Izhevsk thermal electric power plant 3

Wärmekraftwerk in Ischewsk  -- Urheber: Vyacheslav Bukharov -- CC BY-SA 4.0

Udmurtien ist eine Republik im russischen Föderationskreis Wolga mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern. Hauptstadt ist Ischewsk mit über 600 Tausend Einwohnern. Udmurtien liegt im europäischen Teil Russlands westlich des Uralgebirges zwischen den Flüssen Kama und Wjatka. Das Land ist stark industrialisiert und gut erschlossen. Namensgeber der Republik sind die Udmurten, eine finno-ugrisches Ethnie oder einfacher ausgedrückt "Wolga-Finnen", die aber nur noch 28% der Bevölkerung stellen.

Wie alle russischen Regionen östlich von Moskau bis zum Ural sind auch die Opferzahlen in Udmurtien im Krieg gegen die Ukraine weit über dem Durchschnitt.

Udmurtien: Teil I bis 200 -- Teil II bis 400 -- Teil III bis 1.000 -- Teil IV bis 2.000 -- Teil V bis 3.000 -- Teil VI ab 3.001

Dorf Ak Tal

Dorf Ak-Tal in Tuwa, etwa 1.000 Bewohner  -- Urheber: Zamunu45 -- Lizenz:  CC BY-SA 4.0

Die Republik Tuwa ist eine zur Russischen Föderation gehörende autonome Republik im südlichen Teil von Sibirien. Dort leben etwa 300.000 Einwohner. Die Tuwiner sind ein Turkvolk und stellen die Mehrheitsbevölkerung in der Republik. Im Vergleich zu anderen russischen Regionen ist die Wirtschaft unterentwickelt - hauptsächlich Landwirtschaft mit Viehhaltung. Die Republik weist die schlechtesten Werte für Kriminalität, Armut, Lebensqualität, Lebenserwartung, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus auf.

Der ehemalige russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu kommt aus Tuwa. Was ihn nicht hinderte, die Jugend seiner Republik in der Ukraine in den Tod zu schicken. Tuwa hat mit Abstand die höchsten Verluste gemessen an der Bevölkerungszahl im Krieg gegen die Ukraine.

Tuwa: Teil I bis 200 -- Teil II bis 400 -- Teil III bis 1.000 -- Teil IV bis 2.000 -- Teil V ab 2.001

A frosty evening in Efremov. Voronezh highway. 2026 1 1

Stadt Jefremow in der Oblast Tula am 01.01.26  -- Foto: Юрий Д.К.-- Lizenz: CC BY 4.0

Die Oblast Tula liegt etwa 200 km südlich von Moskau und profitiert von der Nähe zur Hauptstadt. Sie ist eine der am stärksten industrialisierten Gebiete des Landes. In der Hauptstadt Tula leben etwa eine halbe Million Menschen, die gesamte Oblast hat etwa 1,5 Millionen Bewohner.

Oblast Tula: Teil I bis 150 -- Teil II bis 1.000 -- Teil III ab 1.001

Tscheljabinsk Komarowa Str

Tscheljabinsk, Komarowastraße -- Urheber: Bogdanprojects -- Lizenz:  CC BY-SA 4.0

Tscheljabinsk, die Millionenstadt im Ural, trat vor zehn Jahren in den Mittelpunkt des Interesses. Im Gebiet der Oblast ging ein ein riesiger Meteor mit einem Gewicht von etwa 12.000 Tonnen nieder - der größte seit über 100 Jahren. Durch die Druckwelle entstand eine laute Abfolge von Knallen, Fenster gingen zu Bruch und das Dach einer Fabrik stürzte ein.

Die Stadt Magnitogorsk mit über 400.000 Bewohnern ist ein Zentrum der russischen Stahlindustrie. In Begleitung der Stahlverarbeitung kommt eine sehr hohe Luftverschmutzung mit hohen Schwefelwerten in der Luft und Schwermetalle im Trinkwasser.

