30.06.2026 -- 218.524// Zuwachs zum 31.05.2026: 4.838

Aleksej Jurjewitsch, 20 Jahre
Aleksey Jurjewitsch Samoilow, geboren am 05. September 2003, kam aus dem kleinen Flecken Vaskino Tuiraly mit weniger als 500 Einwohnern in Tatarstan. Die Bevölkerung im Dorf sollen überwiegend Tschuwaschen sein. Über den jungen Mann wissen wir sonst nichts, ein Arbeitskollege hat nach ihm öffentlich gesucht: Letzter Kontakt, 20.03.24, 239. Pionierregiment, Narbe am rechten Knie.

Wladimir Wladimirowitsch, 19 Jahre
Seine Schule hat die Nachricht seines Todes schnell gelöscht. Vielleicht weil die Angehörigen noch immer die Hoffnung haben, Wladimir Wladimirowitsch Iskulow lebend aufzufinden.
"Er sagte, er sei verwundet. Er hatte einen schweren Granatenschock und ein Schrapnell in seinem Bein," schreibt seine Mutter in einer Suchanfrage am 13. Mai. Wladimir, geboren am 15.08.2004 kam aus der Stadt Tomsk und hatte sich freiwillig gemeldet. Ein Telegram-Kanal aus der Ukraine meldete seinen Tod Ende Mai.

Danila, 20 Jahre
Aus dem keinen Dorf Timina mit etwa 70 Einwohnern kam Danila Nikolajewitsch Suworow , geboren am 2. Juni 2003. Mehr wissen wir nicht über den jungen Mann. Die Verwaltung schreibt im Nachruf: Die Verwaltung des Stadtbezirks Jurlinski spricht der Familie und den Freunden ihr aufrichtiges Beileid aus. Wir teilen mit Ihnen den Schmerz und die Bitterkeit eines unwiederbringlichen Verlusts.

Vlas, 19 Jahre
Wenn man den einzelnen Informationsbrocken glauben kann, dann ist Wlas Aleksandrowitsch Poletunow, geboren am 21. September 2004, in einem ziemlichen Irrenhaus aufgewachsen. 2018 ist seine Mutter mit ihm und seinen Geschwistern von der Region Brjansk in die Region Leningrad umgezogen. Sein Vater/Stiefvater stiefelte auch privat im Dress der Fallschirmjäger umher und Mama himmelte ihn dabei an. Keine patriotische Veranstaltung ließ man aus. Wlas meldete sich im Januar 24 freiwillig zum Kriegsdienst, bereits am 11. Mai war er tot.

Rudolf, 21 Jahre
Aus der Kleinstadt Kotelnitsch in der Oblast Kirow kam Rudolf Aleksejewitsch Wesnin, geboren am 8. August 2002. Nach seinem Profil auf VKontakte war er ein sehr durchschnittlicher Jugendlicher mit Machogehabe in halbnackten Jungmännergruppen und reichlich Alkohol. Für die Gruppe Wagner war er in den Krieg gezogen, vielleicht fand er das cool. Am 9. Mai kam dann auch sein Ende. Seine Mutter verortet ihn als Engel im Himmel.

Kirill, 22 Jahre
Kirill Walerjewitsch Grachew, geboren am 15.11.2001 in einem Dorf in Baschkortostan, hatte Ideale: "In einem Zeitalter der Unnahbarkeit und der Angst und des Egoismus, gibt es noch einen Mann mit einer Idee, der aus Liebe zu sich selbst gegangen ist und beschlossen hat, einen Beitrag zur Welt zu leisten und ein Zeichen zu hinterlassen." Das Zeichen wollte er im Krieg gegen die Ukraine setzen. "Ich werde nach Hause kommen, meine Familie, denn es gibt noch verdammt viel zu tun," schrieb er weiter. Nach Hause ist er gekommen, tot, begraben am 28. Mai.

Iwan, 23 Jahre
In einer Staniza in der Kaukasusrepublik Kabardino-Balkarien wurde Iwan Walerjewitsch Zaikin am 2. Juli 2000 geboren. Er hatte wohl einen Vertrag mit dem Militär während seines Wehrdienstes abgeschlossen und bediente im Krieg einen Grantwerfer zur Feuerunterstützung einer Angriffseinheit. Wenn man einem Gedicht glauben kann, das für ihn geschrieben wurde, dann hat am 17. Dezember 23 eine Drohne sein Leben beendet.

