31.05.2026 -- 213.686// Zuwachs zum 30.04.2026: 7.376

Schaanak, 22 Jahre
Unser mutiger, fleißiger, immer lächelnder Sohn, der geliebte Sohn seiner Eltern, mit 2 kleinen Söhnen, liebevoller Vater, viele Brüder, Onkel, Tanten, Schaanak Tschalbajewitsch Oorschak wurde am 20. Juli 2001 im Dorf Chandagaiti (Tuwa) geboren. Am 25. März 2024, während der Befreiung der Stadt Belogorowka in der Region Sewerodonezk, starb er in jungen Jahren, als er die Sicherheit des Vaterlandes verteidigte und gegen den Feind kämpfte.

Denis Leonidowitsch, 22 Jahre
Er wäre ein kreativer junger Mann gewesen, der Gedichte geschrieben und eigene Musik-Tracks aufgenommen hätte. Denis Leonidowitsch Patrin wurde am 8. August 2001 geboren und lebte in Ulan-Ude in Burjatien. Nach der Schule ging er auf eine weiterführende Fachschule, die brach er nach zwei Semestern ab und musste zunächst seinen Wehrdienst ableisten. Danach kam nichts und als Russlands Krieg gegen die Ukraine begann, sah er da seine Perspektive. Die war auch nur von begrenzter Dauer - am 30. Mai 2024 endete sein Leben.

Georg, 18 Jahre
Georg Alexandrowitsch Nadein heißt der junge Mann, geboren am 06. Februar 2006. Er kam aus der Stadt Perm und wollte Schiffsbauer werden. In der Schule hatte er im Schulchor gesungen, in der Fachschule hatte er ein Jahr Ausbildung beendet und sich für das 2. Jahr eingeschrieben. Doch direkt am 6. Februar als er 18 Jahre alt wurde, unterzeichnete er einen Militärvertrag. Vorbild war sein Stiefvater, der ebenfalls an der Front kämpft. Georgs Mutter holte ihren Sohn regelmäßig von der Front ab, am 18. Juni hätte er wieder Urlaub gehabt, zwei Tage vorher war er tot.

Andrij, 22 Jahre
Der Gouverneur der Insel Sachalin, ganz im Osten Russlands, veröffentlicht zwar zuverlässig alle Namen seiner gefallenen Bürger, aber niemals nähere Informationen zu den Kriegstoten. Die Details in diesem Fall haben wir VKontakte entnommen.. Andrij Pastuschok, geboren am 26. Mai 2002, kam aus der Kleinstadt Alexandrowsk-Sachalinski, die an der Westküste der Insel liegt. Die Stadt hatte vor 50 Jahren mal über 20.000 Einwohner, jetzt sind es weniger als 9.000. Und Alexander hat es auch nicht lebend zurück aus dem Krieg geschafft.

Sergej Aleksejewitsch, 23 Jahre
Aus dem Dorf Kukuschtan in der Region Perm kam Sergej Aleksejewitsch Issekejew, geboren am 5. Dezember 2000. Seinen Eltern wurde das Erziehungsrecht entzogen, er kam zunächst in ein Waisenhaus. Danach waren verschiedene Pflegefamilien für ihn verantwortlich. Nach seinem Wehrdienst arbeitete er für kurze Zeit in einem zivilen Beruf. Bereits im Juni 2022 meldete er sich freiwillig. Als Unteroffizier und Fahrer einer Aufklärungskompanie wurde er am 8. Juni 24 getötet.
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Denis Nikolajewitsch, 20 Jahre
Denis Nikolajewitsch Jaschin, geboren am 6. März 2004, lebte in der Stadt Plast in der Oblast Tscheljabinsk, gefallen an der Front in der Ukraine. Die Todesnachricht veröffentlichte seine Schule am 15. Juli 24: "Als er in die Ukraine ging, zweifelte er kein einziges Mal an der Richtigkeit seiner Wahl. Mit der festen Überzeugung, dass er das Land verlassen würde, um Russland zu verteidigen, war er stolz auf diese Gelegenheit."

