Erfasste russische Kriegstote:

30.06.2026 --  218.524// Zuwachs zum 31.05.2026: 4.838

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Geschrieben von OskarMaria
Erstellt: 24. Dezember 2019

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Inhaltsverzeichnis

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KriegsGalerie

Maxim Wjatscheslawowitsch Safronow wurde am 4. Julij 1995 im Dorf Nowaja Brjan in Burjatien geboren. Das Dorf hat seit den Zeiten der Perestroika fast die Hälfte seiner Einwohner verloren. Heute leben noch etwa 4.200 Menschen dort. Maxim bekam während seiner Schulzeit eine kräftige Dosis Militarismus eingeflösst: Er besuchte den militärpatriotischen Club „Kasatschok“ und absolvierte das Militärspiel „Zarnitsa“. Nach der Schule studierte Maxim Medizin und arbeitete als Anästhesist und Notfallmediziner in einem Krankenhaus in Tschita (Transbaikalien).
Im Jahr 2025 wollte  Maxim endlich ordentlich verdienen und ging als Notfallmediziner im Rang eines Leutnants an die Front in der Ukraine. Eine häufige Legende der Nachrufschreiber lautet, dass der Tote heldenhaft Verwundete evakuiert hätte und dabei getötet wurde. So auch bei Maxim - eine Drohne hätte am 23. Juni 26 den Rettungswagen angegriffen und Maxim getötet.

In eigener Sache

Alle Regionen bis April 2026 aktuell

Wir hatten etwas Probleme mit unserer internen IT, deshalb haben wir uns mit dem Monat April 2026 weiter verspätet und konnten auch keine aktuellen Themen einschieben. Die Zusammenfassung werden wir am morgigen Donnerstag vorlegen.
Alle russischen Regionen wurden bereits mit den Daten des Monats April 2026  aktualisiert. 

Folgende Listen wurden neu angelegt:

  • Udmurtien -  Teil IV - ab 3.001
  •  Autonome Kreis der Chanten und Mansen -- Teil V - ab 2.001
  • Kemerowo - Teil VII - ab 4.001
  • Nischni Nowgorod - Teil VIII  ab 3.001
  • Nowgorod - Teil IV - ab 1.001
  • Uljanowsk - Teil VI -  ab 2.001
  • Wolgograd  - Teil XI -  ab  4.001

Russische Regionen zum März 2026 aktualisiert

Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats März 2026 aktualisiert.

Folgende Listen wurden neu angelegt:

  • Archangelsk -  Teil VI - ab 2.001
  • Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen -- Teil III - ab 1.001
  • Kaluga - Teil IV - ab 1.001
  • Perm - Teil XIV  ab 6.001
  • Rjasan - Teil III - ab 1.001
  • Tatarstan - Teil XVIII -  ab 9.001
  • Tscheljabinsk  - Teil XIII -  ab  6.001
  • Tula - Teil III - ab 1.001
  • Tuwa - Teil V  - ab 2.001
  • Udmurtien - Teil VI - ab 3.001

Die ausführliche Zusammenfassung zum Monat März 2026 und die erfassten Daten zum April 2026 werden wir bis spätestens 12. Mai vorlegen können.

CK, 11.05.2026

Fehler passieren

Wir sind gerade im Stress und bereiten den Abschluss des Monats März 2026 vor. So haben wir versehentlich einen unfertigen Beitrag online gestellt: „Für Glaube und Vaterland in Nowomoskowsk“. Wir bitten um Entschuldigung.
Wir haben den Beitrag wieder versteckt, er wird erst in den nächsten Tagen - dann hoffentlich komplett - veröffentlicht.
OM 07.05.2026

De-Domains gestört

Am Abend des 5. Mai 2026 war unsere Domain „oskarmaria.de“ nicht zu erreichen.  Nach hektischen Versuchen, das Problem auf unserem Webserver zu suchen, mussten wir feststellen, dass wir nicht unternehmen können. Die Namensauflösung für de-Domains war bei Denic gestört. Über unsere zweite Domain https://www.gibtsnet.eu sind wir weiterhin & ungestört zu erreichen.

Kein Foto

Zum Beitrag über die beiden in Russland inhaftierten Frauen Natalia Leonhardt und Daria Jegerewa wollen wir noch einige Anmerkungen nachreichen.