Bato, 21 Jahre
Seit Mai 2022 nahm Bato Sajanowitsch Linchojew am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine teil. Laut Lebenslauf war er erst kurz zuvor zum Wehrdienst einberufen worden und hatte sich in dieser Zeit vertraglich ans Militär gebunden. Bato wurde am 29.04.2002 im Dorf Bajangol im Bezirk Bargusinsky in Burjatien geboren und hat eine Ausbildung zum Automechaniker abgeschlossen. Danach war er wohl arbeitslos und spielte laut Vita Volleyball, Schach und Dame. Kein Wunder, dass er sich beim Militär verpflichtete. Am 20. März 24 war auch sein Leben abgeschlossen.

Dimitri, 20 Jahre
Das Foto von Dmitri Sergejewitsch Kusmin stammt vom Mai 2022 - ein ganz normaler junger Mann, geboren am 08.11.2003 in der Stadt Leninogorsk / Tatarstan. Nach der Schule wurde er zum Schweißer ausgebildet und heute schwelgt die Berichterstatterin in Patriotismus: Die politische Lage im Land hätte ihm keine Ruhe gelassen, er hätte sich auf die Seite seiner Landsleute stellen müssen. Am 14.09.23 Vertragsunterzeichnung, am 5. April 24 hätte "eine feindliche Granate der Nazis" sein Leben beendet. Was auch gelogen ist, denn am 5. April suchten noch seine Angehörigen öffentlich nach ihm, letzter Kontakt 16. Januar (Suchfoto).

Iljas, 20 Jahre
Iljas Maratowitsch Chasanow kam aus der Kleinstadt Agrys in der Republik Tatarstan. Geboren am 24. Juni 2003 war er in jungen Jahren schon verheiratet und Vater geworden. Am 6. Mai wurde er an der Front getötet. "Unser geliebter Mensch ist verstorben. Geliebter Ehemann, Vater, Sohn, Bruder, Neffe, Freund, Onkel, der in der Zone des nördlichen Militärbezirks starb. Die Verabschiedung findet am 25. Mai um 11:00 Uhr im KFOR-Dorf Staraja Tschekalda statt," schrieb das örtliche Stadtportal zu obigem Foto.

Ilnur, 18 Jahre
Ein Junge mit 18 Jahren wurde im Krieg getötet! Wie geht man damit um? Die Behörden des Bezirks Starokulatkinski und die örtliche Zeitung verschweigen das Alter und erlauben keine Kommentare. Ilnur Ildarowitsch Suleymanow wurde am 5. November 2005 in der Oblast Uljanowsk geboren, mehr wissen wir nicht. Es gibt keinen Lebenslauf, keinen Bericht der Schule, dafür einen Abschied mit leeren Worten und großem Tamtam: "Der Mut und das strahlende Bild von Ilnur Ildarovich Suleimanov werden noch lange in unseren Herzen bleiben." Seinen Geburtstag wissen wir nur durch eine Suchanfrage vor längerer Zeit, in der ein Freund nach ihm suchte: Am 25. Januar wäre der Kontakt abgebrochen.

Wjatscheslaw, 20 Jahre
Wjatscheslaw Olegowitsch Saposchnikow war ein junger Wehrpflichtiger, der aus dem kleinen Städtchen Urschum in der Region Kirow stammt. Er war 20 Jahre alt und hatte eine Ausbildung zum "Elektriker für die Reparatur und Wartung elektrischer Geräte" abgeschlossen. Wjatscheslaw wurde zur Sicherung der russischen Grenze in der Region Kursk eingesetzt. Doch auch da wird geschossen. Bei einem Kampfeinsatz wurde Wjatscheslaw am 8. Mai 24 getötet.

Artem, 20 Jahre
Artem Monastyrski, geboren am 05. Februar 2024, kam aus der ländlichen Siedlung Petrowskoje in der Oblast Jaroslawl und ist im Krieg gefallen. Zumindest eine Frau traute sich über die Sinnlosigkeit dieses Todes ein paar Worte zu verlieren, wenn auch nur in Andeutungen: Artem, möge das Himmelreich dir gehören. So sollte das nicht sein, ich verstehe nicht, ist das der Grund, warum das ganze Volk leidet? Junge Leute? Oder Menschen, die auf dieser Welt bereits nichts haben, woran sie sich festhalten können? Wo sind die Möglichkeiten und die Unterstützung geblieben? Ich halte diese natürliche Auslese nicht für... Es sollte Menschen im Land geben, die ein menschliches Herz haben... und nicht mit tierischen Instinkten..

