Alexei Smirnow

Abreise in den Krieg
Alexei Smirnow verabschiedet sich im Herbst 2022 von seiner Familie. Er gehört zu den mobilisierten Männern aus der Region Nowosibirsk. Den Fronteinsatz wird er überleben, den Krieg aber nicht.

Vyacheslav Blinov

Genieße das Leben und der Erfolg findet dich!
Das Motto von Wjatscheslaw Blinow aus St. Petersburg  wurde nicht wahr. Im sinnlosen Krieg in der Ukraine gefallen, identifiziert über DNA.

Konstantin Wassiljewitsch Pepeljajew

Sanitäter beim Militär
Ein russischer Soldat wird nicht einfach getötet - er fällt im feigen Hinterhalt oder bei der Bergung von Verwundeten. Konstantin Pepeljajew (Foto) hatte eine medizinische Ausbildung und war laut Nachricht bei der Bergung von Verwundeten gefallen. Doch Militärsanitäter sollten ein deutliches rotes Kreuz am Arm tragen und auf eine Kalaschnikow verzichten.

MädchenParade Kusbass 26.03.23

Trauerfeier im Kusbass für einen Gefallenen
In einer durch und durch militarisierten Gesellschaft dürfen müssen auch Mädchen im Exerzierschritt marschieren.

Schamilski Distrikt

Gedenktafel enthüllt
Im Bezirk Schamilski in Dagestan wird eine Ehrentafel für ein im Ukrainekrieg getötetes Gemeindemitglied enthüllt. Frauen und Männer stehen getrennt von einander.

Maxim Wassiljew

Maxim Wassiljew
zog aus Nowosibirsk in den weit entfernten Krieg. Er verabscheute das Rauchen und Trinken, war gläubiger Christ und las Dostojewski.  Er starb im Juni 23 mit 31 Jahren in einem Krieg, der ihn magisch angezogen hatte.

Juri Beljaew

Im Mohnfeld ist noch Frieden
Der russische Soldat Juri Beljaew, 29 Jahre alt aus Burjatien, träumte von einem Sieg im "3. Weltkrieg". Aber vermutlich war er arbeitslos und brauchte einen gut bezahlten Job. Am 07.06.23 wurde er im Krieg getötet.

StPetersburgPutin

Küsschen für Putin
In St. Petersburg gab es eine Frauenaktion zur Unterstützung von Wladimir Putin. Alle in rot, mit Russlandfähnchen und am Ende gab es Küsschen.
(Foto & Info lt. Twitter)

Igor Girkin

Die "Helden" werden älter, die Frauen jünger
Igor Girkin, russischer Kriegsverbrecher, begann 2014 den Krieg in der Ukraine

Viktor Igorowitsch Mirontschuk

Viktor Igorowitsch, 20 Jahre

Zweimal ging Viktor verloren. Das erste Mal war im Alter von 12 Jahren, da wurde er nach ein paar Tagen wieder aufgefunden. Acht Jahre später war Viktor in den Krieg gezogen und im Oktober 2024 wurde er vermisst. Er kam ein Jahr später im Sarg zurück und wurde am 3.10.25 in seiner Heimat begraben. Viktor Igorowitsch Mirontschuk, 19.02.2004 - 10.10.2024, lebte in der Stadt Rubzowsk in der Region Altai.

Nikita Alexandrowitsch Surkow

Nikita Alexandrowitsch, 18 Jahre

Nikita, der lachende Drohnenpilot, lacht nicht mehr. Seinen 19. Geburtstag hat er nicht mehr geschafft. Nikita Alexandrowitsch Surkow, geboren am 26.04.2007, kam aus dem Dorf Tschernucha in der Oblast Nischni Nowgorod.

Nikita Walerjewitsch Nowodran

Nikita Walerjewitsch, 19 Jahre

Nikita hat sein Leben für sein Vaterland gegeben“, schreibt Tatjana. „Mein Sohn kam tragisch ums Leben“, veröffentlicht die Mutter. Nur - Nikita ist weder für sein Vaterland gestorben, sondern bei einem völkerrechtswidrigen Angriff auf ein fremdes Land. Und sein Tod war auch nicht tragisch, sondern die Konsequenz seiner Entscheidung in den Krieg zu ziehen. Nikita Walerjewitsch Nowodran, geboren am 18.02.2006 im Dorf Unjugan im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen, wurde im Mai 2024 zum Wehrdienst eingezogen und unterschrieb bereits im September 24 einen Vertrag zum Kriegsdienst. Er sollte mit Drohnen gegnerische Soldaten töten und wurde dabei selbst am 20.09.25 getötet.

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