Luftaufnahme des Dorfes Chatyrka -- Foto: F.A. Kondrashov -- Lizenz: CC BY-SA 3.0


Maksim Lobanow

Maxim Wladimirowitsch Lobanow

24.11.1994 - 14.02.2025

Maxim Wladimirowitsch Lobanow wurde im Dorf Markowo geboren. Im Jahr 2012 schloss er die 9. Klasse der Schule seines Heimatdorfes ab. Während seiner Schulzeit nahm er aktiv an Sportveranstaltungen und kreativen Wettbewerben teil. Maksim lebte und arbeitete in Markowo. Er erwies sich als verantwortungsbewusster und fleißiger Mitarbeiter. Von 2013 bis November 2014 war er als Schlosser und Reparateur im Dispatching-Notdienst der „UK Markovo” tätig. Von Mai bis September 2015 arbeitete er als Schlosser und Sanitärtechniker bei der „UK OO ZhilDom” . Im Juli 2016 wurde er bei der GP ChAKO „Tschukotkommunhoz“ im Bezirk Markowo als Mechaniker für die Instandhaltung der Stromversorgung eingestellt. Während seiner Tätigkeit stieg er von der ersten in die vierte Klasse auf. Familienstand: verheiratet, zwei minderjährige Kinder.

Im November 2023 meldete er sich freiwillig für den Einsatz in der Sonderoperationszone, wo er Entschlossenheit und Tapferkeit bewies. An der Front diente er als Mechaniker und Fahrer. Er fiel am 14. Februar 2025 in den Kämpfen um das Dorf Razdolnoye in der Volksrepublik Donezk. Dieser Soldat war nicht nur ein tapferer Verteidiger, sondern auch ein treuer Freund, liebevoller Sohn und fürsorglicher Vater. Seine Opferbereitschaft und sein Mut werden für immer in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben.

Begräbnisort: Dorf Markowo, 5. April 2025.


Andrej Ettetegin

Andrej Anatoljewitsch Ettetegin

31.05.2002 - 19.03.2025, Position 123 Tschukotka

Andrej Anatoljewitsch Ettetegin wurde im Dorf Ust-Belaja geboren. Im März 2022 begann er seine berufliche Laufbahn bei der kommunalen Landwirtschaftsgesellschaft „Imeni Perwogo Revkota Tschukotki” als Viehhirte vierter Klasse in der Viehhirtenbrigade Nr. 3. Andrej erwies sich als fleißiger und gewissenhafter Arbeiter, der immer bereit war, seinen Kameraden zu helfen. Seit seiner frühen Kindheit lebte er mit seinen Eltern in der Tundra und arbeitete während seiner Schulzeit als Hirtengehilfe.

Im November 2023 wurde er zum Militärdienst einberufen. Nach dessen Beendigung unterzeichnete er einen Vertrag und ging als Freiwilliger in die Zone der speziellen Militäroperation, wo er Standhaftigkeit und Mut bewies. In der Zone der Sonderoperation war er leitender Mechaniker des Fernmeldebataillons und diente im Rang eines Obergefreiten. Er starb heldenhaft bei der Erfüllung seiner Kampfaufgaben am 19. März 2025.

Begraben wurde er am 10. April 2025 in Anadyr.


Pawel Strukow

Pawel Aleksejewitsch Strukow

21.09.1990-06.03.2025, Position 120

Pawel Aleksejewitsch Strukow wurde im Dorf Kantschalan geboren. Nach Abschluss der 11. Klasse der Schule schrieb er sich am Tschukotka Nordwest-Technikum in Bilibino ein. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er zur Armee einberufen, wo er in der Stadt Zeya in der Region Amur seinen Dienst leistete. Nach seiner Rückkehr ins Dorf Kantschalan begann er bei der staatlichen Aktiengesellschaft „Tschukotkommunhoz“ zu arbeiten.

Am 3. Mai 2023 meldete er sich freiwillig für den Einsatz in der Sonderoperation in der Ukraine, Militäreinheit 35390. Sein Rufzeichen war „Struk“.

Bei der Erfüllung seiner militärischen Pflicht, im Verlauf heftiger Kämpfe, fiel er am 6. März 2025 heldenhaft.

Pawel Aleksejewitsch war ein gütiger und hilfsbereiter Mensch. Sein aufrichtiges Bestreben, anderen zu helfen und sich um seine Angehörigen zu kümmern, machte ihn zu einem echten Freund und einer Stütze für viele. Man wird ihn für immer als einen Menschen in Erinnerung behalten, der immer da war, als den Helden, der er ist.

Begräbnisort: Dorf Kantschalan, 11. April 2025.


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