Im Krieg gegen die Ukraine wird auch in der Oblast Tscheljabinsk fleißig gestorben. Die Opfer kommen vorwiegend aus den Dörfern und Kleinstädten, was die Zuordung häufig erschwert.

Tscheljabinsk: Teil I bis 100  -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 600 -- Teil V bis 800 -- Teil VI bis 1000 -- Teil VII bis 1.500 -- Teil VIII bis.2.000 - Teil IX bis 3.000 - Teil X bis 4.000 -- Teil XI bis 5.000 -- Teil XII bis 6.000 -- Teil XIII ab 6.001

45th anniversary of 1973 graduation of Kazan Suvorov Military School 07

Kadetten der Kasaner Suworow-Militärschule - Tatarstan - Urheber: Марсель Бадыкшин -- Lizenz: CC BY 4.0

Die russische Republik Tatarstan hat etwa 3,8 Millionen Einwohner, davon leben 1,14 Millionen in der Hauptstadt Kasan. Namensgeber der Republik sind die Tataren, die nach der letzten Erhebung 2021 53,6% der Bevölkerung stellen. Die Tataren sind ein Turk-Volk muslimischen Glaubens. Die größte Minderheit in Tatarstan stellen die Russen mit 39,3 % Bevölkerungsanteil.

Tatarstan gilt als eine der reichsten Republiken Russlands mit reichhaltigen Gas- und Erdölvorkommen und einer entwickelten Industrie.

Dank des aktiven Telegramkanals "Погибшие из Татарстана" (Die Toten aus Tatarstan) dürften in dieser Republik beinahe alle Kriegstoten dokumentiert werden.

Republik Tatarstan: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 2.500 -- Teil X bis 3.000 -- Teil XI bis 3.500 -- Teil XII bis 4.000 -- Teil XIII bis 5.000 -- Teil XIV bis 6.000 -- Teil XV bis 7.000 -- Teil XVI bis 8.000 -- Teil XVII bis 9.000 -- Teil XVIII ab 9.001

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Fallschirmjäger aus Rjasan am 9.05.2026 bei der „Siegesparade“ auf dem roten Platz in Moskau

Rjasan ist eine russische Großstadt mit über 500 Tausend Einwohnern. Sie liegt rund 200 km südöstlich von Moskau am Fluss Oka und ist zugleich Hauptstadt des Oblast Rjasan. Die Stadt ist voller historischer Sehenswürdigkeiten, aber auch Standort einer offiziellen russischen Militärakademie und eines Fortbildungszentrum der russischen Luftlandetruppen. Die Absolventen kommen aus den verschiedensten Regionen und leisten ihren Militärdienst als Offiziere.

Rjasan: Teil I bis 150 -- Teil II bis 1.000 -- Teil III ab 1.001

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Lukoil Raffinerie in Perm -- Foto:  CyrusVB6 -- Lizenz: CC BY 3.0

Perm, die Hauptstadt der Region, ist von Moskau gut 1.300 km entfernt. Die östlichste Millionenstadt Europas war noch bis 1991 eine für Ausländer verbotene Stadt. Der Grund waren die Rüstungsbetriebe in der Stadt. Auch heute verfügt die Stadt über eine sehr starke industrielle Produktion - noch vor Ufa und Jekaterinburg. Und als Nebenprodukt soll Perm auch die höchste Kriminalitätsrate Russlands aufweisen.

Die Region Perm gehört zum Föderationskreis Wolga, es leben dort etwa 2,6 Millionen Menschen, davon knapp eine Million in der Hauptstadt Perm.

