31.03.25 russische KriegstoteRussland spielt bei den Friedensverhandlungen auf Zeit und hofft auf dem Schlachtfeld weitere Geländegewinne zu erzielen. Das Endziel bedeutet weiterhin die Zerschlagung der Ukraine als unabhängigen Staat.

Das bedeutet nach den aktuellen russischen Verlustzahlen, dass das Land jeden Monat etwa 38.000 Soldaten für seine Ziele opfert. Aufgeschlüsselt entsprechend dem Monat März 2025 sind das mindestens 8.400 getötete Soldaten und knapp 30.000 Kriegsversehrte.

Leider können wir unsere Zahlen nicht mehr mit Mediazone/BBC vergleichen. BBC veröffentlicht aktuell keine Zahlen auf ihrer russischen Webseite und Mediazone wurde wohl durch die ausbleibende finanzielle Unterstützung aus den USA zurückgeworfen.

Unsere übliche genaue Zusammenfassung werden wir auf Grund von Urlaub & Familienterminen voraussichtlich erst zum 10. April vorlegen können. Unser aktueller Eindruck aus der russischen Perspektive ist düster - in keinem Monat hatten wir so viele Suchanfragen nach verschollenen russischen Soldaten, so viele Beiträge von Sozialdiensten, die nach Angehörigen von getöteten Soldaten suchen. So dass wir im März auch häufig nicht feststellen konnten, woher der Gefallene stammt.

Aus immer mehr Regionen übernehmen wir die Meldungen regionaler Aktivistengruppen, da diese viel näher am Geschehen und damit vollständiger sind als wir. Dies geht allerdings mit dem Verlust von näheren Informationen einher, da wir die Originalquellen gar nicht mehr kennen. Auf Grund der ständig steigenden Todeszahlen lässt sich das unter unseren personellen Bedingungen auch nicht mehr ändern.

  Ermittelte
Kriegstote
Geschätzte
Gesamtzahl
Geschätzte
Verletzte
Gesamt-
verluste
Unsere Statistik
(31.03.25)
107.581 179.000
60% erfasst
628.000
3,5 Verletzte
pro Kriegstoten
807.000
Britischer Geheimdienst (03.04.25)
Original / Übersetzung
      900.000

Anmerkung: Wir sind bisher mit unseren sehr konservativen Schätzungen sehr zufrieden und mussten sie im Verlauf der letzten drei Jahre niemals auf Grund anderer Erkenntnisse anpassen. Deshalb bleiben wir bei unseren Zahlen, auch wenn aktuell die NATO höhere Zahlen veröffentlicht hat.

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