Wladimir GamotaWladimir Wladimirowitsch Gamota, geboren am 27. Februar 1996, Rufname „Raptor (Räuber)“, lebte in der baschkirischen Großstadt Salawat. Beruflich war er Lagerleiter, verheiratet, zwei Kinder. Er wäre der perfekte Ehemann gewesen, berichtete seine Frau der Presse:

Er konnte einfach alles: reparieren, renovieren, die Wohnung putzen, Zeit mit den Kindern verbringen, kochen. Sein Lieblingsgericht war Schaschlik. Niemand konnte ihm das Wasser reichen

Doch ein ruhiges, friedliches Leben war wohl nicht die Sache von Wladimir. Von einem Tag auf den anderen entschloss er sich, einen Militärvertrag zu unterschreiben und in den Krieg gegen die Ukraine zu ziehen.

  • 21. April 2025: Wladimir reiste in die baschkirische Hauptstadt Ufa, um dort den Militärvertrag abzuschließen.
  • 23. April 2025: Er verließ Ufa und reiste über Jekaterinburg nach Rostow am Don zur Verteilungseinheit 78568
  • Von Rostow wurde er umgehend nach Donezk verlegt und der Militäreinheit 90600 zugeteilt. Dort erhielt er eine militärische Einweisung.
  • 4. Mai 2025: Wladimir  telefonierte mit seiner Frau
  • 5. Mai 2025: Früh morgens bei einem Angriff ist Wladimir verschollen..
  • 12. Mai 2025: Wladimir wird von seiner Einheit als vermisst eingestuft. Später wird auf diesen Tag das Datum seines Todes festgelegt.

Ilschat Taschitdinow, stellvertretender Vorsitzender der Staatsversammlung der Republik Baschkortostan, sprach der Familie des Soldaten sein Beileid aus:

„Wladimir Wladimirowitsch wählte in der schwersten Zeit des Vaterlandes den Weg eines Kriegers und Verteidigers. Er zögerte nicht, für es einzustehen, nahm das Risiko bewusst in Kauf und bewies dabei die höchsten Tugenden eines wahren russischen Soldaten: Standhaftigkeit, Mut und Einfallsreichtum. Unter seinen Kameraden erwarb er sich den Ruf eines ehrlichen, verantwortungsbewussten und verlässlichen Waffenbruders.“


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