Perm: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 600 -- Teil V bis 800 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 2.500 - Teil X bis 3.000 -- Teil XI bis 4.000 -- Teil XII bis 5.000 -- Teil XIII bis 6.000 -- Teil XIV ab 6.001

Kaluga 2012 Lenina 85 04

Leninstraße in Kaluga -- Foto: Kaluga.2012 -- Lizenz: CC BY-SA 3.0

 Die Oblast Kaluga hat etwa eine Million Bewohner, davon leben etwa 320.000 in der gleichnamigen Hauptstadt. Die Region gehört zu den wirtschaftlich am besten entwickelten Regionen Russlands und war/ist Produktionsstandort einiger internationaler Firmen. Zu den großen internationalen Konzernen, die Projekte in der Region umsetzen, gehören: Volkswagen, Volvo, Peugeot, Citroen, Mitsubishi, GE, Samsung, Continental, Berlin-Chemie/Menarini, Novo Nordisk, STADA CIS und andere. Auch in traditionellen Wirtschaftssegmenten gibt es eine aktive Entwicklung, vertreten durch Hersteller von Turbogeneratoren und Gasturbinentriebwerken, Eisenbahnausrüstung, Baumaterialien, Elektronik, optischen Systemen und anderen. Diese Region dürfte durch die aktuellen Sanktionen und die damit verbundenen Werksstilllegungen ganz besonders betroffen sein.

Kaluga: Teil I bis 150 -- Teil II bis 500 -- Teil III bis 1.000 - Teil IV ab 1.001

Zapolyarnoye Field Novy Urengoy

Erdgasförderanlage in  Nowy Urengoi, der Gashauptstadt Russlands mit über 100.000 Einwohner

Östlich des Uralgebirges und nördlich des Autonomen Kreises der Chanten & Mansen liegt der Autonome Kreis der Jamal-Nenzen. Die Nenzen sind ein indigenes Volk aus traditionell nomadisch lebenden Rentierhirten, Fischern und Jägern. Viele sind inzwischen sesshaft geworden, in der Region machen sie nur noch etwa sechs Prozent der Bevölkerung aus. Der Name Jamal bezieht sich auf die Jamal-Halbinsel und bedeutet in der Sprache der Nenzen so etwas wie das Ende der Welt. Die Region ist etwa doppelt so groß wie Deutschland, wird aber nur von etwa einer halben Million Menschen bewohnt. Die Hauptstadt ist Salechard mit etwas mehr als 40.000 Einwohnern.

Autonomer Kreis der Jamal-Nenzen: Teil I bis 100 -- Teil II bis 1.000 -- Teil III ab 1.001

Kegostrov

Siedlung Kegostrow in Archangelsk -- Urheber: Mike like0708 -- Lizenz:  CC BY-SA 4.0

Archangelsk (wörtlich „Erzengelstadt“) ist eine Hafenstadt in Nordrussland mit etwa 300.000 Einwohnern - Tenden abnehmend. Im Jahr 1991 zählte man noch 420.000 Bewohner. Die Stadt ist administratives Zentrum der Oblast Archangelsk mit insgesamt 1,2 Millionen Einwohnern und befindet sich oberhalb der Mündung der Nördlichen Dwina in das Weiße Meer. Die Ökonomie der Stadt wird wesentlich bestimmt durch den Hafen.

Archangelsk: Teil I bis 150 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 1.000 -- Teil V bis 2.000 -- Teil VI ab 2.001

Puschkinskaja Straße in Woronesch

 Puschkinskaja-Straße in Woronesch -- Urheber: Georgy Dolgopsky -- Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Oblast Woronesch liegt etwa 500 km südwestlich von Moskau und grenzt an die Ukraine. Die Einwohnerzahl beträgt etwas über 2,3 Millionen, davon leben knapp 900 Tausend in der gleichnamigen Hauptstadt. Die Region verfügt über eine bedeutende Industrie mit Flugzeugbau, sowie Chemie und Lebensmittelverarbeitung - wie üblich mit großer Umweltverschmutzung im Gepäck. Dazu kommen fruchtbare Schwarzerdeböden mit intensiver Landwirtschaft.

Zuletzt wurde die Region bekannt, als die Gruppe Wagner mit einer kampfbereiten Truppe nach Norden Richtung Moskau durch Woronesch fuhr und eine Ölraffinerie dabei in Brand gesetzt wurde.

