30.06.2026 -- 218.524// Zuwachs zum 31.05.2026: 4.838
Russlands Präsident schickt die Jugend seines Landes in einen verbrecherischen Krieg. Wie viele russische Soldaten inzwischen in der Ukraine ihr Leben gelassen haben, können wir nicht komplett aufklären. Wir sammeln hier seit Beginn des Krieges im Februar 2022 die Todesmeldungen aus den Medien der Regionen und sozialen Netzwerken Russlands und verschaffen so zumindest einen ungefähren Überblick.
Im ersten Kriegsjahr haben wir noch die Meldungen im übersetzten Originaltext veröffentlicht, auf Grund der schieren Menge der Kriegstoten mussten wir später zur Tabellenform übergehen, jetzt führen wir nur noch reduzierte Listen. Eine Liste der Regionen und den dazu veröffentlichten Tabellen, finden Sie hier.
Monatlich veröffentlichen wir eine Zusammenfassung unserer Datenbank - die Liste mit allen Auswertungen finden Sie hier - Aktuell Auswertung zum 30.04.2026 & erfasst zum 31.05.2026. | Karte der Regionen Russlands | Föderationssubjekte | Kontakt: info[ɛt]oskarmaria.de
Unsere Webseite oskarmaria.de und die dazu gehörigen IP-Adressen wurden durch die russische Aufsichtsbehörde für das Internet "Roskomnadsor" am 26. August 2024 gesperrt. Details dazu erfahren Sie hier. | Alternativ-Link: gibtsnet.eu
Wieder mal gibt es Ärger mit DocVipers T-Shirt-Versandhandel. Auf dem CS-Board warten einige Mitglieder seit langer Zeit auf die zugesagte Lieferung. Doch statt die Ware zu liefern oder den Bestellern das Geld zurückzuerstatten, sperrte DocViper das entsprechende Diskussionsthema ab.
Die Film-Tutorials.de Community wurde komplett neu gestaltet, befindet sich aber noch in der Beta-Phase. Im Moment gibt es bereits 12 Lehrfilme zu Photoshop und Cinema 4d.
Genau ein Jahr ist es her, da berichteten die BoardNachrichten über die Prao-News und Newsticker.to. Die Prao-News waren eine dem Prao-Board (Prao=porn request and offering) angeschlossene Nachrichtenseite, Newsticker.to lieferte eine Laufschrift mit angeblichen Nachrichten dazu und unterhielt selbst ein Newsprojekt. Doch statt richtigen Nachrichten erhielten die Leser nur eine Menge Links, von denen eine große Anzahl zu Dialer-Seiten oder kommerziellen Pornolieferanten führten. Öffentlich wollte niemand für diese Beutelschneiderei verantwortlich sein, obwohl Computer, Chef des WbC-Boards, auch als Administrator des Praos verantwortlich zeichnet. Doch jetzt ein Jahr danach erreichte uns eine neue, zusätzliche Bestätigung der alten Geschichte.
Das FBI hat einen tollen Fang gemacht. Ein 18jähriger amerikanischer Teenager wurde gestern Abend festgenommen, weil er angeblich eine Variante des MSBlast-Virus in Umlauf gebracht habe. Der junge Mann ist geständig.
Weiterlesen: FBI: Einen wirklichen Schwerstkriminellen gefasst!
Ab heute gilt ein neues Urheberrecht. Dies bringt einige Verschärfungen im Umgang mit urheberrechtlich geschütztem Material wie Filme oder Musik. Auch die Betreiber von NachrichtenBoards müssen sich umstellen: Links auf Downloadmöglichkeiten können zu ungeahnten rechtlichen Problemen führen.
Eine mächtige Industrie sieht sich um ihre fetten Einnahmen geprellt. Durch die vielfältigen Tauschbörsen im Internet ginge der Verkauf von Musik-CDs zurück, die Besucher würden weniger ins Kino strömen und auch der Verkauf von Videos und DVDs stagniere. OskarMaria empfiehlt: Kein Mitleid mit dem Gejammer der Unterhaltungslobby.
Weiterlesen: Kommentar: Kein Artenschutz für die Unterhaltungsindustrie
Ungefähr seit zwei Wochen gibt es ein Gesetz über die so genannten Mehrwertdienste, das recht restriktive Bestimmungen über die Verwendung von so genannten Dialern enthält. Danach müssen diese kleinen Einwählprogramme ab sofort bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation registriert werden. Diese prüft, ob die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. Doch bisher haben sich gerade mal zehn Firmen dort gemeldet um ihre Einwahlprogramme prüfen zu lassen. Nach Ansicht des Behördenleiters werden zur Zeit in vielen Fällen nicht genehmigte Dialer eingesetzt. Wer auf diese hereinfalle, brauche nach seiner Ansicht bei Rechnungsstellung nicht zu bezahlen.
