15.07.2026 -- 221.293// Zuwachs zum 30.06.2026: 2.769
Ganz im Norden des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen liegt das Dorf Gyda mit rund 3.600 Bewohnern. Es gibt keine Straßenverbindungen zum Dorf, es kann im Sommer mit dem Schiff und sonst mit dem Hubschrauber erreicht werden. In den Zeiten des Gulags war Gyda auch ein Verbannungsort, darunter auch Deutsche. Kaum jemand konnte den Verbannungsort jemals verlassen - lebendig oder tot. Die Dorfbewohner leben von der Rentierzucht und der Fischerei. Sergej Jar, geboren am 25. Juni 1993, kam aus diesem Dorf und war mal auf „aktiver Partnersuche“, wie aus seinem veralteten VKontakte-Status hervorgeht. Ob er eine Frau gefunden hat und warum er in den Krieg zog, bleibt unbekannt. Sergej, der Nenze, wurde am 31.03.26 nach Nenzen-Tradition, in seinem Heimatdorf beigesetzt.
Viktor & Sergej Ifimow, Onkel und Neffe, lebten im Dorf Bolschoi Pokrowskoje in der Oblast Nischni Nowgorod. Der Onkel war ganz auf Z eingestellt, das Symbol für den russischen Angriffskrieg, irgendwann im Jahr 2024 meldete er sich freiwillig. Ganz glücklich war Sergej dagegen nicht, mit 17 Jahren war von zuhause abgehauen und wurde öffentlich gesucht. So machte Sergej es seinem Onkel nach und meldete sich freiwillig: „Die werden mich ficken“, schrieb er in seinen VKontakte-Status. Richtig!
Wie veruntreut man Forschungsgelder? Dimitri hat es vorgemacht. Man beantragt Fördermittel beim Staat und gibt die gewährten Mittel selbst aus. Als Ergebnis reicht man dann die Arbeiten anderer Wissenschaftler ein, die man vorher einfach umgeschrieben hat. Beteiligt waren an diesem Betrug der Rektor der Polytechnischen Universität Omsk, Dmitri Pawlowitsch Maewski, die ehemalige Professorin für Außenbeziehungen und Jugendpolitik, Alexandra Kosulina, und der Professor Wladislaw Ratscheki. Im Oktober 2024 wurden alle drei zu Bewährungs- und zusätzlichen Geldstrafen verurteilt, zudem mussten sie Schadensersatz leisten.
Der jetzt ehemalige Rektor Dimitri Maewski, geboren am 03.09.1974, wollte sich mit der Tötung von Ukrainern refinanzieren und zog in den Krieg. Am 16.10.2025 wurde er selbst getötet.
Wladimir hatte schon reichlich Lametta auf seiner Heldenbrust angesammelt und hatte davon nicht genug. Wladimir Anatoljewitsch Matwejew, 67. lebte in der Großstadt Nojabrsk im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen und war ein Oberstleutnant im Ruhestand. Anfang 2025 meldete er sich freiwillig und wie zu erwarten, kam er tot zurück. Am 7. Mai 26 wurde er beigesetzt. Das Gedenkessen fand immerhin im Café „Gourmets Traum“ statt.
„Mit tiefem Bedauern geben wir den Verlust bekannt. Während eines Kampfeinsatzes im Rahmen einer militärischen Sonderoperation starb Gulnara Asfanowna Sadykowa (5. November 1970 - 10. März 2026), eine Sanitäterin der therapeutischen Gruppe des Sanitätsdetachements (Reserve, Freiwillige) des Militärkrankenhauses“. VKontakte vom 18.03.26
Victoria Wladimirowna Priputen stammte aus Schkotowo in der Region Primorje im Fernen Osten Russlands. Zuletzt lebte sie allerdings in der Stadt Marx in der Oblast Saratow. Ihre Fähigkeit bestand darin, Menschen für sich einzunehmen und dann gnadenlos auszunehmen. Im März 2022 wurde sie deshalb zu 4,5 Jahren Zwangsarbeit wegen Betrugs verurteilt. Und richtig - sie meldete sich freiwillig an die Front, um der Verurteilung zu entgehen. Angefangen hatte sie dort als Köchin, wurde danach Sanitätsausbilderin, Anwältin und schließlich Oberärztin der medizinischen Abteilung. Eine Ausbildung war im Kampfgebiet nicht notwendig. Und dort wandelte sie weiter auf bewährten Pfaden - sie „borgte“ sich Geld von ihren Kameraden, zur Not auch durch Zwang. Am 7. Mai 2026 wurde sie in Marx begraben.