Woronesch: Teil I bis 400 -- Teil II bis 1.000 -- Teil III bis 2.000 -- Teil IV ab 2.001

Kalarsky Bezirk

Kalarsky-Bezirk im Norden Transbaikaliens -- Urheber: Veteran hiker -- Lizenz:  CC BY-SA 4.0

Transbaikalien liegt östlich des Baikalsees und hat eine lange Grenze zu China und der Mongolei. Etwa 1,1 Millionen Einwohner hat die Region, davon leben über 300.000 in der Hauptstadt Tschita. Die Region lebt von großen Kohleminen und vom Handel- und Transportwesen. Mit Gorny existiert auch eine geschlossene Stadt, in der atomar bestückte Interkontinentalrakeketen stationiert sind.

Die Bevölkerung des Landes schrumpft, in etwa 10 Jahren um 100.000 Personen. Die Ökonomie der Region definiert sich hauptsächlich auf die Bodenschätze wie z. B. Kohle, Kupfer, Lithium und Germanium. Die Lagerstätten sind teilweise noch nicht erschlossen.

Wie alle fernen Regionen Russlands zahlt auch diese Region einen sehr hohen Preis beim Krieg gegen die Ukraine.

Transbaikalien: Teil I bis 100 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 600 -- Teil_V bis 1.000 -- Teil_VI bis 1.500 -- Teil_VII bis 2.000 - Teil VIII bis 3.000 -- Teil IX ab 3.001

Jekaterinburg Industrie

Industrieanlage in Jekaterinburg -- Urheber: Владислав Фальшивомонетчик -- Lizenz: Gemeinfrei

Der Föderationskreis Ural ist eine administrative Einheit in Russland. Verwaltungssitz ist Jekaterinburg. Ural gehört zu den reichsten Kreisen Russlands, die Oblast Swerdlowsk ist der industriell stärkste Teil des Ural-Kreises. Die Oblast hat 4,3 Millionen Einwohner, davon leben in der Hauptstadt Jekaterinburg etwa 1,3 Millionen Menschen. Jekaterinburg ist von Moskau etwa 1800 km entfernt.

Die Mehrzahl der Kriegsopfer der Region kommt aus den ländlichen Gebieten und nicht aus großen Stadten.

Swerdlowsk: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 502 -- Teil V  bis 700 -- Teil VI  bis 701 -- Teil VII bis 1.100 -- Teil VIII bis 1.300 -- Teil IX bis 1.500 -- Teil X bis 2.000 -- Teil XI  bis 2.500 -- Teil XII bis 3.000 -- Teil XIII bis 4.000 -- Teil XIV bis 5.000 -- Teil XV bis 6.000 -- Teil XVI ab 6.001

Engels

Stadt Engels - Urheber/Fotograf: ИринаЯ - - CC BY-SA 4.0

Die Oblast und Stadt Saratow haben eine deutsche Geschichte. Auf Einladung der deutschstämmigen Zarin Katharina II zogen sehr viele Deutsche, besonders aus Süddeutschland, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in die Region - die Wolgadeutschen, wie sie genannt wurden. Josef Stalin beendete dann 1941 deren Einfluss auf die Region. Aus Angst vor Kollaboration mit den vorrückenden deutschen Truppen wurden die deutschstämmigen Bürger nach Zentralasien und Sibirien deportiert.

In der Oblast Saratow gibt es zwei Städte, die nach deutschen Kommunisten benannt sind: Marx und Engels. Auf einem Flughafen von Engels sind Langsteckenbomber stationiert, die regelmäßig Marschflugkörper in Richtung der Ukraine abfeuern. Aus aktuellen Anlass - das Treibstoffdepot des Flughafens wurde in der Nacht vom 7. auf 8. Januar 2025 mit Drohnen angegriffen, die einen großen Brand verursachten.

Auch Saratow hat eine hohe Anzahl von gefallenen Soldaten im Krieg gegen die Ukraine zu verzeichnen.

