die Namen noch übersetzt und alles in unsere Tabellen eingetragen werden, was zusätzlich zwei bis drei Tage in Anspruch nimmt. Zum gleichen Zeitpunkt werden dann auch die erfassten Zahlen vom Januar 2026 verfügbar sein.
Ein Blick in unsere Datenbank zeigt - es wird keine großen Überraschungen geben. Baschkortostan und Tatarstan, führend bei den Kriegstoten nach Regionen, werden ihren Vorsprung weiter ausbauen. Dahinter kommt die Region Swerdlowsk usw. Und wenn man die Kriegstoten ins Verhältnis zur Bevölkerung der Regionen stellt, bauen die ethnisch bestimmten Regionen wie Tuwa, Burjatien, Tschukotka, Altai und Jakutien ihren Abstand zu den russisch geprägten Regionen weiter aus.
OM, 28.01.26
Zu unserer Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg passt der Bürgerprotest über den Abriss eines Gebäudes in St. Petersburg vordergründig nicht. Wir meinen aber, der Artikel passt sehr gut.
Zum einen ist er einer der wenigen breit aufgestellten Bürgerproteste seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Auf Anhieb fallen uns dazu nur noch die Proteste im baschkirischen Baimak Anfang 2024 ein.
Zum anderen dokumentiert er sehr gut die verschiedenen Meinungen und Vorurteile der Stadtbürger von St. Petersburg. Die „Migranten“ im Beitrag sind keine Migranten in unserem Sinne, sondern ganz normale russische Staatsbürger, deren Geburtsregion der russische Kaukasus ist. Dagestan ist die größte, überwiegend muslimisch geprägte russische Teilrepublik im Kaukasus.
Und vielleicht, vielleicht ein ganz klein wenig, existiert der zivile Ungehorsam in Russland immer noch. Und konnte auch durch die seit Beginn des Krieges ständig erweiterte Repression nicht ganz ausgerottet werden.
Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats November 2025 aktualisiert. Es wurden 21 neue Listen angelegt:
Bei den Fotos zu den neuen Tabellen haben wir auf Kritik reagiert und möglichst keine Postkartenmotive ausgewählt. Denn diese bilden die Lebenswirklichkeit der Menschen in diesen Regionen nicht ab.
Die große Zahl an russischen Kriegstoten lässt uns kaum noch Zeit zu aktuellen Berichten. Wir können etwa 300 Kriegstote pro Tag bearbeiten, da darf aber nichts dazwischen kommen - wie zum Beispiel persönliche Angelegenheiten. Tatsächlich haben wir im Moment durchschnittlich etwa 400 Fälle in unseren Listen.
Heute haben wir den 20. November bearbeitet, es wird also mindestens noch 11 Tage dauern, bis wir den November abgeschlossen haben.
Die hohe Zahl an Kriegstoten resultiert nicht aus dem aktuellen Kampfgeschehen. Durch das Erbschaftsregister können viele Suchanfragen auf VKontakte und Telegramkanälen geschlossen werden - Soldat tot.
Das alles hindert uns nicht, in den nächsten Tagen einen Zwischenstand zum 15. Dezember zu veröffentlichen.
Wir haben heute alle russischen Regionen mit den Daten des Oktobers aktualisiert. Es wurden drei neue Listen angelegt:
Wir werden für eine kurze Zeit nicht erreichbar sein - einfach später wieder kommen.
Unter den Positionen 1021 und 1022 der Region Krasnojarsk haben wir die im Beitrag „Die Särge sind natürlich geschlossen“ genannten Alexej und Michail Leschok bereits gelistet. Der Originalbeitrag über Alexej ist nicht mehr verfügbar, deshalb haben wir auf eine Zweitveröffentlichung verlinkt. Der Status von Michail Leschok auf VKontakte ist allerdings weiterhin online, dort findet man noch weitere Fotos. Den dritten Bruder Wladimir haben wir bisher noch nicht in unserer Datenbank.