Irina Grigorjewna Plachonina, geboren im Jahr 1984, stammte aus dem großen Dorf Tschornomorske im Westen der Halbinsel Krim. Sie schloss sich im November 2022 der „Volksmiliz“ des Dorfes an. Im Jahr 2024 wurde sie in die Region Luhansk verlegt, Kampfname Luna. „Sie diente ehrenhaft, mit höchster Verantwortung und Treue zu ihrem Eid“, schreibt der Nachruf. Ende April wurde sie bestattet.
Im Jahr 2021 wurde Sergej Viktorowitsch Dubinski zu acht Jahren Lagerhaft verurteilt. Er war Polizeioberst in Moskau und hatte im Jahr 2018 fünf Millionen Rubel von einem Anwalt angenommen, um Ermittlungen wegen Betrugs in einer russischen Kreditbank einzustellen. Auch Sergej zog die „Ich komme aus dem Gefängnis frei“-Karte und wollte lieber Ukrainer töten, als noch lange im Knast zu sitzen. Am 20. Oktober 2024 wurde er an der Front getötet.
Alexander Gennadiewitsch Komarow war Journalist und Leiter der Programmproduktion eines Fernsehsenders in der tatarischen Großstadt Nischnekamsk. Und weil er nicht nur über den Krieg berichten, sondern mittendrin sein wollte, schloss er sich dem tatarischen Alga-Bataillon an. Über das Alga-Bataillon aus Tatarstan und sein Angriff auf Ugledar haben wir schon hier berichtet. Als Journalist hätte er nicht in den Krieg ziehen müssen, als Freiwilliger wurde er gerne genommen. Beim Militär stieg er gleich zum stellvertretenden Stabschef auf und zog am 06.02.23 los, die ukrainische Stadt Ugledar zu erobern. Ende der Karriere mit 37 Jahren. Jetzt ist er Teil einer Online-Ausstellung.
Michail Angu wurde am 25. Dezember 1990 im Dorf Nowoje Tschaplino im Autonomen Kreis der Tschuktschen geboren. Das Dorf Nowoje Tschaplino liegt am äußersten, nördlichen Zipfel von Asien am Beringmeer und hat etwa 400 Bewohner. Das Dorf entstand erst im Jahr 1958 als Eskimos (Yupik) dort angesiedelt wurden. Michael hatte nach der Berufsausbildung eine Anstellung als Dieselmotor-Führer beim staatlichen Energieunternehmen bekommen. Mit Dieselmotoren wird die Energieversorgung des Dorfes sichergestellt.
Im September 2022 wurde auch Michail mobilisiert und in den Krieg in der Ukraine geschickt. Der Staat nutzte dabei die Unwissenheit der Bevölkerung in den abgelegenen Gebieten aus, denn eigentlich waren die Männer aus den kleinen Ethnien des Nordens von der Mobilisierung ausgenommen. Michail hätte während seines Wehrdienstes ein Fernstudium der öffentlichen und kommunalen Verwaltung absolviert, schreibt der Nachruf. Es hat nichts genützt, Michail wurde am 22.03.2026 in Nowoje Tschaplino beigesetzt.
Hauptmann Andrei Igorewitsch Semjonow, 29 Jahre alt, wurde am 28.04.2026 in seiner Heimatstadt Uljanowsk begraben - einer der vielen russischen Toten im Krieg gegen die Ukraine. Er war wohl ein Übermensch, wie sein Nachruf uns berichtet:
Der Feind hatte ihn – seine gesamte Division – schon lange gejagt. Die Männer scheuten keine Mühe: In den letzten sechs Monaten haben sie mehrere Flugzeuge, Bomben, Raketen und leistungsstarke Drohnen abgeschossen. Der Feind hasste Andrej und seine Männer mit grimmigem Hass. Und als die Feinde es herausfanden … gingen sie kein Risiko ein. Um unseren Freund zu vernichten, setzten sie drei Hammer-Raketen* gleichzeitig ein. Drei gegen einen. Weil sie Angst vor ihm hatten.
*Hammer sind keine Raketen sondern gelenkte Fliegerbomben aus französischer Produktion.