Saratow: Teil I bis 99 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 700 -- Teil V bis 1.000 -- Teil VI bis 1.500 -- Teil VII bis 2.000 -- Teil VIII bis 3.000 -- Teil IX bis 4.000 -- Teil X bis 5.000 -- Teil XI ab 5.001

Rostow am Don Panorama

Rostow am Don, Panorama -- Urheber:  o.did - Lizenz:  CC BY 2.0 

Die Oblast Rostow am Don liegt im Süden Russlands mit etwa 4,3 Millionen Einwohnern. Die gleichnamige Hauptstadt zählt, 1,1 Millionen Bewohner. Die Region gilt als das wirtschaftliche und wissenschaftliche Zentrum des südlichen Russlands.

Sie ist auch Heimat der Don-Kosaken, von denen etwa 140 Tausend in den Regionen Rostow und Wolgograd leben. Im Krieg gegen die Ukraine waren sie bereits 2014 im Donbass aktiv und stellten mehrere Bataillone, die jetzt in die reguläre russische Armee integriert sind.

Rostow am Don: Teil I bis 300 -- Teil II bis 500 -- Teil III bis 700 -- Teil IV ab 701 -- Teil V bis 1.500 -- Teil VI bis 2.000 -- Teil VII bis 3.000 -- Teil VIII bis 4.000 -- Teil IX ab 4.001

Moskau, Powarskaja Straße  -- Foto: Anna Anichkova -- Lizenz: CC BY-SA 3.0

Moskau - Hauptstadt Russlands und Regierungssitz - erst nach 141 Tagen Krieg und 2.500 hier öffentlich gemachten Kriegstoten konnten wir den ersten, uns bekannt gewordenen toten Soldaten aus der Stadt Moskau vermelden. Obwohl in der Stadt Moskau etwa acht Prozent der russischen Bevölkerung lebt, schien der Ukrainekrieg an der Hauptstadt ohne Verluste vorbeizuziehen. Passend dazu liefert die Erstinformation nicht ein Pressemedium aus der Stadt, sondern eine regionale Plattform aus Kaliningrad.

Die größte Stadt Russlands hat mit Abstand die geringste Anzahl an getöteten Soldaten gemessen an der Einwohnerzahl zu verzeichnen. Die Herrscher des Kremls schützen ihre Angehörigen.

Moskau: Teil I bis 100 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 500 -- Teil IV bis 1.000 -- Teil V bis 2.000 -- Teil VI ab 2.001

Ukraine Krym Berehove

Verlassenes Erholungszentrum im Dorf Berehowe an der Südküste der Krim -- Foto: Tesla059 -- Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Fläche der Halbinsel Krim ist etwas größer als das deutsche Bundesland Hessen, es leben etwa 2,4 Millionen Menschen in der autonomen Republik. Größte Stadt ist Sewastopol mit etwa 400.000 Einwohnern, die Hauptstadt ist allerdings Simferopol mit über 300.000 Einwohnern.

Zu Zeiten der Sowjetunion (1954) wurde die Krim der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Dafür gab es gute wirtschaftliche Gründe. Der Landweg zur Krim führte durch die Ukraine, die Wasserversorgung kam ebenfalls zu großen Teilen aus der Ukraine.

All diese wirtschaftlichen Gründe dürften auch zum Teil für den russischen Überfall auf die Ukraine verantwortlich sein. Denn nach der widerrechtlichen Annexion der Krim durch Russland hatte die Ukraine die Wasserversorgung eingestellt. Die Erträge der Landwirtschaft gingen stark zurück.

Unter den für Russland getöteten Krimbewohner dürften sich viele dort stationierte russische Soldaten befinden, denn auf der Krim befand sich seit Auflösung der Sowjetunion ein russischer Marinestützpunkt.