Nach der Verhaftung der beiden Frauen wurde zunächst nur der Name von Daria Jegerewa bekannt. Die Familie von Frau Leonhardt wollte, dass ihr Name nicht genannt werden solle. Sie versprachen sich so bessere Chancen vor Gericht. Das ist nicht eingetreten.
Aber dazu passt: Wir hatten beim Unterstützerkomitee angefragt, ob wir ein Foto benutzen können, das beide Frauen zeigt. Am folgenden Tag haben wir die Erlaubnis bekommen, die dann wenig später zurückgezogen wurde. Die Verantwortliche hatte unsere Webseite besucht und meinte danach, dass eine Fotoveröffentlichung in unserem Kontext den beiden Frauen eher schaden würde. Wir wollen das nicht weiter kommentieren.

Kurzzeitsoldaten

Russische Freiwillige, die in den ersten drei Monaten nach Vertragsunterzeichnung an der Front getötet wurden, stellen wir unter der Überschrift „Ohne viele Worte“ vor. Da es zu viele waren, haben wir zunächst maximal einen Gefallenen pro Tag veröffentlicht. Aktuell ist die Situation so, dass es in vielen Regionen inzwischen untersagt ist, die genauen Daten anzugeben, wann der Vertrag unterschrieben und wann der Freiwillige getötet wurde. Neue Freiwillige sollen durch solch eine Wahrheit nicht abgeschreckt werden, meinen die russischen Behörden.
Wir haben uns deshalb entschieden, wieder alle Kurzzeitsoldaten zu veröffentlichen, die wir registrieren. Das sind meist Männer aus Burjatien, da in dieser Region - teilweise - noch immer ausführliche Nachrufe publiziert werden. Burjatien steht stellvertretend für alle russischen Regionen, wie unser aktuelles Beispiel aus Transbaikalien zeigt. Im Bezirk Krasnotschikoisky haben wir unter 128 Gefallenen insgesamt 36 Kurzzeitsoldaten gefunden.
Eine aktuelle Liste der Antrittsprämien aller rusischen Regionen, die der russische Staat für Zeitsoldaten bezahlt, haben wir hier veröffentlicht.

Russische Regionen zum Februar 2026 aktualisiert

Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Februar 2026 aktualisiert.

Folgende Listen wurden neu angelegt:

  • Baschkortostan -  Teil XIX bis 9.000
  • Baschkortostan -  Teil XX ab 9.001
  • Irkutsk - Teil XII ab 5.001
  • Jaroslawl - Teil IV ab 1.001
  • Krasnodar - Teil XI  ab 5.001
  • Krim - Teil V ab 2.001
  • Stadt Moskau - Teil VI  ab 2.001
  • Rostow am Don - Teil IX  ab  4.001
  • Saratow - Teil XI ab 5.001
  • Swerdlowsk - Teil XIV  ab 6.001
  • Transbaikalien - Teil IX ab 3.001
  • Woronesch - Teil IV ab 2.001

Die ausführliche Zusammenfassung zum Februar 2026 und die erfassten Daten zum März 2026 werden wir bis spätestens 10. April vorlegen können.

OM, 09.04.2026

Immer wieder Burjatien...

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass wir sehr häufig Personen aus Burjatien vorstellen. In unserer Rubrik der Kurzzeitsoldaten (Ohne viele Worte) sind überwiegend Gefallene aus Burjatien vertreten. Das hat einfache Gründe - in Burjatien werden gewohnheitsmäßig ausführliche Nachrufe auf die im Krieg getöteten Landeskinder veröffentlicht. So erfahren wir viele Details. Das kommt in anderen Regionen eher selten vor, häufig werden auch mißliebige Daten gezielt verheimlicht. So zum Beispiel dass die getöteten Soldaten aus der Haft an die Front entlassen wurden, dass sie nur eine kurze Überlebensdauer hatten, usw. In einigen Regionen wie Baschkortostan sind inzwischen solche detaillierten Nachrichten verboten, häufig wird sogar das Alter verschwiegen.
So muss Burjatien als Beispiel herhalten, wenn es um Kurzzeitsoldaten, jugendliche Dummköpfe und Häftlinge geht. Es wird in allen anderen Regionen nicht viel anders sein.

Regionen jetzt aktuell bis einschließlich Januar 2026

Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Januar 2025 aktualisiert.

Es wurden neun neue Listen angelegt:

  • Amur -  Teil III ab 1.001
  • Belgorod - Teil VI ab 2.001
  • Chabarowsk - Teil III ab 1.001
  • Kaliningrad - Teil IV ab 1.001
  • Kirow - Teil VII ab 3.001
  • Leningrad  & St. Petersburg - Teil IX ab 3.001
  • Lipezk - Teil IV ab1.001
  • Oblast Moskau - Teil X ab 5.001
  • Orenburg - Teil X ab 3.001

Die ausführliche Zusammenfassung zum Januar 2026 und die erfassten Daten zum Februar 2026 werden wir bis spätestens 13. März vorlegen können.