Wer sich nicht auf den ausgetretenen Wegen der Musikindustrie bewegen will, wer ein offenes Ohr für Musik fernab des Mainstreams hat, wer gerne kreuz und querhört und sich vom Musikgeschmack anderer inspirieren lassen möchte oder kurz - wer gerne gute Musik hört, für den gibt es ein neues Informationsmedium. Ab heute erscheint begleitend zum Freundeskreis guter Musik auch ein Portal, das über alle Bereiche anspruchsvoller Musik, über Bands, Konzerte und neue Alben berichten will. m³ heißt die neue Seite, die man unter der Adresse http://mag.fkgm.de findet.
Dieses neue Projekt ist aus einer engen Zusammenarbeit einiger Boardmitglieder entstanden. CharNode, der das Konzept im Team durchgesetzt hat, FreeG zeichnet für die grafische Gestaltung und Razor:Alien hat eine eigene Portalsoftware dafür entwickelt.
Bartolomy hat den BoardNachrichten ganz aktuell eine neue Version seiner Linkliste zur Verfügung gestellt. Diese ist wieder umfangreicher als seine letzte Liste. Jedoch auf Grund technischer Schwierigkeiten haben wir aber die Tutorials zu einzelnen Aspekten von 3D Studio Max herausgenommen. Zu viele Links waren unvollständig.
Wer zu einigen Themengebieten noch aktuelle Links zu bieten hat, kann diese uns gerne zuschicken. Ebenfalls Korrekturen, falls bestehende Links nicht mehr existieren oder es inzwischen eine andere Adresse gibt. Bitte schickt uns diese an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Stichwort: Linkliste - ich werde die Verbesserungen dann an Bartolomy weiterleiten. Eine Dankeschön geht an XoX, dessen mp3-Links wir in die Liste übernommen habe. Die Liste gibt es hier zum Download. Sie etwa 500 kb groß.
Gulli.de, gulli.ch, gulli.at, gully.com, gulli.com, gulli.us, gulli.co.uk, gulli.to, gulli.info und gulli.biz auf all diesen Seiten werden wir verheißungsvoll begrüßt: gullisworld --= | =-- crackz, serialz & vieles mehr - warum für software zahlen? Doch bis auf die Domain gulli.com wartet nur die dubiose Piratos-Seite auf zahlende Kunden und will den Besuchern einen Dialer andrehen.
Doch mit all diesen Gullis gibt Randolf J. sich nicht mehr zufrieden. Im September letzten Jahres hat er wieder mal die Dienste jenes Freiherrn Gravenreuth bemüht, um den Namen Gulli beim deutschen Marken- und Patentamt registrieren zu lassen.
Das OpenSource Boardsystem phpBB wird immer beliebter. Inzwischen bastelt eine täglich wachsende Gemeinde ständig neue Systemerweiterungen (Mods), die damit das Programm konkurrenzfähig zu kommerziellen Produkten macht. Jetzt hat bitboy0 auf dem deutschen Supportforum phpBB2 einen Mod vorgestellt, der private Nachrichten verschlüsselt in der Datenbank ablegt und damit vor neugierigen Augen schützen soll. Die BoardNachrichten haben zu den Sicherheitsaspekten AA befragt, der an einem entsprechenden Programm für das gEB mitgearbeitet hat.
Weiterlesen: phpBB2: Jetzt mit verschlüsselten privaten Nachrichten?
Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ap von heute wurde der Chef der Gruppe DrinkOrDie zu einer sehr langen Haftstrafe von 46 Monaten verurteilt. Dies ist die höchste Haftstrafe überhaupt, die je für Softwarepiraterie verhängt wurde.