Am 8. November 1939 explodierte um 21:20 h im Bürgerbräukeller in München eine Bombe. Sie galt Adolf Hitler, der zwei Monate zuvor den Angriffskrieg gegen Polen gestartet hatte. Allerdings hatte der „Führer" wegen schlechten Wetters seine Zeitplanung umgestellt und war bereits auf der Rückreise. Wäre das Attentat erfolgreich gewesen, wäre der Welt - vielleicht - jener zweite Weltkrieg erspart geblieben und jene begonnen Kampfhandlungen wären eingestellt worden.
Der schwäbische Tischler Georg Elsner hatte jenes Attentat akribisch geplant, er wurde kurz vor Kriegsende im KZ Dachau ermordet.
Jenes Attentat hat auch im deutschen Grundgesetz Eingang gefunden. In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung heißt es: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
Auch in Russland bedarf es dringend solch mutiger Menschen, die jenem blutigen & verbrecherischen Gemetzel in der Ukraine ein Ende setzen.
Günter W. Berger, 08.11.25
Die hohen Verlustzahlen der russischen Armee stellen uns aktuell vor unlösbare Probleme. Wir können pro Tag etwa 300 Meldungen verarbeiten bei sechs Arbeitstagen in der Woche. Folglich kommen wir im Moment jeden Tag mit etwa 100 bis 150 Meldungen in den Rückstand.
Aktuell haben wir etwa 7.000 Kriegstote aus dem Oktober bearbeitet - also die regionale Herkunft, das Alter und weitere Informationen in unsere Datenbank eingetragen. Es wird also noch mindestens 12 Tage dauern, bis wir den Monat Oktober 2025 komplett abschließen können.
An den von uns bereits veröffentlichten Zahlen wird sich allerdings nur marginal etwas ändern.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Doppelt
Wladimir: 25. Artem Kozhenkov // Nischni Nowgorod: 35 Artem Kozhenkov
Wolgograd: 01 Juri Agarkov // Pskow: 41 Juri Agarkow
Kutelev Stanislav, dreifach, Kostroma, Rjasan und Orenburg. Nur Orenburg
Nikolai Symov, Rjasan & Tschuwaschien - nur Tschuwaschien
Mamontov Mikhail - Krasnodar Teil 1 & Teil 2
Ivan Alekseevich Chulkov, Kostroma, Pos. 51/56
Elimov Alexey Michailowitsch , Kostroma & Tschuwaschien
Falsch einsortiert
Ruslan Khamitov, Tscheljabinsk, kein Söldner der Gruppe Wagner
Renat Ismailowitsch, 20 Jahre
„Renat kam vor zwei Jahren als Freiwilliger aus Moskau, als er gerade 18 Jahre alt geworden war… Er ging aus Pflichtgefühl, weil er so erzogen wurde: nicht gleichgültig gegenüber dem Leid anderer zu sein. Er wählte den Weg des Kriegers! Renat entwickelte sich vor den Augen aller von einem Jungen zu einem Mann“, schreibt die Brigade „Pjatnaschka“ in ihrem Nachruf. „Pjatnaschka“ ist eine mafiöse russische Freiwilligeneinheit, die bereits seit 2014 im Donbass wütet. Wir haben sie hier vorgestellt. Renat Ismailowitsch Mamlejew wurde am 02.07.2005 geboren, den 21. Geburtstag hat er nicht mehr geschafft. Er wurde am 26.03.2026 getötet.
Das WZIOM ist ein staatliches Meinungsforschungsinstitut in Russland, das größte seiner Art im Land. Es veröffentlicht regelmäßig Untersuchungen über die Beliebtheitswerte des Präsidenten, der russischen Regierung und der Stimmung im Land. Im April 26 berichtete das Institut, dass die Zustimmungswerte zur Amtsführung des Präsidenten auf 65,6% gefallen wäre. Dem Ministerpräsidenten und seine Regierung bescheinigte das Institut Zustimmungswerte von 44,3%, bzw. 39,7%. Für eine deutsche Regierung wären das beruhigende Werte, im autoritären Staat Russland geht so etwas nicht.