OM, 12.03.26

Keine Daten!

Der Trend bei den Nachrufen hält an - konkrete Daten werden nicht mehr angegeben. So will es die russische Regierung. Damit kann man nicht mehr abschätzen, wie lange der Zeitvertrag mit dem Militär dauerte oder besser, wie schnell der Soldat nach Vertragsunterzeichnung getötet wurde. Auch wird die Feststellung verhindert, wie lange der getötete Soldat irgendwo an der Front liegen blieb.
Normalerweise haben wir max. einen Kurzzeitsoldaten pro Tag in unserer Rubrik „Ohne viele Worte“ veröffentlicht. Das haben wir heute ausnahmsweiße verändert und alle Kurzzeitsoldaten gelistet, die uns im Zeitraum vom 19. bis 20. Januar 26 aufgefallen sind. Als Beleg dafür, dass auch weiterhin viele russischen Freiwilligen nur kurze Zeit an der Front überleben, auch wenn diese Tatsache unterdrückt werden soll.
CK, 23.02.26

Facebook, Whatsapp, Instagram & Telegram

Nach aktuellen Berichten wurden von der russischen Behörde für das Internet "Roskomnadsor" alle „Sozialen Netzwerke“ des Meta-Konzerns abgeschaltet. Folglich sind Facebook, Instagram und der Nachrichtendienst Whatsapp in Russland nicht mehr zu erreichen. Für uns ist das beinahe bedeutungslos. Nur aus der russischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien kamen manchmal Informationen via Instagram.
Schwieriger stellt sich die Situation bei Telegram dar. Viele Meldungen von unabhängigen & kritischen Gruppierungen kommen aus Russland über Telegram. Und auch staatliche Akteure nutzen dieses Medium häufig zur Präsentation und Dokumentation ihrer Arbeit. Im Moment berichten Nutzer aus Russland, dass sich Videos und Fotos nur langsam aufbauen - wenn überhaupt. Telegram ist also noch nicht ganz abgeschaltet, aber der Zugriff deutlich erschwert. Wir werden weiter berichten.
OM, 11.02.26

Regionen bis zum 31.12.25 aktualisiert

Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Dezember 2025 aktualisiert. Es wurden sechs neue Listen angelegt:

  • Burjatien - Teil XIII - ab 4.001
  • Region Altai - Teil VII - ab 3.001
  • Stawropol - Teil V - ab 2.001
  • Tatarstan - Teil XVIII - ab 8.001 (!)
  • Tjumen - Teil VI - ab 2.001
  • Wladimir - Teil V - ab 1.001

Die ausführliche Zusammenfassung zum Dezember 2025 und die erfassten Daten zum Januar 2026 werden wir bis spätestens 4. Februar vorlegen können.

CK, 01.02.26

Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

Noch zwei Tage und wir sind endlich mit den Kriegstoten vom Dezember 2025 durch. Dann müssen die Namen noch übersetzt und alles in unsere Tabellen eingetragen werden, was zusätzlich zwei bis drei Tage in Anspruch nimmt. Zum gleichen Zeitpunkt werden dann auch die erfassten Zahlen vom Januar 2026 verfügbar sein.
Ein Blick in unsere Datenbank zeigt - es wird keine großen Überraschungen geben. Baschkortostan und Tatarstan, führend bei den Kriegstoten nach Regionen, werden ihren Vorsprung weiter ausbauen. Dahinter kommt die Region Swerdlowsk usw. Und wenn man die Kriegstoten ins Verhältnis zur Bevölkerung der Regionen stellt, bauen die ethnisch bestimmten Regionen wie Tuwa, Burjatien, Tschukotka, Altai und Jakutien ihren Abstand zu den russisch geprägten Regionen weiter aus.
OM, 28.01.26

Zum Beitrag aus St. Petersburg

Zu unserer Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg passt der Bürgerprotest über den Abriss eines Gebäudes in St. Petersburg vordergründig nicht. Wir meinen aber, der Artikel passt sehr gut.
Zum einen ist er einer der wenigen breit aufgestellten Bürgerproteste seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Auf Anhieb fallen uns dazu nur noch die Proteste im baschkirischen Baimak Anfang 2024 ein.
Zum anderen dokumentiert er sehr gut die verschiedenen Meinungen und Vorurteile der Stadtbürger von St. Petersburg. Die „Migranten“ im Beitrag sind keine Migranten in unserem Sinne, sondern ganz normale russische Staatsbürger, deren Geburtsregion der russische Kaukasus ist. Dagestan ist die größte, überwiegend muslimisch geprägte russische Teilrepublik im Kaukasus. 
Und vielleicht, vielleicht ein ganz klein wenig, existiert der zivile Ungehorsam in Russland immer noch. Und konnte auch durch die seit Beginn des Krieges ständig erweiterte Repression nicht ganz ausgerottet werden.

