Wolgograd Panorama Mamajew Huegel

Blick auf die Stadt vom Mamaev-Hügel - Urheber: FontCity - Eigenes Werk CC BY-SA 4.0

Wolgograd - auf dem Mamajew-Hügel steht heute eine große Gedenkstätte der russischen Opfer in der Schlacht um Stalingrad (heute Wolgograd). Vielleicht sollte eine weitere Gedenkstätte hinzukommen, denn die Stadt hat hohe Opferzahlen im Ukrainekrieg zu verzeichnen.

Wolgograd: Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 --  Teil IV bis 400  -- Teil V bis 600 -- Teil VI bis 800 -- Teil VII bis 1.000 -- Teil VIII ab 1001

Baschkortostan Beisetzung

Eine Beisetzung eines getöteten Soldaten im Dorf Mursalimkino in Baschkirien am 21.05.24

Die Republik Baschkortostan hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion weitgehende Autonomierechte gesichert. Baschkortostan hat 4,1 Millionen Bewohner, die Hauptstadt ist Ufa mit 1,1 Millionen Einwohnern.
Im Krieg gegen die Ukraine steht die Teilrepublik aber fest an der Seite der Zentralregierung und hat eigene Freiwilligenverbände an die Front geschickt. Die Freiwilligen werden bei vielen Angriffen in den Tod geschickt, im Volksmund "Fleischangriffe" genannt. Die ländlichen Gebiete Baschkortostans sind arm, deshalb stellt die Region auch viele Freiwillige und liegt bei den im Krieg getöteten Soldaten in absoluten Zahlen an der Spitze aller russischen Regionen.

Baschkortostan:
Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 900 -- Teil VII bis 1.100 -- Teil VIII bis 1300 -- Teil IX bis 2.000 -- Teil X ab 2.000

Sotschi Grand Hotel Schemtschuschina

Sotschi - Grand Hotel Schemtschuschina -- Foto: Евгений Лодянов -- Lizenz: CC BY-SA 4.0

 Die Region Krasnodar zählt zu den dichtestbesiedelten und wirtschaftlich am stärksten entwickelten Regionen Russlands. Insbesondere die Landwirtschaft ist ein Schwerpunkt der Region. Die fruchtbaren Schwarzerdeböden brachten der Region Krasnodar den Namen „Kornkammer Russlands“, dazu gibt es Weinanbau, Tee, Tabak und Zitrusfrüchte.

Bei etwa fünf Millionen Einwohnern sind die bisher gemeldeten Kriegstoten im Ukrainekrieg keine bedeutende Zahl. Aber auf den Friedhöfen der Region wächst die Anzahl der Soldatengräber, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch jene verheimlichten Verluste in die Öffentlichkeit gelangen. Die Kriegsgräber rund um Krasnodar haben wir in einer gesonderten Datei zusammengefasst, soweit es keine weiteren Informationen zu den dort begrabenen Soldaten gibt, die zudem auch aus anderen Regionen kommen können.

Krasnodar:
Teil I bis 102 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 600 -- Teil V bis 800 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII ab 1.001
Friedhöfe I bis 100 -- Friedhöfe II bis 300 -- Friedhöfe bis 500 -- Friedhöfe ab 501
Wagner-Friedhof I -- Wagner Friedhof II -- Wagner Friedhof III

Syktyvkar

Syktyvkar -- Urheber: Anton Nikiforov -- Lizenz:  CC BY 3.0

Die Republik Komi liegt im äußersten Nordosten Europas, Hauptstadt ist Syktywkar. Das Land ist dünn besiedelt, etwa 900.000 Menschen leben dort, davon über 200.000 in der Hauptstadt. Die Landschaft ist flach, eine dünnbesiedelte Taiga- und Tundra-Vegetation. Das Gebiet ist reich an Bodenschätzen mit Kohle, Erdöl, Erdgas und Eisenerzen.

Wie aus allen, noch so entfernten Regionen sterben auch Bürger Komis im Ukrainekrieg.

Komi: Teil I bis 150 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV ab 501

Schigansk

Haus in Schigansk am Fluss Lena, Republik Sacha -- Urheber: Alexander Novikov Lizenz: CC BY-SA 4.0

Jakutien oder Sacha wie das Land heute amtlich heißt, ist eine Republik im nordöstlichen Teil des asiatischen Russlands. Die Fläche des Landes ist beinahe so groß wie Indien, aber dünn besiedelt, gerade mal eine knappe Million Einwohner hat die Region. Das Land ist reich an Bodenschätzen - Edelmetallen, Erdöl, Erdgas, Kohle und Diamanten. 

Der Journalist Vitaly Obedin zu Jakutien: „Leider kann der Chef von Jakutien derzeit am besten das Image einer kreativen, exotischen und fortschrittlichen Region auf föderaler Ebene verkaufen ... Und dies wird nicht durch die Tatsache behindert, dass mehr als ein Viertel der Bevölkerung hier im Winter bei minus 40 "auf Holztoiletten geht, heizt die Räumlichkeiten mit Holz und nutzt mangels fließendem Wasser das auf den Seen gehackte Eis".(Telegram-Link)

Sacha (Jakutien): Teil I bis 100 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV ab 501

Neftejugansk

Großstadt Neftejugansk -- Foto: Ольга Слотвинская -- Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Autonome Kreis der Chanten und Mansen liegt östlich des Uralgebirges. Der Ob und einige seiner Nebenflüsse durchfließen die Region in der 1,5 Millionen Menschen wohnen. Drei Großstädte befinden sich im autonomen Kreis: Surgut (300.000), Nischnewartowsk (250.000) und Neftejugansk (120.000), das Verwaltungszentrum ist allerdings die Stadt Chanty-Mansijsk mit etwa 80.000 Einwohnern. Durch die Öl- und Gasförderung haben die Großstädte eine geringe Arbeitslosigkeit und gelten als wohlhabend.

Der Name der Region bezieht sich auf die Ethnien der Chanten und Mansen, beides finnougrische Völker. Beide zusammen machen aber nur noch etwa zwei Prozent der Bevölkerung aus. Der überwiegende Anteil der Bewohner sind Russen.

Autonomer Kreis der Chanten und Mansen / Jugra: Teil I bis 300 -- Teil II bis 500 -- Teil III ab 501

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