Ayur, 21 Jahre
In der großen Familie von Ayur Wladimirowitsch Batorow, geb. 21.09.2002, gab es wohl einige Probleme. Von einem Vater war nie die Rede, als Ayur 15 Jahre alt war, wurde die Vormundschaft an Onkel und Tante übertragen. Der junge Mann lebte im kleinen Dorf Schemtschug in Burjatien, lernte nach der Schule Automechaniker, leistete Wehrdienst und meldete sich im April 23 freiwillig zum Kriegseinsatz. Am 27.04.24 kam auch sein Ende.

Oleg, 22 Jahre
Im Waisenhaus des Bezirks Kabansky in Burjatien ist Oleg Sergejewitsch Achmadulin groß geworden, geboren am 16.04.2001. Nach der Hauptschule hat er eine Berufsschule besucht, wohl ohne nennenswerten Abschluss. Auch den Wehrdienst musste er nicht ableisten. Dafür durfte Oleg im Dezember 23 sich ganz freiwillig zum Kriegsdienst verpflichten. Den hat er am 7. März 24 abgeschlossen, beigesetzt am 13. Mai.

Romano, 19 Jahre
Viel wissen wir nicht über Romano Robertowitsch Andreenko. Er gehörte zur Abteilung Attacke der russischen Armee, wurde am 05. Juni 2004 geboren und am 18. März 2024 getötet. Dafür wurde der Nachricht ein Gedicht begelegt, das die Angst und den Schmerz des tödlich verwundeten Soldaten lyrisch verklärt:
Schlaf.... Soldat....
Die Erde weinte und drückte
an die verbrannte Brust ihrer Jungs...
Sie wurde zu einer ewigen Wiege
und flüsterte leise: „Schlaf... Soldat. „
Schlafe, Soldat. Held des Vaterlandes!
Verneige dich vor der Erde...
Und irgendwo, weit weg von zu Hause
auf der feuchten Erde.
höre ich dein langes Stöhnen...
Schlaf, mein Bruder, schlaf ein!

Wladislaw, 20 Jahre
Der Zustand des Soldaten ist ernst, lautete eine dringende Nachricht auf VKontakte für die Stadt Kopeisk vom 1. April 24. Gesucht wurden Angehörige von Wladislaw Wjatscheslawowitsch Prosekow, geboren am 12. September 2003 in Kopeisk, Oblast Tscheljabinsk. Wir wissen nicht ob sich Angehörige gemeldet haben oder ob Wladislaw völlig alleine gestorben ist. Am 10. Mai wurde er auf dem Zentralfriedhof der Stadt beigesetzt.

Alexander, 21 Jahre
Alexander Alexejewitsch Ljetschagow kam aus der 800 Seelen Gemeinde Kuknur in der russischen Teilrepublik Mari El. Geboren wurde er am 17. November 2002, getötet am 21.12. 23. Zur Bestattung im Mai bekam er ein Gedicht:
Sie liegen in der feuchten Erde. Ihre Seelen sind zu Gott geflogen.
Gegangen in den rauen Zeiten, Sie wollten leben wie wir.
Sie haben den Vorteil Sie werden nie grau sein.
Die Welt schweigt im Gedenken an sie.
Denn sie werden ewig jung bleiben...

Georgi, 22 Jahre
Etwa 60 km von Moskau entfernt liegt die Stadt Dimitrow. An der dortigen weiterführenden Schule schloss Georgi "Goscha" Wadimowitsch Gamantsew, geb. 6. März 2002, eine Ausbildung in der Fachrichtung „Schutz in Notsituationen“ mit einem Diplom ab. Danach kam das Militär, ob Wehrdienst oder als Freiwilliger, das wissen wir nicht. Georgi wurde in die Region Belgorod abkommandiert. Dort wird jetzt heftig gekämpft und seine Ausbildung half wohl auch nicht. Goscha wurde am 4. Mai getötet.

Danil, 21 Jahre
Eine Ausbildung zum Fahrer einer Lokomotive war früher der Traum von vielen Jungen. Den ersten Schritt dazu hatte Danil Wladimirowitsch Ponomar schon gemacht und ein Diplom als "Assistent des Fahrers einer Elektrolokomotive" erhalten. Dann kam der Wehrdienst, Danil hat sich zum Vertragsdienst überreden lassen. Auch er musste an die Front und hat den Kriegsdienst nicht überlebt - 06.07.2002 - 26.04.2024.