Im Mai 2026 änderte WZIOM dann die Methodik - und siehe da, die Werte für Putin wurden besser. Zitat:
Laut den Ergebnissen einer gemeinsamen Umfrage unter Russen lag die Zustimmungsrate für die Leistung des Präsidenten im Zeitraum vom 4. Mai bis 10. Mai 2026 bei 66,8 %. Die positive Bewertung der Arbeit des Premierministers und der russischen Regierung in der vergangenen Woche betrug 42,2 % bzw. 38,9 %.
Damit kann Präsident Putin ganz gut leben und alle aktuellen politischen Probleme an seine Regierung adressieren.
Damit alles passt, hat WZIOM diesmal seine Methodik verändert. Statt einer reinen Telefonbefragung der Bürger, ist man jetzt zusätzlich von Haustüre zu Haustüre gegangen und hat die Menschen direkt angesprochen.
Frage an unsere Leser: Würden Sie in einem autoritären Staat eine ehrliche Antwort geben, wenn ein Unbekannter vor ihrer Tür steht und Sie nach Ihrer Meinung zum Präsidenten befragt? Auch wenn der Frager versichern würde, alles bliebe anonym?
Jeder deutsche Bundeskanzler wäre glücklich und froh, wenn er die Zustimmungswerte des russischen Präsidenten auch nur annähernd erreichen könnte. Die lagen seit Beginn des Angriffskrieges stabil bei über 80% in der russischen Bevölkerung.
Doch Unruhe kommt auf, das einzig verbliebene, unabhängige russische Meinungsforschungsinstitut, das Lewada-Zentrum, berichtet von ihrer letzten Umfrage vom 30.04.26:
Die Zustimmungswerte für Wladimir Putin als Präsident lagen im April 2026 bei 79 Prozent und sind in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesunken – um 8 Prozentpunkte seit September 2025. 16 Prozent der Befragten missbilligen die Amtsführung des Präsidenten (ein Anstieg um 5 Prozentpunkte seit September 2025). Dies ist das erste Mal seit Herbst 2022, dass dieser Wert unter 80 Prozent gefallen ist.
Am 9. Mai feierte ganz Russland den Tag des Sieges über Nazideutschland. Aus Sicherheitsgründen wurden landesweit die Massenveranstaltungen mit Militärparaden und schwerem Gerät abgesagt. Doch kleinere Paraden fanden statt, häufig mit Bezug auf den Krieg gegen die Ukraine.
„Gesucht wird Valentin Michailowitsch Kulikow, geboren am 22.03.2007. Militäreinheit 75281. Er ging am 09.06.2025 in Redkodub auf Patrouille. Ab dem 11.06.2025 wurde er vermisst. Von der Einheit wurde berichtet, dass die Gruppe unter einen Mörserbeschuss geraten sei und die Soldaten sich zur Erhaltung der Truppe zerstreut hätten. Seine Mutter sucht nach ihm. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder er ist gefangen oder er liegt in einem Buschversteck. Dort herrscht eine Temperatur von 40 Grad.“ Telegram vom 11.08.25 (Kopie).
Inzwischen wissen wir aus dem russischen Erbschaftsregister, dass Valentin am 11. Juni 2025 getötet wurde. Ein Foto und weitere Informationen haben wir nicht gefunden.
Was wir aber sicher wissen: Valentin wurde am 22.03.2025 18 Jahre alt. Erst danach konnte er einen Vertrag mit dem russischen Militär abschließen. Und militärische Vorkenntnisse hatte er auch nicht. 81 Tage oder nicht ganz drei Monate nach seinem 18. Geburtstag wurde Valentin an der Front verheizt.