Stanislaw, 18 Jahre
Das Dorf Jarkowo ist etwa 100 km Luftlinie von der Hauptstadt der sibirischen Region Tjumen entfernt. Dort ging Stanislaw Witaljewitsch Kowerets, geboren am 12. Oktober 2005, noch im Jahr 2023 zur Schule. Er war ein guter Schüler, der wohl selbst Lehrer werden wollte. Das Foto zeigt den jungen Mann mit rasiertem Kopf bei einer Schulveranstaltung am 3. Februar 2023. Offensichtling ging die patriotische Bildung , die die Schule vermittelt, auch nicht wirkungslos an Stas vorbei. Er verpflichtete sich beim Militär - nach 18 Jahren und neun Monaten war sein Leben beendet.

Ilja, 21 Jahre
Die wenigen Informationen, die wir über Ilja besitzen, sind schnell erzählt. Ilja Tschernenko, geboren am 25.11.2001 in Astrachan, saß aus irgend einem Grund im Gefängnis. Auch er ließ sich dazu überreden, in einem Sturm-Z Kommando die Freiheit zu erkämpfen. Statt Freiheit gab es den erwartbaren Tod. Ilja fiel am 10. Mai 2023. Und weil Sturm-Z Soldaten so unwichtig sind, machte sich auch niemand die Mühe die Leiche zu bergen. Im Juli 2024 wurden seine Überreste durch DNA-Abgleich identifiziert, am 15. Juli wurde er dann bestattet.

Sergej, 21 Jahre
Eine klar strukturierte Vita hatte Sergej Wjatscheslawowitsch Ryschow. Sergej, geboren am 18.03.2002, kam aus dem Bezirk Bezirk Mitschurinskij in der Oblast Tambow. Bis 2020 ging er auf die örtliche Schule, danach auf die elitäre Offiziersschule der Luftlandetruppen in Rjazan. Im März 23 erhielt er sein Offizierspatent und den Rang eines Unterleutnants. Im August 23 kam er an die Front und am 4. September 23 war er tot. "Mein Sohn wuchs als gerechter, ehrlicher und ehrenhafter Mann auf. Und er hat uns ehrlich und ehrenhaft verlassen. Sohn, wir sind stolz auf dich," sagte seine Mutter als jene Plakette an der Wand eingeweiht wurde.

Denis 20 Jahre
Ganz sicher sind wir uns nicht, was mit Denis Borissowitsch Jufkin passiert ist. Denis wurde am 10. April 2004 im Bezirk Zubowo-Poljanski in der russischen Teilrepublik Mordwinien geboren. Der Leiter des Bezirks veröffentlichte nur, dass Denis einen Vertrag mit dem Militär unterschrieben hätte und am 14. April 2024 getötet wurde. Es gibt auch noch eine Suchanfrage nach Denis vom 12. Mai. Darin wird angegeben, dass der Kontakt zu Denis am 10. April abgebrochen wäre, er einen Vertrag mit dem Militärkommisariat von der Stadt Chanty-Mansijsk abgeschlossen hätte. Die Stadt ist von der Heimat von Denis über tausend Kilometer erntfernt. Möglich wäre. dass er dort hingereist ist, weil dort bessere Konditionen für einen Freiwilligen geboten wurden. Oder Denis wurde dort verurteilt, und hat sich als Freiwilliger einer Gefängnisstrafe entzogen, oder....