Regionen bis zum 30.11.25 aktualisiert

Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats November 2025 aktualisiert. Es wurden 21 neue Listen angelegt:

  • Chakassien - Teil IV - ab 1.001
  • Dagestan - Teil VIII - ab 2.001
  • Irkutsk - Teil XI - ab 4.001
  • Jakutien - Teil VI - ab 2.001
  • Karelien - Teil IV - ab 1.001
  • Kemerowo - Teil VI - ab 3.001
  • Krasnodar - Teil X - ab 4.001
  • Krasnojarsk - Teil VI - ab 3.001
  • Mari El - Teil IV - ab 1.001
  • Nowosibirsk - Teil IX - ab 3.001
  • Omsk - Teil V - ab 2.001
  • Perm - Teil XIII - ab 5.001
  • Primorje - Teil V - ab 2.001
  • Rostow am Don - Teil VIII - ab 3.001
  • Sachalin - Teil IV - ab 1.001
  • Samara - Teil X - ab 3.001
  • Saratow - Teil X - ab 4.001
  • Swerlowsk - Teil XV - ab 5.001
  • Tambow - Teil IV - ab 1.001
  • Tscheljabinsk - Teil XII - ab 5.001
  • Wolgograd - Teil X - ab 3.001

Bei den Fotos zu den neuen Tabellen haben wir auf Kritik reagiert und möglichst keine Postkartenmotive ausgewählt. Denn diese bilden die Lebenswirklichkeit der Menschen in diesen Regionen nicht ab.

Stand der Dinge - 14.12.2025

Die große Zahl an russischen Kriegstoten lässt uns kaum noch Zeit zu aktuellen Berichten. Wir können etwa 300 Kriegstote pro Tag bearbeiten, da darf aber nichts dazwischen kommen - wie zum Beispiel persönliche Angelegenheiten. Tatsächlich haben wir im Moment durchschnittlich etwa 400 Fälle in unseren Listen.
Heute haben wir den 20. November bearbeitet, es wird also mindestens noch 11 Tage dauern, bis wir den November abgeschlossen haben.
Die hohe Zahl an Kriegstoten resultiert nicht aus dem aktuellen Kampfgeschehen. Durch das Erbschaftsregister können viele Suchanfragen auf VKontakte und Telegramkanälen geschlossen werden - Soldat tot.
Das alles hindert uns nicht, in den nächsten Tagen einen Zwischenstand zum 15. Dezember zu veröffentlichen.

Regionen zum 31.10.25 aktualisiert

Wir haben heute alle russischen Regionen mit den Daten des Oktobers aktualisiert. Es wurden drei neue Listen angelegt:

  • Oblast Moskau - Teil IX - ab 4.001
  • Pensa - Teil IV - ab 1.001
  • Tatarstan - Teil XVI - ab 7.001

12.11.2025 - gegen 23:00 h geplante Auszeit

Wir werden für eine kurze Zeit nicht erreichbar sein - einfach später wieder kommen.

Nachtrag zum aktuellen Beitrag: Die Särge sind geschlossen

Unter den Positionen 1021 und 1022 der Region Krasnojarsk haben wir die im Beitrag „Die Särge sind natürlich geschlossen“ genannten Alexej und Michail Leschok bereits gelistet. Der Originalbeitrag über Alexej ist nicht mehr verfügbar, deshalb haben wir auf eine Zweitveröffentlichung verlinkt. Der Status von Michail Leschok auf VKontakte ist allerdings weiterhin online, dort findet man noch weitere Fotos. Den dritten Bruder Wladimir haben wir bisher noch nicht in unserer Datenbank.

8. November 1939

Am 8. November 1939 explodierte um 21:20 h im Bürgerbräukeller in München eine Bombe. Sie galt Adolf Hitler, der zwei Monate zuvor den Angriffskrieg gegen Polen gestartet hatte. Allerdings hatte der „Führer" wegen schlechten Wetters seine Zeitplanung umgestellt und war bereits auf der Rückreise. Wäre das Attentat erfolgreich gewesen, wäre der Welt  - vielleicht - jener zweite Weltkrieg erspart geblieben und jene begonnen Kampfhandlungen wären eingestellt worden. 
Der schwäbische Tischler Georg Elsner hatte jenes Attentat akribisch geplant, er wurde kurz vor Kriegsende im KZ Dachau ermordet.
Jenes Attentat hat auch im deutschen Grundgesetz Eingang gefunden. In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung heißt es: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
Auch in Russland bedarf es dringend solch mutiger Menschen, die jenem blutigen & verbrecherischen Gemetzel in der Ukraine ein Ende setzen.
Günter W. Berger, 08.11.25

Wer wir sind...

