St. Petersburg Rauch

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht vom 24. auf 25. März 2026 drei Betriebe in der Umgebung von St. Petersburg angegriffen, die für den russischen Erdöl- und Gasexport extrem wichtig sind. In der Kleinstadt Primorsk, etwa 140 km nordwestlich von St. Petersburg, befindet sich der größte Ölverladehafen der Ostsee. Er brennt noch immer - mehrere Tage nach dem Angriff. Dazu wurde die Ölraffinerie „KINEF“ in Kirischi attackiert. Die Stadt liegt etwa 110 km südöstlich von St. Petersburg. Das dritte Ziel war die Ölraffinerie in der Siedlung Ust-Luga, etwa 100 km westlich von St. Petersburg.

Seither zieht eine schwarze Rauchwolke über St. Petersburg und dürfte die Luftqualität der Stadt drastisch verschlechtern. Das zusätzliche Problem: Die Presse darf nicht daüber berichten - all das fällt unter die Zensur. So schreibt „Fontanka“ heute:

Am Vortag hatte St. Petersburgs Chefmeteorologe Alexander Kolesov gegenüber Fontanka erklärt , das Wetter in der Stadt sei günstig, der Wind jedoch schwach und über Nacht könne es zu Luftstillstand kommen. Dies könne zu einer Ansammlung schädlicher Emissionen aus Fahrzeugen und Heizkesseln führen.

Nach Meldungen über Smog über der Stadt warnte die St. Petersburger Abteilung des Ministeriums für Katastrophenschutz, dass vom 28. bis 30. März mit „ungünstigen Wetterbedingungen, die zur Luftverschmutzung beitragen“, zu rechnen sei.


Nachtrag: Die Überschrift bezieht sich auf ein Lied von Pater Johann Werlin, Kloster Seeon am Chiemsee, 1646