Maxim, 19 Jahre
Maxim Buzin, geboren am 27. Dezember 2004, könnte in der russischen Exklave Kaliningrad aufgewachsen sein. Seine Mutter Lydia stammt laut ihrem Status aus Burjatien. Gerne hat sie mit dem jungen Soldaten auf Fotos posiert. Im Juni 2024 wurde Maxim getötet. Zu diesem Foto veröffentlichte sie folgendes Gedicht:
Die Jungen gehen in Formation in den Himmel
Sie gehen zu den Wolken, ohne sich zu verabschieden
Die Helden unseres Vaterlandes brechen auf
Sie gehen auf ihre letzte Reise für Jahrhunderte
Die Jungen gehen zu ihren verstorbenen Großvätern,
Sie gehen, um sie fest zu umarmen
Sie gehen mit reinem Gewissen in den Himmel
Um noch einmal die Fahne des Sieges zu hissen!

Schamil, 23 Jahre
Fähnrich Schamil Romanowitsch Schortow – der heldenhafte Sohn des Dorfes Kyrlyk, schloss 2022 das Omsker Panzertechnikinstitut ab und ging zur speziellen Militäroperation, um sein Heimatland zu verteidigen. Katu blieb im Kampf standhaft und fiel zu Boden. Es ist nicht zu spät, es ist zu spät für den Altai. Wir erinnern Schamils Eltern, Großmutter und Verwandte daran, dass sie die Krone zu gleichen Teilen teilten und ihn verfluchten. Möge seine Seele in Frieden ruhen, möge der Name des jungen Mannes, der nicht brennt, vergessen werden, möge er für immer in unseren Herzen bleiben.
Schamil Schortow, geb. 7.4.2001, getötet am 1.7.2024, Republik Altai. Link.

Andrei, 19 Jahre
Er wäre Sportler gewesen, fühlte sich zum Dichter berufen und wollte schließlich Arzt werden. Die Rede ist vom 19-jährigen Andrei Balatsky aus Irkutsk, dessen Vorfahren aus der Ukraine stammten. Es gibt zahlreiche Nachrufe auf ihn, warum er an der Front gelandet ist, erzählt keiner wirklich. „Andrey suchte einen Job in der U-Bahn und landete an der Front," schrieb ein Freund. Andrei als Youngster, als Landmann, als Soldat.

Afanasy, 21 Jahre
Meinypilgyno ist ein kleines Dorf nahe der Bering-See mit nur 335 Einwohnern, die vom Fischfang und der Jagd leben. Anfang des Jahrtausends wurden alle Dorfhütten abgerissen und ersetzt. Trotzdem bleibt das Leben karg. Afanasy Unku wurde in Meinypilgyno am 24. November 2002 geboren, ging dort zur Grundschule und danach in die Hauptschule in einem größeren Dorf. Dem Zeitablauf nach wurde er während seines Wehrdienstes zum Vertragsdienst überredet. Afanasy war seit 2022 an der Front, Anfang Juli 24 wurde sein Tod bekannt gegeben.
Sahib, 20 Jahre
Aus der Region Woronesch zog Sahib Yusif oglu Asadullajew in den Krieg. Der junge Mann wurde am 15. Oktober 2003 geboren und am 29. Juni 24 an der Front getötet. Wie man am Namen erkennen kann, war er von der Abstammung her kein Russe sondern Aserbaidschaner. Zu seinem Begräbnis wird die Geschichte eines Helden erzählt. Er hätte sich selbstlos einer Drohne in den Weg gestellt und so das Leben von sechs Kameraden gerettet. Die wahrscheinlichere Version ist banal. Er hat als einziger zu spät auf den Angriff reagiert.
Viktor, 23 Jahre
Viktor Staritsy, geboren am 6. Mai 2001, wurde wahrscheinlich nach seinem 23. Geburtstag getötet, sein Todestag ist nicht überliefert. Er kam aus der Stadt Krasnokamensk, die 500 km östlich der Hauptstadt Tschita in Transbaikalien liegt. Warum es Viktor in den fernen Krieg im Donbass zog, wissen wir nicht. Überliefert sind ein paar Jugendfotos, zum Beispiel von 2014 oder 2012.