 Autonome Republik Krim: Teil I bis 300 -- Teil II bis 500 -- Teil III bis 1.000 -- Teil IV bis 2.000 -- Teil V ab 2.001

Tuapsinsky District Krasnodar Krai Russia panoramio 36

Badestrand bei Tuapse -- Foto:  Максим Улитин -- Lizenz: CC BY 3.0

 Die Region Krasnodar zählt zu den dichtestbesiedelten und wirtschaftlich am stärksten entwickelten Regionen Russlands. Insbesondere die Landwirtschaft ist ein Schwerpunkt der Region. Die fruchtbaren Schwarzerdeböden brachten der Region Krasnodar den Namen „Kornkammer Russlands“, dazu gibt es Weinanbau, Tee, Tabak und Zitrusfrüchte.

Die Stadt Gelendschik ist eine der wichtigsten touristischen Zentren in der Region. Sie liegt etwa 90 km südwestlich der Hauptstadt Krasnodar. Ganz in der Nähe von Gelendschik steht auch jenes geheimnisvolle Anwesen, das Alexei Nawalny in einem Film als Putins Palast vorgestellt hat.

Bei etwa fünf Millionen Einwohnern sind die bisher gemeldeten Kriegstoten im Ukrainekrieg keine bedeutende Zahl. Aber auf den Friedhöfen der Region wächst die Anzahl der Soldatengräber, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch jene verheimlichten Verluste in die Öffentlichkeit gelangen. Die Kriegsgräber rund um Krasnodar haben wir in einer gesonderten Datei zusammengefasst, soweit es keine weiteren Informationen zu den dort begrabenen Soldaten gibt, die zudem auch aus anderen Regionen kommen können.

Krasnodar:
Teil I bis 102 -- Teil II bis 300 -- Teil III bis 400 -- Teil IV bis 600 -- Teil V bis 800 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1.500 -- Teil VIII bis 3.000 -- Teil IX bis 4.000 -- Teil X bis 5.000 -- Teil XI ab 5.001
Friedhöfe I bis 100 -- Friedhöfe II bis 300 -- Friedhöfe bis 500 -- Friedhöfe ab 501
Wagner-Friedhof I -- Wagner Friedhof II -- Wagner Friedhof III

Jaroslawl

Jaroslawl -- Foto: Sergey A. Demidov -- Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Oblast Jaroslawl grenzt nordöstlich an die Region Moskau. Die gleichnamige Hauptstadt ist etwa 280 km von Moskau entfernt. Die Oblast hat etwa 1,27 Millionen Bewohner, davon leben in der Hauptstadt knapp 600 Tausend.

Die größten natürlichen Ressourcen der Region sind die Wälder und das Wasser. Über 4000 Flüsse hat man gezählt, dazu noch über 80 Seen. Der größte Fluss ist die Wolga, die durch den Oblast fließt. Da auch die Hauptstadt zu den ältesten Städten Russlands zählt, spielt der Tourismus eine bedeutende Rolle in der Region.

Jarolslawl: Teil I bis 200 -- Teil II bis 500 -- Teil III bis 1.000 -- Teil IV ab 1.001

IRKT 131

Irkutsk -- Urheber: From IRKT -- Lizenz:  CC BY 4.0

Irkutsk liegt am Abfluss des Baikalsees im südlichen Sibirien und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Oblast. Die Universitätsstadt hat knapp 600 Tausend, die gesamte Oblast etwa 2,5 Millionen Einwohner. Die Region ist ein wirtschaftliches Zentrum in Sibirien mit Schwerindustrie, Flugzeugbau ( Ilyuschin, MiG, Suchoi, Tupolew, Yak) und Aluminiumproduktion.

Die Distanz zwischen Irkutsk und Kiew beträgt etwa 5.000 km (Fahrstrecke ca 6.000 km). Im Verlauf des Krieges gegen die Ukraine stiegen ab September 2025 die Kriegstoten aus der Region Irkutsk überdurchschnittlich an.