Maxim Wjatscheslawowitsch Safronow wurde am 4. Julij 1995 im Dorf Nowaja Brjan in Burjatien geboren. Das Dorf hat seit den Zeiten der Perestroika fast die Hälfte seiner Einwohner verloren. Heute leben noch etwa 4.200 Menschen dort. Maxim bekam während seiner Schulzeit eine kräftige Dosis Militarismus eingeflösst: Er besuchte den militärpatriotischen Club „Kasatschok“ und absolvierte das Militärspiel „Zarnitsa“. Nach der Schule studierte Maxim Medizin und arbeitete als Anästhesist und Notfallmediziner in einem Krankenhaus in Tschita (Transbaikalien).
Im Jahr 2025 wollte Maxim endlich ordentlich verdienen und ging als Notfallmediziner im Rang eines Leutnants an die Front in der Ukraine. Eine häufige Legende der Nachrufschreiber lautet, dass der Tote heldenhaft Verwundete evakuiert hätte und dabei getötet wurde. So auch bei Maxim - eine Drohne hätte am 23. Juni 26 den Rettungswagen angegriffen und Maxim getötet.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Wladimir Sergejewitsch Nenartowitsch, 59 Jahre
Telegram-Kanal „Die Toten aus Sacha“ vom 28.05.2026
Die Kleinstadt Tschulym liegt etwa 130 km westlich der Hauptstadt Nowosibirsk. In der Stadt und im dazugehörigen Bezirk leben rund 20.000 Menschen - Tendenz rückläufig. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt, etwa ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten in diesem Bereich.
Ein Denkmal erinnert an die Toten aus den sowjetischen und russischen Kriegen. Im Krieg in Afghanistan sind zwei Soldaten aus dem Bezirk getötet worden, in den Tschetschenienkriegen wurden acht Männer getötet und im aktuellen Krieg gegen die Ukraine wurden bisher 113 Namen eingraviert.
Setzt man jene 113 Kriegtoten ins Verhältnis zur Bevölkerung, so würde jene Region an zweiter Stelle aller russischen Regionen in unserer entsprechenden Tabelle stehen.
Nikolai Afanassjewitsch Atlasow (Rufname „Odun“), 35 Jahre alt
Status: Verstorben Geburtsdatum: 29. Oktober 1989
Sterbedatum: 28. März 2025
Geburtsort: Rajon Changalasski, Dorf Katschikatsy
Sterbeort: Region Donezk, Siedlung Jelisawetowka
Dienstverhältnis: Vertragsdienst (ab 30. November 2024)
Kinder (Anzahl): Unbekannt
Ziviler Beruf: Abfüllung und Lieferservice für reines Trinkwasser
„Die Toten aus Sacha“ vom 5.5.26
Peter Frankopan ist Professor für Weltgeschichte an der Universität Oxford. In einem Essey über Wladimir Putin zitiert er den exilrussischen Telegram-Kanal „Astra“. Astra selbst zitiert in einem Beitrag eine/n Z-Blogger/in „Agna Becker“ der/die den Telegram-Kanal „Haus unter Lorbeeren“ betreibt. Agna Becker wiederum zitiert „unabhängige Studien von 'N' “ und damit kommen wir zur eigentlichen Nachricht.
Nach dieser Studie würde die durchschnittliche Überlebensdauer eines Soldaten bei einem Angriff an den vordersten Positionen nur 20 - 35 Minuten betragen. Laut der selben Studie betrage die „durchschnittliche Lebenserwartung“ eines Soldaten von der Zeit seiner Ankunft auf dem Übungsplatz bis zu seiner Abreise in den Kampfgebiet von zehn Tagen bis zu drei Wochen.
Ganz unrealistisch sind diese Aussagen nicht, wie unsere vielen Beispiele über Kurzzeitsoldaten zeigen. Wir haben Agna Becker angeschrieben und um einen Link auf die Originalveröffentlichung gebeten. Eine Antwort ist nicht zu erwarten.
„Ich freue mich auf meinen Tod“ ist der Titel einer bekannten Kantate von Johann Sebastian Bach. Die ist dem Autor spontan zum unten veröffentlichten - KI-generierten - Video eingefallen. In diesem werden 46 russische Soldaten vorgestellt, die alle aus der Großstadt Artjom oder deren näheren Umgebung in der Region Primorje stammen. Zur Erinnerung - die Region Primorje liegt im Fernen Osten Russlands. Die Soldaten im Video werfen ihre Waffen weg, lachen dabei und schreiten ins Nirwana.
Wieviel sinnvoller wäre es gewesen, wenn all diese Soldaten sich diesem verbrecherischen Krieg verweigert und gemeinsam ihre Waffen niedergelegt hätten? Sie wären zumindest lebend nach Hause gekommen. So dürfte auch diese KI-generierte Schmonzette keine Hilfe und Trost für ihre Angehörigen darstellen.