Eduard, 23 Jahre
Um einen Tag hat Eduard Demtschuk seinen 24. Geburtstag verpasst. Am 2. Juli 2000 wurde er geboren, am 1. Juli 2024 wurde er getötet. Er war in einem Waisenhaus in der Gegend der Stadt Liwny, Oblast Orjol, augewachsen und wie so viele Waisen suchte er Halt und gutes Auskommen beim Militär. Im Nachruf klingt das anders: Eduard starb im Kampf gegen die Nazis, weil er in einem Land frei von Lastern, für das Volk und die Unabhängigkeit leben wollte ...
Kirill, 20 Jahre
Kirill Wassiljewitsch Sasanakow, geboren am 05. August 2003, kam aus Abakan, der Hauptstadt Chakassiens. Er und seine beiden älteren Brüder wurden vom Vater alleine groß gezogen. Mit elf Jahren ging Kirill in die Boxabteilung eines "militärisch-patriotischen" Clubs, der wohl seinen Werdegang geprägt hat. Der junge Mann lernte Elektroinstallateur, wurde Boxmeister der Region und zum Wehrdienst eingezogen. Dort überredete man ihn, einen Vertrag zu unterschreiben. Gegen den Willen seines Vaters verpflichtete er sich am 6. Mai 23. Etwas mehr als ein Jahr später, am 23.06.24, wurde er in der Ukraine getötet.

Artem, 19 Jahre
Den Bildern auf seinem VKontakte Status nach zu urteilen, war Artem Jussupaliew auch so ein verspielter, ziemlich unreifer junger Mann. Artem wurde am 20. Dezember 2004 geboren und lebte in Saransk, der Hauptstadt Mordwiniens. Im November 2023 unterschrieb er einen Vertrag: "Denken Sie zuerst nach, sagten sie mir," schrieb er in seinen Status. Artem dachte nicht nach und zog in den Krieg: "Liebe Freunde, verlasst mich nicht, ich bin wieder in meine Zone gegangen." Am 1. Juli meldete ein Freund seinen Tod.

Maxim, 22 Jahre
Seit Beginn des ruschischen Krieges gegen die Ukraine wäre Maxim Gennadjewitsch Wyssotski dabei gewesen. Der junge Mann stammte aus Petrosawodsk, der Hauptstadt Kareliens und wurde dort am 13. Juni 2002 geboren. Den Fotos nach zu urteilen war er groß gewachsen, aber ansonsten ein Kind geblieben. Am 15. Juni 24 war Schluss.