Es gibt Berichte, dass russische Kommandierende einen florierenden Drogenhandel unter den russischen Besatzungstruppen in der Ukraine betreiben würden. Ober ohne Drogen, einschließlich Alkohol, können viele der Soldaten die Brutalität des Krieges nicht ertragen. Marat Ruslanowitsch Botaschew, geboren am 08.07.1997, stammte aus der russischen Teilrepublik Karatschai-Tscherkessien. Marat hatte bereits eine Vorstrafe wegen Drogenbesitzes. Seine Kameraden fanden ihn tot in einer Kellerecke, gestorben an einer Überdosis eines Betäubungsmittels.(Link)
Roman Michailowitsch Netschajew, geboren 1973, war Leiter des Zentrums für Volkskultur in der Region Primorje. Im Jahr 2025 wurde Roman von einem Gericht in Wladiwostok zu siebeneinhalb Jahren Haft in einer Hochsicherheitsstrafanstalt und vier Millionen Rubel Geldstrafe verurteilt. Er hatte im Jahr 2017 beim Kauf von Musikequipment zusammen mit seiner Frau Bestechungsgelder angenommen. Und gleich beging er den nächsten Fehler. Auch er wollte der Haft entgehen und lieber Ukrainer töten. So meldete er sich „freiwillig“, unternahm den langen Weg ins Kriegsgebiet und wurde getötet. Am 27. April 2026 gab die örtliche Presse sein Ableben bekannt.
Dimitri Igorewitsch Skokow, geboren am 20.02.1990, lebte in der russischen Großstadt Lipezk und hatte sich freiwillig zum Krieg in der Ukraine gemeldet. Als vermeintlicher Lyriker durfte er seine langen Haare wohl auch beim Militär behalten:
Ich feuerte aus nächster Nähe auf die Schießscharte.
Ein Tanz aus Blei und Stahl umgab mich. Ein Kinderwagen hing
an verkohlten Stahlträgern . Kolonnen marschierten aus Brjansk und Rostow.
Raketenschützen erkundeten ihre Ziele.
In einem abgelegenen Dorf fielen rote Tropfen vom Kreuz Christi auf den Boden.
Am 10. März 2026 wurde Dimitri begraben.
Iwan Igorewitsch Lechanow, ~40 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 15.02.1986
Todesdatum: Unbekannt
Geburtsort: Dorf Iengra, Nerjungri-Bezirk
Diensttyp: Vertrag ab September 2025
Friedlicher Beruf: Bulldozerfahrer
Vertreter der KMNS (Ewenken)
Telegram vom 11.03.26 „Die Toten aus der Republik Sacha (Jakutien)“
Iwan Lechanow war Vertreter der Ewenken unter den „Indigenen Völker des Nordens, Sibiriens und des Fernen Ostens der Russischen Föderation“. Etwa 40.000 Menschen zählen sich zu den Ewenken, von denen nur noch etwa 20% ihre eigene Sprache beherrschen. Die Ewenken lebten von der Jagd und der Rentierzucht, sie wurden während der Sowjetunion gezwungenermaßen sesshaft.
Wladimir und Nikita Kischkow waren zwei Brüder aus dem kleinen Dorf Schurawlewka mit etwa 300 Bewohnern in der westsibirischen Oblast Omsk. Der ältere Bruder Wladimir, wurde am 26.03.1993 geboren. Er arbeitete im Viehzuchtbetrieb seines Vaters. Wladimir hatte aus gesundheitlichen Gründen keinen Wehrdienst abgeleistet, aber als Freiwilliger wurde er am 10.10.2022 vom russischen Militär gerne genommen. Nach mehreren Verletzungen wurde er am 03.02.2025 getötet.
Sein jüngerer Bruder Nikita, geboren am 24.12.2002, unterzeichnete direkt im Anschluss an seinen Wehrdienst im Januar 2024 auch einen Militärvertrag auf Zeit. Bereits am 7. Juni 2024 war er tot. „Sie gaben ihr Leben für unser Recht, Russen zu sein, unsere Muttersprache zu sprechen und den russisch-orthodoxen Glauben und die Kultur zu ehren“, meinte der Leiter ihrer ehemaligen Schule bei einer Gedenkveranstaltung.
Roman Efimowitsch Kownja , 43 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 30.05.1980
Todesdatum: 10.05.2024
Geburtsort: Moldawien (zog 1992 nach Jakutien um)
Dienstart: Sturm Z (entlassen am 18.10.2023 aus der Haftanstalt IK-4 in Tscheboksary). War zuvor seit 2017 Mitglied der „Freiwilligen der LVR und DVR“.