Irkutsk: Teil I bis 100 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1.500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 3.000 -- Teil X bis 4.000 -- Teil XI bis 5.000 -- Teil XII ab 5.001

Baimak Irek Ziganurowitsch Malikow

28.02.2026 - Beisetzung des Irek Ziganurowitsch Malikow im Dorf Ischberda in der Republik Baschkortostan

Die Republik Baschkortostan hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion weitgehende Autonomierechte gesichert, die aber von der Zentralregierung in Moskau immer weiter eingeschränkt werden. Baschkortostan ist die bevölkerungsreichste unter den russischen Teilrepubliken mit 4,1 Millionen Bewohner, die Hauptstadt Ufa hat etwa 1,1 Millionen Einwohner.

Nach der letzten Volkszählung im Jahr 2020 stellen die Russen mit 36,9 % die größte Gruppe der Bevölkerung, die Baschkiren kommen auf 31% und die Tataren auf 23,9% . Baschkiren und Tataren sind überwiegend muslimischen Glaubens.

Die Teilrepublik gilt als wohlhabend mit einer gut ausgebildeten Infrastruktur und eigenen Erdölvorkommen. Doch dieser Reichtum ist nicht in den ländlichen Gebieten angekommen.

Im Krieg gegen die Ukraine steht die Teilrepublik aber fest an der Seite der Zentralregierung und hat eigene Freiwilligenverbände an die Front geschickt. Diese Freiwilligen werden bei vielen Angriffen ganz vorne in den Tod geschickt, im Volksmund "Fleischangriffe" genannt. Im Winter 2024 gab es Proteste  wegen der Verurteilung eines politischen Aktivisten. Es zeigte sich bei diesen Protesten, dass die Bevölkerung mit den extrem hohen Opferzahlen im Krieg gegen die Ukraine unzufrieden ist.

Baschkortostan hat unter allen föderalen Einheiten Russlands in absoluten Zahlen die höchste Anzahl an Kriegstoten.

Baschkortostan:
Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 900 -- Teil VII bis 1.100 -- Teil VIII bis 1300 -- Teil IX bis 2.000 -- Teil X bis 2.500 -- Teil XI bis 3.000 -- Teil XII bis 3.500 -- Teil XIII bis 4.000 -- Teil XIV bis 4.500 -- Teil XV bis 5.000 -- Teil XVI bis 6.000 -- Teil XVII bis 7.000 -- Teil XVIII bis 8.000 -- Teil XIX bis 9.000 -- Teil XX ab 9.001

Zinnur Rachmatullowitsch Aralbajew

Beisetzung des Zinnur Rachmatullowitsch Aralbajew im Dorf Taksyrowo in der Republik Baschkortostan

Die Republik Baschkortostan hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion weitgehende Autonomierechte gesichert, die aber von der Zentralregierung in Moskau immer weiter eingeschränkt werden. Baschkortostan ist die bevölkerungsreichste unter den russischen Teilrepubliken mit 4,1 Millionen Bewohner, die Hauptstadt Ufa hat etwa 1,1 Millionen Einwohner.

Nach der letzten Volkszählung im Jahr 2020 stellen die Russen mit 36,9 % die größte Gruppe der Bevölkerung, die Baschkiren kommen auf 31% und die Tataren auf 23,9% . Baschkiren und Tataren sind überwiegend muslimischen Glaubens.

Die Teilrepublik gilt als wohlhabend mit einer gut ausgebildeten Infrastruktur und eigenen Erdölvorkommen. Doch dieser Reichtum ist nicht in den ländlichen Gebieten angekommen.

Im Krieg gegen die Ukraine steht die Teilrepublik aber fest an der Seite der Zentralregierung und hat eigene Freiwilligenverbände an die Front geschickt. Diese Freiwilligen werden bei vielen Angriffen ganz vorne in den Tod geschickt, im Volksmund "Fleischangriffe" genannt. Im Winter 2024 gab es Proteste  wegen der Verurteilung eines politischen Aktivisten. Es zeigte sich bei diesen Protesten, dass die Bevölkerung mit den extrem hohen Opferzahlen im Krieg gegen die Ukraine unzufrieden ist.