OskarMaria

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.

Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.


Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schrift­steller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücher­verbren­nungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927. 

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Errata

Errata

Doppelt

Wladimir: 25. Artem Kozhenkov // Nischni Nowgorod: 35 Artem Kozhenkov
Wolgograd: 01 Juri Agarkov // Pskow: 41 Juri Agarkow
Kutelev Stanislav, dreifach, Kostroma, Rjasan und Orenburg. Nur Orenburg
Nikolai Symov, Rjasan & Tschuwaschien - nur Tschuwaschien
Mamontov Mikhail - Krasnodar Teil 1 & Teil 2
Ivan Alekseevich Chulkov, Kostroma, Pos. 51/56
Elimov Alexey Michailowitsch , Kostroma & Tschuwaschien

Falsch einsortiert

Ruslan Khamitov, Tscheljabinsk, kein Söldner der Gruppe Wagner

Kurznachrichten & Personalien

Ohne viele Worte, Wladimir Sergejewitsch

Wladimir Sergejewitsch Nenartowitsch, 59 Jahre

  • Status: Verstorben
  • Geburtsdatum: 19.05.1966
  • Todesdatum: 30.05.2025 (Beerdigung: 19.03.2026)
  • Todesort: Dorf Wremeniwka, Bezirk Wolnowacha, Oblast Donezk
  • Dienstgrad: Freiwilliger. Unterzeichnete einen Vertrag am 18. März 2025.
  • Dienstort: Militäreinheit 25573
  • Kinder: 1
  • Beruf im zivilen Leben: Tischler
  • Wohnort: Stadt Jakutsk

Telegram-Kanal „Die Toten aus Sacha“ vom 28.05.2026

Ohne viele Worte - Sergej Borisowitsch

  • Nachricht: 25.05.2026
  • Name: Sergej Borisowitsch Vertinsky
  • Geboren:  18. September 1974
  • Wohnort:  Dorf Lesnoje, rund 1.700 Bewohner
  • Region: Twer
  • Ausbildung: Acht Schulklassen
  • Beruf:  Unbekannt
  • Familie: Unbekannt
  • Militärvertrag:  Juni 2025
  • Getötet:  22. Juni 2025
  • Beisetzung: 27.05.2026

Ohne viele Worte - Jewgeni Wladimirowitsch

  • Nachricht: 11.05.2026
  • Name: Jewgeni Wladimirowitsch Seliwanow
  • Geboren:  15. Juni 1963 in Makinsk, Oblast Zelinograd, Kasachstan
  • Wohnort:  Stadt Jelabuga
  • Region: Tatarstan
  • Ausbildung: Kultur- und Pädagogisches Kolleg in Kökschetau, Kasachstan
  • Beruf:  Direktor des Kollegs, später unbekannter Beruf auf Sachalin
  • Familie: Verheiratet, ein Sohn
  • Militärvertrag:  17. März 2026 in Sachalin
  • Getötet:  22. April 2026
  • Beisetzung: 12.05.2026

Ohne viele Worte - Sergej Kirjanowitsch

  • Nachricht: 20.05.2026
  • Name: Sergej Kirjanowitsch Schukow
  • Geboren:  Unbekannt
  • Wohnort:  Stadt Alutscha, rund 30.000 Bewohner
  • Region: Krim / Ukraine
  • Ausbildung: Unbekannt
  • Beruf:  Unbekannt
  • Familie: Unbekannt
  • Militärvertrag:  März 2026
  • Getötet:  23. April 2026
  • Beisetzung: Unbekannt
  • Nachruf: Sein Leben, das bei der Erfüllung seiner militärischen Pflichten endete, wurde zu einem Beispiel für Mut, Selbstlosigkeit und grenzenlose Liebe zur Heimat.