Ort: Kysyl-Syr, Wilujski Ulus
Ein gefährlicher Wiederholungstäter, der mehrfach wegen Diebstahl, Raub, Überfall und Autodiebstahl verurteilt wurde. Nach seiner Freilassung im Jahr 2017 stand er unter administrativer Überwachung im Dorf Kysyl-Syr, verschwand jedoch anschließend und reiste ab.
Laut Medienberichten kam Kownja erstmals Mitte 2017 in den Südosten der Ukraine und reiste danach regelmäßig hin und her. Im Januar 2018 war er während seines Aufenthalts im „Donbass“ in einen Mordfall an einem Zivilisten verwickelt. Ende 2018 wurde er außerdem des brutalen Mordes an der St. Petersburgerin Jana Bljachowa beschuldigt. Nach Ermittlungen wurde der Frau mit einem Küchenmesser die Kehle durchgeschnitten und sie wurde mehrfach mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen. Anschließend stahlen die Täter Geld und Besitztümer.
Telegram „Die Toten aus Sacha (Jakutien)“ vom 20.03.2026
Du hast gedient für das Vaterland, für das russische Volk,
für deinen Großvater, für deine Großmutter, für den Tanz deiner Kinder.
Du hast den Feind gesehen, du bist zum Angriff übergegangen,
aber Drohnen durchbohrten deine Beine und flogen durch den Sack.
Du liegst dort eine Weile, der Schnee beginnt zu schmelzen,
denn der Frühling naht, wie kannst du allein auf dem Feld zurückbleiben,
ein Krieger, warum bist du gefallen?
Elegie auf Artem Alexandrowitsch Piminow, 21.08.1987 - 06.01.2025, Sewerodwinsk in der Oblast Archangelsk.
Jelena Gennadiewna Jurtaschkina, geboren im Jahr 1981, war eine Krankenpflegerin aus Jekaterinburg in der Oblast Swerdlowsk. Im Februar 2024 entschloss sie sich, freiwillig in den Krieg gegen die Ukraine zu ziehen - aus altruistischen Gründen. „Es ging ihr nicht ums Geld; sie suchte nach dem Sinn dahinter. In Jekaterinburg hatte es nicht geklappt, also nahm sie sich Urlaub und flog nach Salechard, um dort angenommen zu werden“, erzählt ihre Mutter der Presse. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass im „Autonomen Kreis der Chanten und Mansen" einfach höhere Antrittsprämien bezahlt werden als im restlichen Russland. Die Region ist reich und kann sich das leisten. Jelena wurde in der Nähe der Front und in Feldlazaretten eingesetzt. Am 10. März 2026 wurde sie durch Beschuss getötet.
Warum Sergej in den Krieg gezogen ist, verrät uns sein Status auf Odnoklassniki nicht. Sergej Alexandrowitsch Baibarow, geboren am 25.10.1991, lebte im kleinen Dorf Kanasch in Tatarstan. Das Dorf wird hauptsächlich von Tschuwaschen bewohnt. Die Tschuwaschen sind ein turkstämmiges Volk christlichen Glaubens - früher auch als Wolgabulgaren bezeichnet. Entsprechend gab es auch eine christliche Beisetzung Ende Februar am Dorfrand - mitten im Schnee.

Maxim Wjatscheslawowitsch Safronow wurde am 4. Julij 1995 im Dorf Nowaja Brjan in Burjatien geboren. Das Dorf hat seit den Zeiten der Perestroika fast die Hälfte seiner Einwohner verloren. Heute leben noch etwa 4.200 Menschen dort. Maxim bekam während seiner Schulzeit eine kräftige Dosis Militarismus eingeflösst: Er besuchte den militärpatriotischen Club „Kasatschok“ und absolvierte das Militärspiel „Zarnitsa“. Nach der Schule studierte Maxim Medizin und arbeitete als Anästhesist und Notfallmediziner in einem Krankenhaus in Tschita (Transbaikalien).
Im Jahr 2025 wollte Maxim endlich ordentlich verdienen und ging als Notfallmediziner im Rang eines Leutnants an die Front in der Ukraine. Eine häufige Legende der Nachrufschreiber lautet, dass der Tote heldenhaft Verwundete evakuiert hätte und dabei getötet wurde. So auch bei Maxim - eine Drohne hätte am 23. Juni 26 den Rettungswagen angegriffen und Maxim getötet.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.