Quer über alle Boards wird zur Zeit über Zensur im Internet diskutiert. Da will ein Provinz-Regierungspräsident darüber entscheiden, welche Inhalte aus dem weltumspannenden Internet die Bürger des Landes Nordrhein-Westfalen aufrufen dürfen und welche nicht. Mit einer Sperrverfügung hat der Regionalfürst Jürgen Büssow die lokalen Internetprovider überzogen. Danach sollen diese den Zugang zu zwei Nazi-Seiten unterbinden und Abfragen danach ins Leere laufen lassen. Ohne Zweifel - diese beiden rechtsradikalen Webseiten enthalten primitivste Propaganda mit einer verabscheuungswidrigen Tendenz. Bedenklich aber stimmt, dass beide Webseiten mit administrativen Maßnahmen aus dem Netz genommen werden sollen und wieder mal die Frage außen vor bleibt: Sind solche Zensurmaßnahmen überhaupt mit unserem Grundgesetz vereinbar.
zunächst einmal finde ich es toll, daß die Leser der BoardNachrichten wachsam sind und immer wieder zeigen, daß ihnen nichts entgeht.
Besonders das Hopper-Volk hat es sich ja bekanntlich zur Aufgabe gemacht, immer wieder mahnend auf Verfehlungen von uns hinzuweisen. Dafür sind wir auch sehr dankbar, und nur böse Zungen würden behaupten, daß den himmlischen Rammlern schon längst die Themen ausgegangen wären, könnten sie sich nicht wenigstens über uns ihre kleinen Köpfchen zerbrechen.
Und natürlich war auch der Heaven schon seit jeher das Sammelbecken aller moralisch besonders gefestigten Szene-Mitglieder. Darauf deutet allein schon das hohe Niveau der meisten Hopper-Threads in den letzten Wochen hin. Wer je ein Gedicht von Makker oder die wunderbare Prosa eines JR33 stets applaudiert von Frau sheeply und Sohn Taxi - gelesen hat, wird wissen, was ich damit meine. Und dann sind dort ja eben auch so erlesene Member wie Dimitris anzutreffen, die immer wieder mutig ihren moralischen Zeigefinger erheben, wenn sie wieder mal auf eine himmelschreiende Ungerechtigkeit gestoßen sind.
Weiterlesen: Das Hopper-Board als letzte moralische Instanz.
Die Administratoren des Sacrificial Boards müssen bis zum Wochenende das gesamte Board umstellen, sonst wird es vom Hoster vom Netz genommen. Das teilte der Gründer 1/2cut heute in einer Mitteilung an die Mitglieder mit. Dabei geht es längst nicht mehr allein um die Nachrichten, die auf dem Board veröffentlich werden und die nichts "illegales" mehr enthalten dürfen. Auch das System der persönlichen Nachrichten muss radikal umgebaut werden. Diese sind ja nicht verschlüsselt und können so leicht überwacht werden.
In einem ersten Schritt werden jetzt am Wochenende alle persönlichen Nachrichten gelöscht, danach wird dieses Boardfeature völlig abgeschaltet. Ein Ersatz ist bisher nicht in Sicht, die Betreiber suchen aber nach Alternativen. Zur Kommunikation der Mitglieder untereinander wird vorläufig Trillian empfohlen, da dieses System eine verschlüsselte Kommunikation zulässt und als weitest gehend sicher gilt.
: Wer erinnert sich eigentlich noch an das Interview der Boardnachrichten mit Marcel Werk, dem Entwickler des Burning Boards und Gründer der Wotlab GbR ? Getragen auf einer Welle des Erfolges betonte besagter Entwickler noch:
"Ich hatte nie vor mit dem Forum Geld zu verdienen, für mich war es nur ein Hobby. Ich hatte zu Beginn auch nicht erwartet, dass ich das Forum jemals für andere Leute zur Verfügung stelle."
Nachdem schon mit der Gründung einer GbR erste kritische Stimmen im Support-Forum von Woltlab aufkamen, verbreitete sich Anfang März unter den Usern des Burning Boards die Meldung von Marcel Werk wie ein Lauffeuer, dass die Version 2 der Forensoftware jetzt kostenpflichtig würde.
Ab heute steht jetzt die erste Beta Version des Burning Boards, Version 2 zum Download bereit.
Nachdem die grüne Ministerin Künast die Verbraucherschutzorganisationen aufgefordert hat, den Opfern von Abzock-Dialern zu helfen, hat diese Mitteilung die CDU-Bundestagsfraktion auf den Plan gerufen. Die beiden Abgeordneten Dr. Martina Krogmann und Annette Widmann-Mauz haben gestern dazu eine Stellungnahme der CDU-Bundestagsfraktion veröffentlicht. Wir veröffentlichen die Erklärung im Wortlaut.