Das Provinzstädtchen Tschulym in der Oblast Nowosibirsk

Die Kleinstadt Tschulym liegt etwa 130 km westlich der Hauptstadt Nowosibirsk. In der Stadt und im dazugehörigen Bezirk leben rund 20.000 Menschen - Tendenz rückläufig. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt, etwa ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten in diesem Bereich.
Ein Denkmal erinnert an die Toten aus den sowjetischen und russischen Kriegen. Im Krieg in Afghanistan sind zwei Soldaten aus dem Bezirk getötet worden, in den Tschetschenienkriegen wurden acht Männer getötet und im aktuellen Krieg gegen die Ukraine wurden bisher 113 Namen eingraviert.
Setzt man jene 113 Kriegtoten ins Verhältnis zur Bevölkerung, so würde jene Region an zweiter Stelle aller russischen Regionen in unserer entsprechenden Tabelle stehen.

Ohne viele Worte - Bulat Alexandrowitsch

  • Nachricht: 19.05.2026
  • Name: Bulat Alexandrowitsch Irdynjew
  • Geboren:  5. Januar 1982
  • Wohnort:  Ulus Ochor-Schibir, 547 im Jahr 2010
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Kolleg für Ökologie und Tourismus
  • Beruf:  Bergmann im Schichtbetrieb
  • Familie: Verheiratet, ein Sohn
  • Militärvertrag:  2025, auch hier wird auf eine genaue Angabe verzichtet, um den kurzen Zeitraum an der Front zu kaschieren.
  • Getötet:  25. April 2025
  • Beisetzung: 20.05.2026
  • Orden mit einer  der üblichen Legenden:   Bulat wurde für seine Heldentat, einen Verwundeten vom Schlachtfeld zu tragen und während des zweiten Angriffs zu sterben, mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet

Ohne viele Worte - Alexander Jurjewitsch

  • Nachricht: 16.05.2026
  • Name: Alexander Jurjewitsch Kinzejew
  • Geboren:  17. Juni 2006
  • Wohnort:  Stadt Sakamensk, rund 10.500 Bewohner
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: 9 Schulklassen 
  • Beruf:  Arbeiter in einem Fleischverarbeitungsbetrieb
  • Familie: Ledig
  • Militärvertrag:  Juli 2025
  • Getötet:  25. August 2025
  • Beisetzung: 21.05.2026
  • Nachruf:   Wir trauern! Wir erinnern uns! Wir sind stolz!

Ohne viele Worte - Denis Alexandrowitsch

  • Nachricht: 16.05.2026
  • Name: Denis Alexandrowitsch Bartanow
  • Geboren:  1. Oktober 1990
  • Wohnort:  Dorf Kischinga, rund 6.400 Bewohner im Jahr 2021
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Internat Kischinga, 9. Klasse
  • Beruf:  Arbeitslos
  • Familie: Vier Kinder
  • Militärvertrag:  Januar 2025
  • Getötet:  11. Februar 2025
  • Beisetzung: 19.05.2026
  • Nachruf:   Sein Andenken wird für immer in den Herzen seiner Familie und Freunde weiterleben, die diesen außergewöhnlichen Mann kannten.

Ohne viele Worte - Andrej Iwanowitsch

  • Nachricht: 15.05.2026
  • Name: Andrej Iwanowitsch Lewentow
  • Geboren:  11. Juli 1976
  • Wohnort:  Siedlung Kamensk, 6.300 Bewohner im Jahr 2025
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Mittelschule Kamensk
  • Beruf:    „Er beherrschte mehrere Berufe“
  • Familie: Eine Tochter aus nichtehelicher Lebensgemeinschaft
  • Militärvertrag:  Dezember 2024
  • Getötet:  13. Februar 2025
  • Beisetzung: 15.05.2026
  • Nachruf:  Andrej war ein mitfühlender, gütiger und liebevoller Sohn, Bruder und treuer Kamerad. Er erfüllte seine militärische und staatsbürgerliche Pflicht gegenüber dem Vaterland mit Ehre und Würde.

 

Ohne viele Worte - Anton Alexandrowitsch

  • Nachricht: 14.05.2026
  • Name: Anton Alexandrowitsch Molokow
  • Geboren:  11. Dezember 1988
  • Wohnort:  Dorf Krasnojarowo, 426 Bewohner im Jahr 2010
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Zimmermann & Bauarbeiter
  • Beruf:   Unbekannt
  • Familie: Verheiratet, zwei Töchter
  • Militärvertrag:  18. Juli 2025
  • Getötet:  20. September 2025
  • Beisetzung: 15.05.2026

Ohne viele Worte - Viktor Andrejewitsch

  • Nachricht: 13.05.2026
  • Name: Viktor Andrejewitsch Dambajew
  • Geboren:  4. Juni 1994
  • Wohnort:  Dorf Kyren, rund 6.000 Bewohner
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Tourismusausbildung
  • Beruf:   Arbeiter in Bäckerei
  • Familie: Zwei Söhne
  • Militärvertrag:  Oktober 2025
  • Getötet:  16. November 2025
  • Beisetzung: 13.05.2026

