Andrej Jewgenjewitsch Jewtschenko wurde 1973 in Armjansk auf der Krim geboren, war verheiratet, hatte ein Kind und war arbeitslos. So beschäftigte er sich im Jahr 2023 ein wenig mit der Gärtnerei. „In seinem Wohnhaus stattete er ein Gewächshaus mit künstlicher Beleuchtung, Belüftung und Tropfbewässerung aus und säte Hanfsamen in Blähton aus. Um die Pflanzen bis zur Reife zu bringen, pflegte er sie durch Gießen, Düngen mit Nährstoffen für schnelles Wachstum und er kontrollierte die Wasserqualität genau. So zog er 29 Hanfpflanzen heran“, erläutert das Gerichtsprotokoll. Wahrscheinlich bekam die Polizei einen Tipp und Andrejs Gartenprojekt flog auf. Die Richter auf der Krim hatten wenig Mitleid mit Andrej und verdonnerten ihn im Jahr 2024 zu sieben Jahren Haft. Auch Andrej meldete sich so „freiwillig“ zum Krieg gegen sein Geburtsland. Am 8. März 2026 soll er bestattet werden.