Am 30. April begeht Russland zum ersten Mal den Tag der indigenen Völker. Vor Vertretern verschiedener Ethnien erklärt Wladimir Putin:
In der Russischen Föderation leben 47 indigene Völker. Jedes von ihnen ist ein integraler Bestandteil des Landes und seiner unverwechselbaren Vielfalt und trägt zudem einzigartige Bräuche, kulturelle Codes und nationale Eigenheiten. Jede ethnische Gruppe innerhalb der brüderlichen Völkerfamilie Russlands stellt das gemeinsame Erbe des Landes dar. Dessen Erhaltung, Wachstum und Wohlergehen bedeuten unmittelbar die Erhaltung und das Wachstum des gesamten multinationalen Volkes Russlands.
Perm - das ist die östlichste Millionenstadt in Europa und Hauptstadt der gleichlautenden Oblast. Ukrainische Langstreckendrohnen haben in der Nacht zum 29. April 2026 Rohöl verarbeitende Anlagen in der Stadt in Brand gesetzt. Eine riesige schwarze Rauchsäule steigt seither zum Himmel.
Der Gouverneur der Region, Dimitri Machonin, gibt Entwarnung: „Die Schadstoffwerte liegen im Normbereich und stellen keine Gefahr für die Einwohner von Perm dar.“ Im Bericht des Internetmediums 59.RU geht es in den Kommentaren hoch her. Einige Beispiele:
Oleg Jurjewitsch Kasantsew, 39 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 12.07.1986
Todesdatum: 20.08.2025 (Beerdigung: 2026)
Geburtsort: Siedlung Aichalsky, Bezirk Mirny
Todesort: Siedlung Poddubnoe, Bezirk Velikonowoselsky, Region Donezk
Dienstart: Vertragsdienst seit Juli 2025
Friedlicher Beruf: Arbeitet im Aichalsky Bergbau- und Aufbereitungskombinat
Originalmeldung Telegramkanal „Die Toten aus der Republik Sacha (Jakutien)“ vom 19.03.26
Am 17. April wurde der Vater des 43-jährigen christlichen Bloggers Vegan Christoljub Boschij (Foto links bei einer Anti-Kriegsdemonstration) informiert, dass er die Leiche seines Sohnes aus einer Strafkolonie in der Oblast Woronesch abholen könne. Sein Sohn hätte sich in seiner Zelle erhängt. Seine Familie hält einen Selbstmord für unwahrscheinlich: „Seinen religiösen Überzeugungen zufolge ist das eine Sünde“, sagten sie.
Vegan, der bürgerlich mal Dimitrij Kusnetzow hieß, war bekennender Christ, Kriegsgegner und Veganer. Er hatte sich in YouTube-Videos kritisch zur Rolle der Sowjetunion im 2. Weltkrieg geäußert und meinte zudem, dass der Islam nicht als Religion der Gewaltlosigkeit betrachtet werden sollte. Dafür bekam Vegan drei Jahre Haft in einer Strafkolonie.
Vegan war allerdings alles andere als ein weltabgewandter christlicher Fundamentalist, wie auch seine Einschätzung des russischen Präsidenten zeigt:
„Seit 25 Jahren regiert das Land ein verrückter, alter Geheimdienstler, der längst kein heimlicher, sondern ein offenkundiger Menschenfresser geworden ist, dessen jedes Wort per Definition eine Lüge ist. Polen hat Hitler 1939 dazu gezwungen, es anzugreifen.... Wir bedrohen niemanden, wir brauchen keine fremden Länder, Wehrpflichtige kämpfen nicht (im Krieg gegen die Ukraine, Red.), es wird keine Mobilmachung geben, ‚sie sind nicht da‘. Wir brauchen die Krim nicht, ich werde das Rentenalter nicht anheben, sie ist untergegangen (Flaggschiff Moskwa, Red.), ich werde die Verfassung nicht ändern, ich werde nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren, ich werde mich nicht an der Macht festklammern und so weiter, man könnte die Liste noch sehr lange fortsetzen. Nur in einer Sache hat er nicht gelogen, nämlich als er sagte, ich zitiere RIA Novosti vom 12. 2. 2004: „Wenn man sieben Jahre lang so als Präsident arbeitet, kann man den Verstand verlieren.“