Ohne viele Worte - Albert Nikolajewitsch

  • Nachricht: 13.05.2026
  • Name: Albert Nikolajewitsch Mamyschew
  • Geboren:  19. Februar 1978
  • Wohnort:  Dorf Nischnjaja Tjoja
  • Region: Chakassien
  • Ausbildung: 9 Schulklassen, Ausbildung zum Holzschnitzer
  • Beruf:   Bauarbeiter
  • Familie: Unbekannt
  • Militärvertrag:  25. September 2025
  • Schwer verletzt:  8. November 2025
  • Beisetzung: 13.05.2026

Ohne viele Worte - Bair Budatsyrenowitsch

  • Nachricht: 08.05.2026
  • Name: Bair Budatsyrenowitsch Danzanow
  • Geboren:  13. September 1990
  • Wohnort:  Dorf Dede-Itschetuy, ca. 940 Bewohner
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: 11 Schulklassen
  • Beruf:   Schichtdienst
  • Familie: Verheiratet, ein Sohn
  • Militärvertrag:  April 2024
  • Schwer verletzt:  Juli 2024 (Er starb am 5. Mai 2026 an den Folgen seiner Verletzungen)
  • Beisetzung: 09.05.2026

Ohne viele Worte - Sergei Fjodorowitsch

  • Nachricht: 08.05.2026
  • Name: Sergej Fjodorowitsch Bogidajew
  • Geboren:  13. April 1971
  • Wohnort:  Siedlung Ust-Bargusin, rund 6.000 Bewohner, liegt am Baikalsee
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Ausbildung zum Schiffsingenieur in Ulan-Ude
  • Beruf:   Maschinist und Elektriker
  • Familie: Verheiratet, eine Tochter und drei Söhne
  • Militärvertrag:  Dezember 2024
  • Getötet:  25. Dezember 2024
  • Beisetzung: Unbekannt
  • Nachruf:  Es ist wichtig zu erwähnen, dass seine Söhne ebenfalls im Rahmen eines Vertrages Wehrdienst leisten; einer von ihnen ist derzeit in der SWO-Zone eingesetzt.

Ohne viele Worte - Nikolai Afanassjewitsch

Nikolai Afanassjewitsch Atlasow (Rufname „Odun“), 35 Jahre alt

Status: Verstorben Geburtsdatum: 29. Oktober 1989
Sterbedatum: 28. März 2025
Geburtsort: Rajon Changalasski, Dorf Katschikatsy
Sterbeort: Region Donezk, Siedlung Jelisawetowka
Dienstverhältnis: Vertragsdienst (ab 30. November 2024)
Kinder (Anzahl): Unbekannt
Ziviler Beruf: Abfüllung und Lieferservice für reines Trinkwasser
„Die Toten aus Sacha“ vom 5.5.26

Ohne viele Worte - Tschingis Bairowitsch

  • Nachricht: 07.05.2026
  • Name: Tschingis Bairowitsch Munkujew
  • Geboren:  1. September 1996
  • Wohnort:  Dorf Murotschi, 339 Bewohner im Jahr 2010
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Luftfahrttechnischen Schule Ulan-Ude
  • Beruf:  Unbekannt
  • Familie: Verheiratet, Sohn & Tochter
  • Militärvertrag:  Januar 2026
  • Getötet:  08.04.2026
  • Beisetzung: 08.05.2026

Ohne viele Worte - Sergej Iwanowitsch

  • Nachricht: Unbekannt
  • Name: Sergej Iwanowitsch Reschetnikow
  • Geboren:  31. März 1964
  • Wohnort:  Sterlitamak
  • Region: Baschkortostan
  • Ausbildung: Industriepädagogische Hochschule Nischni Tagil
  • Beruf:  Anschläger einer Baufirma
  • Familie: Unbekannt
  • Militärvertrag:  18. Juni 2025
  • Getötet:  09. Juli 2025
  • Beisetzung: 21.11.2025

Überlebensdauer an der Front oder „Stille Post“?

Peter Frankopan ist Professor für Weltgeschichte an der Universität Oxford. In einem Essey über Wladimir Putin zitiert er den exilrussischen Telegram-Kanal „Astra“. Astra selbst zitiert in einem Beitrag eine/n Z-Blogger/in „Agna Becker“ der/die den Telegram-Kanal „Haus unter Lorbeeren“ betreibt. Agna Becker wiederum zitiert „unabhängige Studien von 'N' “ und damit kommen wir zur eigentlichen Nachricht.