Nikolai Wassiljewitsch Senko wurde am 30.03.1979 in Ulan-Ude geboren. Nach der Schule wollte er Schauspieler werden und schloss die Schule für Kunst & Kultur ab. Doch dann kam der Wehrdienst und danach orietierte sich Nikolai neu - er wurde Polizist. Im Jahr 2018 ging er im Rang eines Polizeimajors in den Ruhestand. Doch auch ihn lockte das viele Geld im Kriegsdienst. Als einfacher Soldat meldete er sich im November 2023 freiwillig und überlebte immerhin eineinhalb Jahre. Im März 2025 war auch sein Leben beendet.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Das Dorf Uinskoje liegt in der russischen Region Perm mit etwa 4.000 Bewohnern. Vermutlich wurde in diesem Dorf ein Versuchsballon gestartet. In einer Information auf der VKonatkte-Seite der „Verwaltung des Stadtbezirks Uinsky“ wurde eine Anzeige der Verwaltung veröffentlicht. Danach werden Frauen in der Region Perm für den Kriegseinsatz rekrutiert. Die Behörden versprechen ein Gehalt von 210.000 Rubel pro Monat und einen Bonus von 1,5 Millionen Rubel für die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem russischen Verteidigungsministerium. Der Vertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr beinhalten. (Allerdings können solche Verträge laut einem Erlass des Präsidenten so lange verlängert werden, solange die Mobilisierung nicht aufgehoben ist.)
Laut dem Informationstext können nur Frauen zwischen 18 und 35 Jahren einen Vertrag als Drohnenpilotin unterzeichnen, Frauen unter 45 Jahren dürfen sich für Positionen als Fahrerin für humanitäre Hilfstransporte bewerben.
Die Informationsseite wurde inzwischen gelöscht. Allerdings ist es uns gelungen, noch einen Screenshot der betreffenden Anzeige zu sichern (Original, deutsche Übersetzung.).
Die russische Zensur verbietet die genaue Berichterstattung über die vielen ukrainischen Drohnenangriffe auf Erdölraffinerien und Militärstützpunkte im ganzen Land. Die örtlichen Medien berichten deshalb nur sehr zögerlich über die Resultate und zitieren lieber staatliche Erfolgsmeldungen, dass wieder eine Vielzahl von Drohnen abgeschossen wurden.
In den Kommentaren zu den Berichten der großen lokalen Medien ließen die Bürger ihrer Wut freien Lauf und verspotteten Behörden und Regierung. Wir haben mehrfach solche Kommentare veröffentlicht.
In den letzten Tagen gab es erneut Drohnenangriffe auf die Region Krasnodar und St. Petersburg. Wieder wurde im Raum Krasnodar eine Erdöl verarbeitende Anlage in Brand gesetzt und bei St. Petersburg wurde ein Munitionslager angegriffen. Es kam zu Explosionen, die Bevölkerung in der Nähe wurde evakuiert.
Leserkommentare zu den Berichten von Fontanka in St. Petersburg sind jetzt nicht mehr möglich, die Funktion wurde deaktiviert.
17.04.2026
Sergej Jewgenjewitsch Jaschow, 32 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 03.08.1993
Todesdatum: 17.12.2025 (Beerdigung: 16.04.2026 in Ussuriysk)
Geburtsort: Olekminsk, Olekminsker Ulus
Todesort: Sewersk, Lugansk-Region
Dienstart: Vertragsdienst seit November 2025
Dienstort: Maschinengewehrschütze, 123. Motosturmbrigade
Kinder: 2
Die russische Staatsbank hat eine neue Tabelle über ihre Währungsreserven bis einschließlich 1. Mai veröffentlicht. Danach verkauft die Zentralbank seit Jahresanfang monatlich eine beträchtliche Menge an Gold - insgesamt knapp 28 Tonnen.
Russland dürfte durch den Verkauf etwa 3,7 Milliarden Euro eingenommen haben. Das russische Staatsvermögen wird aber nur zu einem geringen Teil, wenn überhaupt, bei den Bürgern ankommen. Der Staat benötigt die Einnahmen, um seinen Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.
„Udmurtien gegen Koruption“ ist ein Telegram-Kanal, über den wir auch Meldungen über russische Kriegstote aus der russischen Teilrepublik Udmurtien beziehen. Der Gründer des Kanals, Iwan Elisejew, hatte bis zum Jahr 2021 das regionale Büro Alexej Nawalnys geleitet. Ende 2021 verließ auch Elisejew Russland, um einer Verhaftung zu entgehen.
„Udmurtien gegen Koruption“ wurde inzwischen in das russische Register der „ausländischen Agenten“ aufgenommen. Iwan Elisejew wurde aktuell vom russischen Innenministerium zur Fahndung ausgeschrieben.
Am 13. und 14. Mai startete Russland den größten Drohnenangriff auf Kiew und die gesamte Ukraine. Moskau setzte 1.567 Drohnen und 56 weitere Raketen ein. Allein in Kiew wurden 24 Menschen getötet.
Zwei Tage später griffen ukrainische Drohnen zum ersten Mal in großem Umfang die Region Moskau an. Ziele waren eine Erdölraffinerie und Betriebe mit militärischer Produktion. Mindestens drei Menschen wurden getötet.
Zum Bericht des Moskauer Internetportals MSK1 über die Schäden, gab es auch einige interessante Kommentare: