15.08.2026 -- 225.397// Zuwachs zum 31.07.2026: 1.835

Militärpflicht mit Ehre erfüllt
Das sind die Beileidsworte der Verwaltung von Kamyschin, einer Großstadt am Wolgograder Stausee. Sie galten ihrem Bürger Wladimir Peterimow, einem jungen Mann mit gerade mal 20 Jahren, der im Krieg gegen die Ukraine sein Leben gelassen hat und Mitte Dezember 23 begraben wurde.
"Er hatte keine Zeit, einen Beruf zu erlernen oder sonst etwas. Wir hatten gerade Zeit im Mai dieses Jahres zu heiraten, und das war's - er ging weg", sagte Olga, sein Frau. "Ursprünglich wollte er zum Wehrdienst gehen, aber er hatte bereits einen Militärvertrag unterschrieben. Wir haben ihn heute beerdigt ... Er war erst 20 Jahre alt, an Kinder hatten wir noch gar nicht gedacht."

Dein Heimatland wieder glücklich machen
Du bist nicht gestorben. Du bist dem Regiment der Unsterblichen beigetreten.
Dort gibt es Freunde, Helden des neuen Entwurfs.
Während du hier warst, hast du alles getan, was du konntest,
um dein Heimatland wieder glücklich zu machen.
Gedicht für zwei Absolventen einer Hauptschule in Saratow, die im Krieg gegen die Ukraine getötet wurden und für die zwei Plaketten an der Schulwand angebracht wurden.

Jurys einsamer Abschied
Im Dorf Bajewo in der Region Altai steht in ärmlicher Umgebung einsam ein Zinksarg im Schneematsch. Es ist ein großes Dorf mit knapp 5.000 Einwohnern, aber nur wenige wollen sich verabschieden. Im Sarg liegen die Überreste von Jury Moschkin, der sich mit 44 Jahren auch im Krieg gegen die Ukraine versuchte. Am 24.10.23 schloss er einen Militärvertrag, musste dann den weiten Weg vom Altai in den Donbass antreten, um am 29.10.23 dort getötet zu werden. Einst gab es mal eine große Familie Moschkin im Dorf, doch viele sind weg - genau so wie jetzt Jury.
Die Trauergemeinde

Wunsch seines Herzens
Am Baikalsee liegt die städtische Siedlung Ust-Bargusin. Dort wurde Sergej Sergejewitsch Andrejew 1971 geboren, der für Russland in den Ukrainekrieg gezogen ist. Auf Wunsch seines Herzens hätte er sich vertraglich bei der Armee verpflichtet, formuliert sein Nachruf. Denn am 18.10.23 ist auch er an der Front gefallen. Doch der eigentliche Wunsch seines Herzens war wohl eher seine Freiheit. Denn Sergej kämpfte in den Sturm-Z-Einheiten der Insassen russischer Gefängnisse.

Jung sterben
Der junge Mann auf dem Foto heißt Wadim Sergejewitsch Zaikow, kommt aus der Region Altai und wurde im September 2004 geboren. Nach der Schule wollte er eine Ausbildung an einer Schule für für Kynologie und Unternehmertum beginnen. Wobei Kynologie so etwas wie Hundewissenschaft ist. Das Lernen hat er dann abgebrochen, leistete seinen Wehrdienst und blieb dann gleich ganz beim Militär. Im Krieg gegen die Ukraine werden junge technikaffine Männer gebraucht, um mit Drohnen aufzuklären und zu töten. Wadim gehörte dazu. Am 29. November 23 wurde er selbst mit gerade 19 Jahren getötet.
Wir brauchen keinen Krieg
Der Sprecher im Video ist Jan Sementsow aus Samara. „Ich werde auf dieser Reise kein weiteres Video machen können“, sagt er und hatte recht. Am 01.12.23 nahm er dieses Video auf, am 12.12.23 wurde er an der Front getötet. Seine Freunde forderte er auf, sich nicht von Kriegsromantik mitreißen zu lassen. „Ich sage euch, wir brauchen keinen Krieg … Wir brauchen keinen Krieg, wir leben in Russland“.

Sein Leben für uns alle gegeben
Der Mann auf dem Foto ist Erdni Ostapowitsch Badmakhalgaew. Er wurde am 12.03.1995 geboren und kommt aus dem kleinen Dorf Voskhod in Kalmückien. Er wurde am 11.10.23 im Krieg gegen die Ukraine getötet und ist damit der 100. Kalmücke in unserer Datenbank. Von allen buddhistischen Regionen Russlands hat Kalmückien die geringste Todesrate, aber auch dort steigen die Verluste steil an. Laut den Nachrufen hätte er sich als Patriot freiwillig gemeldet, hätte er sein Leben für die russischen Menschen gegeben. Wahrscheinlich hat Erdni nur der hohe Verdienst gelockt.

Diana Wagner
Aus aktuellem Anlass - heute (14.02.23) wurde Diana Wagner in Kiew zu Grabe getragen. Die junge Deutsche war als kämpfende Sanitäterin auf ukrainischer Seite im Einsatz. Am 30. Januar 24 wurde sie durch Granatsplitter tödlich verletzt.
Foto: Twitter

Einen Baum pflanzen
Dagestan: Ein Junge pflanzt zum Gedenken an seinen im Krieg gegen die Ukraine getöteten Vater einen Baum.
Inschrift:
Ibrahim Isakovich Isakow,
gebürtig aus dem Dorf Almalo,
11. Mai 1973 -18. 10. 2023.

Kameraden gesucht
Guten Tag, ich suche die Kameraden meines Vaters.
Vater: Rud Alexander Wladimirowitsch. Er reiste auf eigenen Wunsch als Teil der Gruppe Wagner in den nördlichen Militärbezirk.
11.07.22 einen Vertrag unterzeichnet.
15.07.22. Das letzte Mal habe ich Kontakt aufgenommen.
20.07.22 in der Nähe von Bakhmut gestorben.
Damals übernahmen sie das Wärmekraftwerk Ugledarskaya. Wenn jemand etwas weiß, bitte schreiben! Das ist unsere Erinnerung!
Suchauftrag in einem Forum der Wagner-Angehörigen.

Bakhmut war sein Schicksal
Es gibt Geschichten, die sind kaum zu glauben. Eine solche erzählt uns ein regionales Museum der Region Belgorod. Sie handelt von Artjom Andrejewitsch Wlassow, einem 28-jährigen Automechaniker. Artjom hatte Ende Dezember 2022 sich vertraglich bei der Gruppe Wagner verpflichtet, kämpfte bei Bakhmut und bekam die Medaille "Teilnehmer Fleischwolf von Bakhmut". Diesen hat er überlebt, wenn auch verletzt. Danach wurde Wagner Geschichte und Artjom wieder gesund. Im September 23 zog es ihn wieder in den Krieg - diesmal mit dem tschetschenischen Akhmat-Bataillon. Ende Oktober hatte der Kampf ein Ende, Artjom wurde getötet - in der Nähe von Bakhmut.

Rentner des Innenministeriums
Andrei Prochorow, der ehemalige Leiter der Bezirkspolizei in Nabereschnyje Tschelny, ist verstorben. Er starb während eines Kampfeinsatzes in einer Sondereinsatzzone. Sein Tod wurde am Vortag bekannt. Prochorow hat sich kürzlich als Rentner des Innenministeriums freiwillig an die Front gemeldet.
In letzter Zeit geriet die Familie in finanzielle Schwierigkeiten, da die Höhe der Rente nicht so hoch ist. Er hinterlässt seine Frau und drei Töchter.
Originaltext, Nabereschnyje Tschelny ist eine Großstadt mit 500.000 Einwohnern in der russischen Teilrepublik Tatarstan.
Herr Lustig
Herr Lustig war der Kampfname von Alexander Fidailjewitsch Nosow. Der junge Mann, geboren 1994, war in einem Waisenhaus in Tatarstan aufgewachsen. Und wie bei vielen anderen russischen Waisen war sein Weg vorgegeben - direkt zum Militär. Die Armee war wohl alles für den jungen Mann, er hatte keine Familie, keine Frau, keine Kinder. So landete auch er im Krieg gegen die Ukraine und versuchte wohl dort seine Kamaraden aufzuheitern - daher sein Alias. Am 24. Oktober 23 wurde sein Leben beendet.

Abschaum!
Die beiden auf dem Foto heißen Aljontschik Devil und Andrej Tarasewitsch, kommen aus St. Petersburg, sind miteinander verheiratet und haben eine Tochter. Andrej ist im Ukrainekrieg gefallen, wir kennen keine Einzelheiten. Es gibt Streit um das Sarggeld, Aljontschik ist entsprechend böse. Sie schreibt öffentlich an ein Elternteil von Andrej:
Vom Tod deines Sohnes zu profitieren (das ist stark) Ich werde dir nie verzeihen, Abschaum!!! Du, du warst es, der mich meiner geliebten Person beraubt hat. Der Sohn starb, und ihr seid wie Schakale hinter dem Geld hergelaufen. Ich wünsche euch, dass ihr in der Hölle verrottet, ihr Bastarde!!!

Panzersperren
Im Mai 23 haben wir zum ersten Mal über den Wagner-Friedhof im kleinen Vorort Nikolaevka von Samara berichtet. Ungefähr 280 Gräber von getöteten Wagner-Söldnern wurden dort angelegt. Jetzt wurde aufgeräumt und die bunt geschmückten Gräber abgeräumt. An ihrer Stelle sind kleine Pyramiden mit den Namen der gefallenen Söldnern getreten. Sie haben die übliche Form der Panzersperren.

Beraterin 51
Die Dame mit den aufgemalten Wimpern auf dem Foto ist Tatjana Tumarowa. Tatjana ist Beraterin 51, wobei die 51 für die Region Murmask steht. Sie interagiert mit jungen Menschen, Schülerinnen und Schülern aus Murmansk und Umgebung, etwa so wie auf dem Foto. So beschreibt sie ihr Tätigkeitsgebiet:
Interaktion mit der Öffentlichkeit und dem Gemeindekoordinator des Bezirks Pervomaisky, der Stadt Murmansk, um die patriotische Erziehung zu entwickeln. Pläne, Ideen und deren Umsetzung!
Heirat am 27.04.21
In Russland müssen im Zuge der allgemeinen Militarisierung auch junge Frauen in der Schule das Marschieren lernen - so lächerlich das auch aussehen mag. Die blonde junge Frau ganz vorne rechts auf dem Foto vom letzten Sommer heißt Dana Gordeewa. Ihr genaues Alter ist uns unbekannt, sie kommt aus der geschlossenen Stadt Schelesnogorsk in der Region Krasnojarsk. Dana war mit Konstantin Gordeew verheiratet, der mit 21 Jahren auch nicht gerade alt war. Doch das ist Vergangenheit, Konstantin marschiert nicht mehr, er wurde im Ukrainekrieg getötet. Dana ist jetzt eine sehr junge Witwe.

Den heldenhaften Tod gefunden
Er war ein unruhiger Geist, stammte eigentlich aus Mednogorsk, einer Kleinstadt in der Region Orenburg. Ilja Krasnoperow war nach seinem Schulabschluss ständig unterwegs. Halt machte er mal in Perm, mal in St. Petersburg, er war mit seinen 22 Jahren Reisender für die russischen Nationalbolschewiken "Das andere Russland" von Eduard Limonow. Er mochte den Krieg, aber nicht die Armee. Also schloss er sich der Hispaniola-Einheit der Fußball-Hooligans an - Rufname "Bleich". Den Tod hat er gesucht, am 06.12.23 hat er ihn gefunden.
Also sagt die Partei: "Bleichs Tod ist nicht umsonst, er ist ein kleiner Baustein im großen Komplex des kommenden gemeinsamen Sieges."

Und der Igel ist zuhause
Eigentlich ist über Danila Turaschow nur wenig bekannt. Gerade 20 Jahre alt landete er im Sondereinsatzkommando Sturm 12. Ob diese Einheit identisch ist mit den Sturm-Z Kommandos, rekrutiert aus den Haftanstalten, ließ sich mit vernüftigem Zeitaufwand nicht klären. Danila kommt vermutlich aus Pawlowski Possad, einer Stadt 70 km von Moskau entfernt. Seine Mutter wohnt dort. Sein Talisman war jener Igel, der ihn wohl schon seit der Kindheit begleitete und der auf dem Foto mit ihm im Auto sitzt. Beschützt hat ihn der Igel nicht, am 23.10.23 wurde Danila an der Front getötet. "Und der Igel ist zuhause", schreibt seine Mutter.

Er war ein harter Kerl
Den Fotos nach zu urteilen, hatte Jewgeni Golofejew, 45 Jahre alt aus St. Petersburg, bereits eine lannge Zeit in der Armee gedient. Das bürgerliche Leben war wohl nicht seine Sache, seine Frau Tatjana schreibt dazu: " Zhenya reiste am 12. Oktober 2022 in den nördlichen Militärbezirk ab. Er konnte nicht anders, es war seine bewusste Entscheidung, für ihn stand das Mutterland an erster Stelle! Er ist gegangen, um mich, meine Kinder, meinen Bruder und meine Schwester und ihre Ehemänner, Ehefrauen, Kinder, Mama, Papa, Sie und das Mutterland zu beschützen! In den letzten Monaten war er in der Nähe von Awdijiwka. Er ist dort gestorben... Er war ein harter Kerl.."

Andrej Viktorowitsch Reznikow wurde am 12.05.1970 in der Region Krasnodar geboren. Nach seinem Wehrdienst wurde er Mitglied der berüchtigten OMON-Einheiten (Nationalgarde). Er kämpfte im Krieg gegen die Tschetschen und war an Antiterror-Aktionen beteiligt.
Als er aus Altersgründen aus dem Dienst ausscheiden musste, hatte er immer noch nicht genug vom Krieg. Im Jahr 2014 verkleidete er sich als Separatist und beteiligte sich am ersten Krieg gegen die Ukraine.
Danach gab es im Kriegshandwerk für Andrej nichts mehr zu verdienen, er zog um nach Burjatien, heiratete und arbeitete im Schichtdienst. Doch sein bürgerliches Leben war nicht von Dauer. Im Januar 2026 unterzeichnete er einen Militärvertrag, der bereits am 23. Mai 2026 von ukrainischer Seite gekündigt wurde.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Jabloko ist die einzige Partei in Russland, die sich gegen den Angriffskrieg gegen die Ukraine ausspricht. Sie wurde durch Beschluss eines Moskauer Gerichts, von den kommenden Parlamentswahlen ausgeschlossen. Geklagt hatte die linksnationalistische Partei „Rodina“, die sich selbst nationalkonservativ nennt. Soviel zur allgemeinen Verwirrung.
In ihrer Klage warf Rodina der Partei Jabloko Uhrheberrechtsverletzungen vor. So hätte Jabloko ohne Genehmigung Zeilen aus dem Antikriegslied „Es soll immer Sonnenschein geben“ und die Zeile „Wenn es doch nur keinen Krieg gäbe“ aus Alexander Wolodins Theaterstück „Fünf Abende“ verwendet, sowie Umfragedaten des Lewada-Zentrums zitiert. Es gibt in der Klage weitere Vorwürfe ähnlicher Qualität.
Bliebe zum Schluss noch zu erwähnen: Der Sohn des Komponisten des Liedes „Es soll immer Sonnenschein geben“ hatte der Partei ganz offiziell die Erlaubnis zur Nutzung gegeben.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat Russland 43,5 Tonnen Gold verkauft. Aber es hat noch reichlich Reserven, Anfang Juli sollen sich noch 2.282 Tonnen Gold in den staatlichen Tresoren befunden haben. Trotzdem bedeutet dieser Verkauf den größten Rückgang der Goldreserven in den letzten 25 Jahre.
Der Goldverkauf dient in erster Linie der Deckung des russischen Haushaltsdefizits, der Staat muss immer höhere Ausgaben für den Krieg gegen die Ukraine finanzieren. Allerdings dürfte jenes verkaufte Gold meist im Land geblieben sein. In unsicheren Zeiten heben die Russen gerne ihre Rücklagen vom Konto ab und kaufen dafür Gold.
Die Kleinstadt Bad Ems liegt an der unteren Lahn und nur wenige Kilometer von der Stadt Koblenz entfernt. Bad Ems hatte seine Glanzzeit im 19. Jahrhundert. Es war die Kurstadt und Sommerresidenz von bedeutendem Adel und angesagten Künstlern. So führte zum Beispiel die Emser Depesche zum Französisch-Deutschen Krieg 1870/71.
Auch der russische Zar Alexander der II. verbrachte den Sommer gerne in Bad Ems. Dort unterzeichnete er am 30. Mai 1876 den „Emser Erlass“. Damit verbot er die Einfuhr und Veröffentlichung von Schriften in ukrainischer und belarussischer Sprache im Russischen Kaiserreich und stellte Zuwiderhandlungen unter Strafe. Eine kaiserliche Kommission hatte festgestellt, dass die Verwendung der ukrainischen Sprache staatsgefährdend wäre.
Dieses russische Überheblichkeitsdenken gegenüber den „Kleinrussen (Ukrainer)“ wirkt bis heute nach. Auf ihm basiert auch der propagandistische Überbau, mit dem der „Putinismus“ den russischen Angriffskrieg begründet.
Foto: Silin2005 -- Lizenz: Gemeinfrei -- Die Plakette wurde nach dem russischen Angriffskrieg 2022 von Unbekannten entfernt.
Wir hatten bereits über die Aussage der russischen Militätbloggerin Agnes Becker berichtet, die in ihrem Telegramkanal eine angeblich unabhängige Studie zitiert hatte. Danach würde die durchschnittliche Überlebensdauer eines Soldaten bei einem Angriff an den vordersten Positionen nur 20 - 35 Minuten betragen. Am letzten Mittwoch bestätigte der CIA-Direktor John Ratcliff diese Aussage:
„Unsere Erkenntnisse decken sich mit einigen Berichten aus offenen Quellen, die Sie möglicherweise im Zusammenhang mit der Ukraine gesehen haben: Die durchschnittliche Lebenserwartung eines russischen Rekruten, der derzeit auf dem Schlachtfeld in der Ukraine eintrifft, wird auf 20 bis 30 Minuten geschätzt.“
Durch den Einsatz von Drohnen mit KI-Unterstützung steigen jedoch die Verlustzahlen auch weit hinter der Front. Im folgenden Video sieht man solch eine Drohne, die zielgerichtet einen russischen Militärlaster ausschaltet. Vermutlich handelt es sich um die in Deutschland hergestellt HX-2 der Rüstungsfirma Helsing.
Die Kleinstadt Tschulym liegt etwa 130 km westlich der Hauptstadt Nowosibirsk. In der Stadt und im dazugehörigen Bezirk leben rund 20.000 Menschen - Tendenz rückläufig. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt, etwa ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten in diesem Bereich.
Ein Denkmal erinnert an die Toten aus den sowjetischen und russischen Kriegen. Im Krieg in Afghanistan sind zwei Soldaten aus dem Bezirk getötet worden, in den Tschetschenienkriegen wurden acht Männer getötet und im aktuellen Krieg gegen die Ukraine wurden bisher 113 Namen eingraviert.
Setzt man jene 113 Kriegtoten ins Verhältnis zur Bevölkerung, so würde jene Region an zweiter Stelle aller russischen Regionen in unserer entsprechenden Tabelle stehen.
Peter Frankopan ist Professor für Weltgeschichte an der Universität Oxford. In einem Essey über Wladimir Putin zitiert er den exilrussischen Telegram-Kanal „Astra“. Astra selbst zitiert in einem Beitrag eine/n Z-Blogger/in „Agna Becker“ der/die den Telegram-Kanal „Haus unter Lorbeeren“ betreibt. Agna Becker wiederum zitiert „unabhängige Studien von 'N' “ und damit kommen wir zur eigentlichen Nachricht.
Nach dieser Studie würde die durchschnittliche Überlebensdauer eines Soldaten bei einem Angriff an den vordersten Positionen nur 20 - 35 Minuten betragen. Laut der selben Studie betrage die „durchschnittliche Lebenserwartung“ eines Soldaten von der Zeit seiner Ankunft auf dem Übungsplatz bis zu seiner Abreise in den Kampfgebiet von zehn Tagen bis zu drei Wochen.
Ganz unrealistisch sind diese Aussagen nicht, wie unsere vielen Beispiele über Kurzzeitsoldaten zeigen. Wir haben Agna Becker angeschrieben und um einen Link auf die Originalveröffentlichung gebeten. Eine Antwort ist nicht zu erwarten.
„Ich freue mich auf meinen Tod“ ist der Titel einer bekannten Kantate von Johann Sebastian Bach. Die ist dem Autor spontan zum unten veröffentlichten - KI-generierten - Video eingefallen. In diesem werden 46 russische Soldaten vorgestellt, die alle aus der Großstadt Artjom oder deren näheren Umgebung in der Region Primorje stammen. Zur Erinnerung - die Region Primorje liegt im Fernen Osten Russlands. Die Soldaten im Video werfen ihre Waffen weg, lachen dabei und schreiten ins Nirwana.
Wieviel sinnvoller wäre es gewesen, wenn all diese Soldaten sich diesem verbrecherischen Krieg verweigert und gemeinsam ihre Waffen niedergelegt hätten? Sie wären zumindest lebend nach Hause gekommen. So dürfte auch diese KI-generierte Schmonzette keine Hilfe und Trost für ihre Angehörigen darstellen.
Im ersten Quartal 2026 floss beinahe jeder zweite Rubel aus dem russischen Staatshaushalt in das Militär. Das berichtet ein Mitarbeiter der deutschen Stiftung Wissenschaft und Politik in seinem aktuellen Rundschreiben. Ganz genau betragen die militärischen Ausgaben inzwischen 46% des gesamten russischen Haushalts.
Am 01.08.1914 ist Deutschland in den Ersten Weltkrieg eingetreten, am 11. November 1918 unterzeichnete eine deutsche Delegation den Waffenstillstand. Berechnet man die Zeitspanne des Krieges, so kommt man auf 1.564 Tage Krieg.
Am 24.02.2022 begann die zweite russische Invasion der Ukraine. Bis zum heutigen Tag gerechnet sind das inzwischen 1.570 Tage Krieg, der Konflikt dauert also inzwischen länger als der Erste Weltkrieg - trotz zwischen 300.000 und 500.000 russischen und vermutlich 100.000 ukrainischen Kriegstoten, all den Kriegsversehrten und unermesslicher Zerstörung der Lebensgrundlage der Menschen in der Region. Und noch immer ist kein Ende in Sicht.
Und zur Erinnerung: Die erste russischen Invasion in der Ukraine fand bereits im Jahr 2014 statt, als Russland die Krim gewaltsam annektierte und russische Geheimdiensttruppen in den Donbass einsickerten.
Das Dorf Uinskoje liegt in der russischen Region Perm mit etwa 4.000 Bewohnern. Vermutlich wurde in diesem Dorf ein Versuchsballon gestartet. In einer Information auf der VKonatkte-Seite der „Verwaltung des Stadtbezirks Uinsky“ wurde eine Anzeige der Verwaltung veröffentlicht. Danach werden Frauen in der Region Perm für den Kriegseinsatz rekrutiert. Die Behörden versprechen ein Gehalt von 210.000 Rubel pro Monat und einen Bonus von 1,5 Millionen Rubel für die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem russischen Verteidigungsministerium. Der Vertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr beinhalten. (Allerdings können solche Verträge laut einem Erlass des Präsidenten so lange verlängert werden, solange die Mobilisierung nicht aufgehoben ist.)
Laut dem Informationstext können nur Frauen zwischen 18 und 35 Jahren einen Vertrag als Drohnenpilotin unterzeichnen, Frauen unter 45 Jahren dürfen sich für Positionen als Fahrerin für humanitäre Hilfstransporte bewerben.
Die Informationsseite wurde inzwischen gelöscht. Allerdings ist es uns gelungen, noch einen Screenshot der betreffenden Anzeige zu sichern (Original, deutsche Übersetzung.).
Die russische Zensur verbietet die genaue Berichterstattung über die vielen ukrainischen Drohnenangriffe auf Erdölraffinerien und Militärstützpunkte im ganzen Land. Die örtlichen Medien berichten deshalb nur sehr zögerlich über die Resultate und zitieren lieber staatliche Erfolgsmeldungen, dass wieder eine Vielzahl von Drohnen abgeschossen wurden.
In den Kommentaren zu den Berichten der großen lokalen Medien ließen die Bürger ihrer Wut freien Lauf und verspotteten Behörden und Regierung. Wir haben mehrfach solche Kommentare veröffentlicht.
In den letzten Tagen gab es erneut Drohnenangriffe auf die Region Krasnodar und St. Petersburg. Wieder wurde im Raum Krasnodar eine Erdöl verarbeitende Anlage in Brand gesetzt und bei St. Petersburg wurde ein Munitionslager angegriffen. Es kam zu Explosionen, die Bevölkerung in der Nähe wurde evakuiert.
Leserkommentare zu den Berichten von Fontanka in St. Petersburg sind jetzt nicht mehr möglich, die Funktion wurde deaktiviert.
Die russische Staatsbank hat eine neue Tabelle über ihre Währungsreserven bis einschließlich 1. Mai veröffentlicht. Danach verkauft die Zentralbank seit Jahresanfang monatlich eine beträchtliche Menge an Gold - insgesamt knapp 28 Tonnen.
Russland dürfte durch den Verkauf etwa 3,7 Milliarden Euro eingenommen haben. Das russische Staatsvermögen wird aber nur zu einem geringen Teil, wenn überhaupt, bei den Bürgern ankommen. Der Staat benötigt die Einnahmen, um seinen Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.
„Udmurtien gegen Koruption“ ist ein Telegram-Kanal, über den wir auch Meldungen über russische Kriegstote aus der russischen Teilrepublik Udmurtien beziehen. Der Gründer des Kanals, Iwan Elisejew, hatte bis zum Jahr 2021 das regionale Büro Alexej Nawalnys geleitet. Ende 2021 verließ auch Elisejew Russland, um einer Verhaftung zu entgehen.
„Udmurtien gegen Koruption“ wurde inzwischen in das russische Register der „ausländischen Agenten“ aufgenommen. Iwan Elisejew wurde aktuell vom russischen Innenministerium zur Fahndung ausgeschrieben.
Am 13. und 14. Mai startete Russland den größten Drohnenangriff auf Kiew und die gesamte Ukraine. Moskau setzte 1.567 Drohnen und 56 weitere Raketen ein. Allein in Kiew wurden 24 Menschen getötet.
Zwei Tage später griffen ukrainische Drohnen zum ersten Mal in großem Umfang die Region Moskau an. Ziele waren eine Erdölraffinerie und Betriebe mit militärischer Produktion. Mindestens drei Menschen wurden getötet.
Zum Bericht des Moskauer Internetportals MSK1 über die Schäden, gab es auch einige interessante Kommentare:
Das WZIOM ist ein staatliches Meinungsforschungsinstitut in Russland, das größte seiner Art im Land. Es veröffentlicht regelmäßig Untersuchungen über die Beliebtheitswerte des Präsidenten, der russischen Regierung und der Stimmung im Land. Im April 26 berichtete das Institut, dass die Zustimmungswerte zur Amtsführung des Präsidenten auf 65,6% gefallen wäre. Dem Ministerpräsidenten und seine Regierung bescheinigte das Institut Zustimmungswerte von 44,3%, bzw. 39,7%. Für eine deutsche Regierung wären das beruhigende Werte, im autoritären Staat Russland geht so etwas nicht.
Im Mai 2026 änderte WZIOM dann die Methodik - und siehe da, die Werte für Putin wurden besser. Zitat:
Laut den Ergebnissen einer gemeinsamen Umfrage unter Russen lag die Zustimmungsrate für die Leistung des Präsidenten im Zeitraum vom 4. Mai bis 10. Mai 2026 bei 66,8 %. Die positive Bewertung der Arbeit des Premierministers und der russischen Regierung in der vergangenen Woche betrug 42,2 % bzw. 38,9 %.
Damit kann Präsident Putin ganz gut leben und alle aktuellen politischen Probleme an seine Regierung adressieren.
Damit alles passt, hat WZIOM diesmal seine Methodik verändert. Statt einer reinen Telefonbefragung der Bürger, ist man jetzt zusätzlich von Haustüre zu Haustüre gegangen und hat die Menschen direkt angesprochen.
Frage an unsere Leser: Würden Sie in einem autoritären Staat eine ehrliche Antwort geben, wenn ein Unbekannter vor ihrer Tür steht und Sie nach Ihrer Meinung zum Präsidenten befragt? Auch wenn der Frager versichern würde, alles bliebe anonym?
Jeder deutsche Bundeskanzler wäre glücklich und froh, wenn er die Zustimmungswerte des russischen Präsidenten auch nur annähernd erreichen könnte. Die lagen seit Beginn des Angriffskrieges stabil bei über 80% in der russischen Bevölkerung.
Doch Unruhe kommt auf, das einzig verbliebene, unabhängige russische Meinungsforschungsinstitut, das Lewada-Zentrum, berichtet von ihrer letzten Umfrage vom 30.04.26:
Die Zustimmungswerte für Wladimir Putin als Präsident lagen im April 2026 bei 79 Prozent und sind in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesunken – um 8 Prozentpunkte seit September 2025. 16 Prozent der Befragten missbilligen die Amtsführung des Präsidenten (ein Anstieg um 5 Prozentpunkte seit September 2025). Dies ist das erste Mal seit Herbst 2022, dass dieser Wert unter 80 Prozent gefallen ist.
Am 9. Mai feierte ganz Russland den Tag des Sieges über Nazideutschland. Aus Sicherheitsgründen wurden landesweit die Massenveranstaltungen mit Militärparaden und schwerem Gerät abgesagt. Doch kleinere Paraden fanden statt, häufig mit Bezug auf den Krieg gegen die Ukraine.
„Gesucht wird Valentin Michailowitsch Kulikow, geboren am 22.03.2007. Militäreinheit 75281. Er ging am 09.06.2025 in Redkodub auf Patrouille. Ab dem 11.06.2025 wurde er vermisst. Von der Einheit wurde berichtet, dass die Gruppe unter einen Mörserbeschuss geraten sei und die Soldaten sich zur Erhaltung der Truppe zerstreut hätten. Seine Mutter sucht nach ihm. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder er ist gefangen oder er liegt in einem Buschversteck. Dort herrscht eine Temperatur von 40 Grad.“ Telegram vom 11.08.25 (Kopie).
Inzwischen wissen wir aus dem russischen Erbschaftsregister, dass Valentin am 11. Juni 2025 getötet wurde. Ein Foto und weitere Informationen haben wir nicht gefunden.
Was wir aber sicher wissen: Valentin wurde am 22.03.2025 18 Jahre alt. Erst danach konnte er einen Vertrag mit dem russischen Militär abschließen. Und militärische Vorkenntnisse hatte er auch nicht. 81 Tage oder nicht ganz drei Monate nach seinem 18. Geburtstag wurde Valentin an der Front verheizt.
Am 30. April begeht Russland zum ersten Mal den Tag der indigenen Völker. Vor Vertretern verschiedener Ethnien erklärt Wladimir Putin:
In der Russischen Föderation leben 47 indigene Völker. Jedes von ihnen ist ein integraler Bestandteil des Landes und seiner unverwechselbaren Vielfalt und trägt zudem einzigartige Bräuche, kulturelle Codes und nationale Eigenheiten. Jede ethnische Gruppe innerhalb der brüderlichen Völkerfamilie Russlands stellt das gemeinsame Erbe des Landes dar. Dessen Erhaltung, Wachstum und Wohlergehen bedeuten unmittelbar die Erhaltung und das Wachstum des gesamten multinationalen Volkes Russlands.
Perm - das ist die östlichste Millionenstadt in Europa und Hauptstadt der gleichlautenden Oblast. Ukrainische Langstreckendrohnen haben in der Nacht zum 29. April 2026 Rohöl verarbeitende Anlagen in der Stadt in Brand gesetzt. Eine riesige schwarze Rauchsäule steigt seither zum Himmel.
Der Gouverneur der Region, Dimitri Machonin, gibt Entwarnung: „Die Schadstoffwerte liegen im Normbereich und stellen keine Gefahr für die Einwohner von Perm dar.“ Im Bericht des Internetmediums 59.RU geht es in den Kommentaren hoch her. Einige Beispiele:
Am 17. April wurde der Vater des 43-jährigen christlichen Bloggers Vegan Christoljub Boschij (Foto links bei einer Anti-Kriegsdemonstration) informiert, dass er die Leiche seines Sohnes aus einer Strafkolonie in der Oblast Woronesch abholen könne. Sein Sohn hätte sich in seiner Zelle erhängt. Seine Familie hält einen Selbstmord für unwahrscheinlich: „Seinen religiösen Überzeugungen zufolge ist das eine Sünde“, sagten sie.
Vegan, der bürgerlich mal Dimitrij Kusnetzow hieß, war bekennender Christ, Kriegsgegner und Veganer. Er hatte sich in YouTube-Videos kritisch zur Rolle der Sowjetunion im 2. Weltkrieg geäußert und meinte zudem, dass der Islam nicht als Religion der Gewaltlosigkeit betrachtet werden sollte. Dafür bekam Vegan drei Jahre Haft in einer Strafkolonie.
Vegan war allerdings alles andere als ein weltabgewandter christlicher Fundamentalist, wie auch seine Einschätzung des russischen Präsidenten zeigt:
„Seit 25 Jahren regiert das Land ein verrückter, alter Geheimdienstler, der längst kein heimlicher, sondern ein offenkundiger Menschenfresser geworden ist, dessen jedes Wort per Definition eine Lüge ist. Polen hat Hitler 1939 dazu gezwungen, es anzugreifen.... Wir bedrohen niemanden, wir brauchen keine fremden Länder, Wehrpflichtige kämpfen nicht (im Krieg gegen die Ukraine, Red.), es wird keine Mobilmachung geben, ‚sie sind nicht da‘. Wir brauchen die Krim nicht, ich werde das Rentenalter nicht anheben, sie ist untergegangen (Flaggschiff Moskwa, Red.), ich werde die Verfassung nicht ändern, ich werde nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren, ich werde mich nicht an der Macht festklammern und so weiter, man könnte die Liste noch sehr lange fortsetzen. Nur in einer Sache hat er nicht gelogen, nämlich als er sagte, ich zitiere RIA Novosti vom 12. 2. 2004: „Wenn man sieben Jahre lang so als Präsident arbeitet, kann man den Verstand verlieren.“
In den letzten Tagen sind russische Gerbera-Drohnen über der ukrainischen Region Sumy aufgetaucht und haben Flugblätter abgeworfen. Flugblätter über feindlichem Gebiet abzuwerfen ist eine bekannte Methode der psychologischen Kriegsführung, die man bereits aus dem zweiten Weltkrieg kennt. Im russischen Krieg gegen die Ukraine werden Flugblätter aus der Luft von beiden Seiten verwendet, meist um die gegnerischen Soldaten zur Kapitulation aufzufordern.
Neu ist allerdings, dass Russland versucht, mit der Weltpolitik Ängste bei der Zivilbevölkerung auszulösen. Und wer wäre da besser geeignet als der amerikanische Präsident? So bildet jenes Flugblatt die aktuelle politische Situation nach. Donald Trump wendet sich von der Ukraine ab (was er eigentlich schon länger tut) und kümmert sich um seinen eigenen Krieg gegen den Iran. Der Text: „Die Hilfe für die Ukraine gehört der Vergangenheit an!“