Baschkortostan hat unter allen föderalen Einheiten Russlands in absoluten Zahlen die höchste Anzahl an Kriegstoten.

Baschkortostan:
Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis 700 -- Teil VI bis 900 -- Teil VII bis 1.100 -- Teil VIII bis 1300 -- Teil IX bis 2.000 -- Teil X bis 2.500 -- Teil XI bis 3.000 -- Teil XII bis 3.500 -- Teil XIII bis 4.000 -- Teil XIV bis 4.500 -- Teil XV bis 5.000 -- Teil XVI bis 6.000 -- Teil XVII bis 7.000 -- Teil XVIII bis 8.000 -- Teil XIX bis 9.000 -- Teil XX ab 9.001

Bezirk Akbulaksky

Bezirk Akbulaksky. Blickrichtung Südwesten -- Urheber: Сергей Метик -- Lizenz: CC BY 3.0

Orenburg - der Name klingt deutsch, aber sonst hat die Oblast und die Stadt Orenburg nichts mit deutscher Kultur zu tun. Die Region liegt im Süden Russlands mit einer langen Grenze zu Kasachstan. Die Fläche der Oblast entspricht etwa Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zusammen. Wie viele andere Grenzregionen Russlands verzeichnet auch Orenburg einen hohen Blutzoll im Krieg gegen die Ukraine.

Oblast Orenburg: Teil I bis 99 -- Teil II bis 200 -- Teil III bis 300 -- Teil IV bis 500 -- Teil V bis  700 -- Teil VI bis 1.000 -- Teil VII bis 1.500 -- Teil VIII bis 2.000 -- Teil IX bis 3.000 -- Teil X ab 3.001

Baumwollspinnerei Nr. 1 in Balaschicha

Baumwollspinnerei Nr. 1 in Balaschicha,  Oblast Moskau -- Foto: AlixSaz -- Lizenz CC BY-SA 4.0

Die Oblast Moskau ist so etwas wie der Speckgürtel rund um Moskau. Die Stadt Moskau ist zwar der Verwaltungssitz der Oblast, ist aber ein eigenstädiges Föderationssubjekt. Die Oblast ist eine der dichtest besiedelsten Regionen Russlands und nach der Stadt Moskau die Region mit der höchsten Bevölkerung. Nach der Volkszählung von 2010 lebten 7,1 Millionen Menschen in der Region, die englische Wikipedia nennt inzwischen sogar 8,5 Millionen. 17 Großstädte über 100.000 Einwohner befinden sich in der Oblast, es gibt auch noch geschlossene Städte, nämich eine Stadt und vier städtische Siedlungen.

Was für die Stadt Moskau gilt, gilt auch für die Oblast in etwas abgeschwächter Form: Es gilt Kriegstote im Krieg gegen die Ukraine zu vermeiden. Folglich sind die Kriegsopfer gemessen an der Bevölkerung mit die niedrigsten in ganz Russland.

Oblast Moskau: Teil I bis 500 -- Teil II bis 700 -- Teil III bis 1.000 -- Teil IV bis 1.500 -- Teil V bis 2.000 -- Teil VI bis 2.500 -- Teil VII bis 3.000 -- Teil VIII bis 4.000 -- Teil IX bis 5.000 -- Teil X ab 5.001

Roadside cafes. Lipetsk reg. Russia

Cafés am Straßenrand in der Region Lipezk  -- Foto:  kikiwis -- Lizenz: CC BY 3.0

Lipezk liegt etwa 375 km südöstlich von Moskau. Die Stadt hat ca. 510 Tausend Einwohner ist Hauptstadt der gleichnamigen Oblast mit insgesamt 1,2 Millionen Einwohnern. Landwirtschaft spielt eine große Rolle, da die Verwaltungseinheit in der fruchtbaren Schwarzerde-Region liegt. Wirtschaftlich bedeutend sind die Eisenverarbeitung und der Maschinenbau.

Lipezk: Teil I bis 250 -- Teil II bis 500 -- Teil III bis 1.000 -- Teil IV ab1.001

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