Nach dieser Studie würde die durchschnittliche Überlebensdauer eines Soldaten bei einem Angriff an den vordersten Positionen nur 20 - 35 Minuten betragen. Laut der selben Studie betrage die „durchschnittliche Lebenserwartung“ eines Soldaten von der Zeit seiner Ankunft auf dem Übungsplatz bis zu seiner Abreise in den Kampfgebiet von zehn Tagen bis zu drei Wochen.

Ganz unrealistisch sind diese Aussagen nicht, wie unsere vielen Beispiele über Kurzzeitsoldaten zeigen. Wir haben Agna Becker angeschrieben und um einen Link auf die Originalveröffentlichung gebeten. Eine Antwort ist nicht zu erwarten.

Ohne viele Worte - Pawel Petrowitsch

  • Nachricht: 05.05.2026
  • Name: Pawel Petrowitsch Chmelew
  • Geboren:  25. Juli 1989
  • Wohnort:  Dorf Talowka, 1.956 Bewohner im Jahr 2010
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Abgebrochenes Jura-Studium
  • Beruf:   Kommunikationsingenieur
  • Familie: Verheiratet, eine Tochter
  • Militärvertrag:  1. Februar 2026
  • Getötet:  18. April 2026
  • Beisetzung: 06.05.2026
  • Nachruf:  Zum Andenken an seine Familie, seine Angehörigen und Freunde wird Pavel für immer ein gütiger, rücksichtsvoller und fürsorglicher Mensch, ein Patriot seines Heimatlandes, ein fürsorglicher und liebevoller Sohn, Vater und Ehemann bleiben.

Ohne viele Worte - Anatoli Fedotowitsch

  • Nachricht: 03.05.2026
  • Name: Anatoli Fedotowitsch Rintschinow
  • Geboren:   6. Januar 1985
  • Wohnort:  Dorf Chilgana, 810 Bewohner im Jahr 2010
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Berufsschule, wohl ohne Abschluss
  • Beruf:   Arbeiter im Schichtdienst in verschiedenen Städten
  • Familie: Geschieden, zwei Söhne
  • Militärvertrag:  10. Februar 2025 in der Region Samara
  • Getötet:  19. März 2025
  • Beisetzung: 03.05.2026
  • Nachruf:  Аймшагта дайнда залуу ами наhaяа хайрлангуй угэжэ, Эрэлхэг баатар хубуудэй нэгэниинь боложо, Алтан дэлхэйтэй хахасаhан хубуумнай Арадай сэдьхэлдэ хэтэдээ мунхэ байг лэ (burjatische Sprache).
    Er ließ sein junges Leben in diesem schrecklichen Krieg. Möge unser Sohn – einer der tapferen Helden, der die goldene Welt verlassen hat – für immer in den Herzen der Menschen weiterleben.

Ich freue mich auf meinen Tod

„Ich freue mich auf meinen Tod“ ist der Titel einer bekannten Kantate von Johann Sebastian Bach. Die ist dem Autor spontan zum unten veröffentlichten - KI-generierten - Video eingefallen. In diesem werden 46 russische Soldaten vorgestellt, die alle aus der Großstadt Artjom oder deren näheren Umgebung in der Region Primorje stammen. Zur Erinnerung - die Region Primorje liegt im Fernen Osten Russlands. Die Soldaten im Video werfen ihre Waffen weg, lachen dabei und schreiten ins Nirwana.
Wieviel sinnvoller wäre es gewesen, wenn all diese Soldaten sich diesem verbrecherischen Krieg verweigert und gemeinsam ihre Waffen niedergelegt hätten? Sie wären zumindest lebend nach Hause gekommen. So dürfte auch diese KI-generierte Schmonzette keine Hilfe und Trost für ihre Angehörigen darstellen.

Ohne viele Worte - Oleg Konstantinowitsch

  • Nachricht: 29.04.2026
  • Name: Oleg Konstantinowitsch Kornakow
  • Geboren:  15. Juli 2004
  • Wohnort:  Dorf Bagdarin, rund 4.500 Einwohner
  • Region: Burjatien
  • Ausbildung: Schulabschluss, 10. Klasse
  • Beruf:   Bauarbeiter
  • Familie: Verheiratet, drei Kinder
  • Militärvertrag:  10.04.2025 in Kjachta, Burjatien
  • Getötet:  20. Mai 2025
  • Beisetzung: Nach dem 29.04.26

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