Auf dem Skats-Board war eine Diskussion darüber nicht erlaubt. Der Rücktritt zweier Moderatoren und eines Adminstrators sollte sich in "aller Stille" vollziehen, damit durch eine Debatte dem Board kein Schaden entstünde. Keine Diskussion auf einem Diskussions-Board - das ist ein Widerspruch in sich. So riss die Verweigerung des offenen Gesprächs erst die tiefen Gräben zwischen den ehemaligen Kollegen auf und sorgte dafür, dass das Skats-Board nicht mehr öffentlich einsehbar ist.
Wir haben auf Grund dieses virtuellen Maulkorbs dem ausgeschiedenen Moderator Akareyon ein paar Fragen gestellt.
Weiterlesen: Skats-Board: Interview mit Ex-Moderator Akareyon
"Ist der Ruf erst mal zerstört, dann lebt es sich ganz ungeniert." Das scheint inzwischen das Motto des WbC-Boards geworden zu sein. Denn will man dem Nachrichtenbrett einen Besuch abstatten, dann poppt eine widerliche, Bildschirm füllende Sex-Anmache auf, statt dass man die Startseite zu sehen bekommt. Noch schlimmer kommt es, wenn man das Board wieder verlassen will.
Weiterlesen: WbC-Board: Dialer will sich automatisch installieren
Dem Firmenimperium von Medienmogul Leo Kirch geht es finanziell schlecht. Fast sieben Milliarden Euro Schulden hat der Mann aufgehäuft um ein geschlossenes Vermarktungssystem im Unterhaltungsbereich aufzubauen. Sportrechte wurden dazu überteuert gekauft, neue Fernsehsender gegründet und das Paradepferd im Imperium sollte das Bezahlfernsehen Premiere World werden. Viel zu teuer meinen die Verbraucher und ließen sich nicht zum Abonnement bewegen. Täglich soll der Sender deshalb zwei Millionen Euro Miese machen und ist deshalb hauptverantwortlich für Leos Pleite.
Was das alles mit den BoardNachrichten zu tun hat, fragt ihr völlig zurecht? Ein bisschen schon, denn einige Boards im Internet beschäftigen sich hauptamtlich mit Premiere und wie man dessen Programme ganz umsonst empfangen kann. Geht nämlich Premiere pleite, dann wird auf einen Schlag eine ganze Szene arbeitslos, die offensichtlich mit gutem Gewinn geknackte Chipkarten oder modifizierte Receiver verkauft hat.
Nach dem Rücktritt zweier Moderatoren und eines Administrators hat sich die Situation auf dem Skats-Board immer noch nicht beruhigt. Denn die ausgeschiedenen Team-Mitglieder würden gerne noch mit den Boardies noch etwas über ihre Rücktrittsgründe debattieren. Doch Chef LoddarNewYork spielt den Diktator und löscht oder schließt die Beiträge nach Belieben.
Sie sind zu einem beliebten Feature auf den Nachrichtenbrettern geworden - die privaten Nachrichten oder "Private Messages" in Computerenglisch. Damit kann man seinen Board-Kollegen schnell mal eine Nachricht zukommen lassen, Board internen Warenhandel betreiben und man kann dabei seine tatsächliche eMail-Adresse verbergen. Man läuft also niemals Gefahr unerwünschte Post von Boardmitgliedern in seinem eMail-Postfach zu finden.
Weiterlesen: Hintergrund: Wie privat sind private Nachrichten?

Maxim Wjatscheslawowitsch Safronow wurde am 4. Julij 1995 im Dorf Nowaja Brjan in Burjatien geboren. Das Dorf hat seit den Zeiten der Perestroika fast die Hälfte seiner Einwohner verloren. Heute leben noch etwa 4.200 Menschen dort. Maxim bekam während seiner Schulzeit eine kräftige Dosis Militarismus eingeflösst: Er besuchte den militärpatriotischen Club „Kasatschok“ und absolvierte das Militärspiel „Zarnitsa“. Nach der Schule studierte Maxim Medizin und arbeitete als Anästhesist und Notfallmediziner in einem Krankenhaus in Tschita (Transbaikalien).
Im Jahr 2025 wollte Maxim endlich ordentlich verdienen und ging als Notfallmediziner im Rang eines Leutnants an die Front in der Ukraine. Eine häufige Legende der Nachrufschreiber lautet, dass der Tote heldenhaft Verwundete evakuiert hätte und dabei getötet wurde. So auch bei Maxim - eine Drohne hätte am 23. Juni 26 den Rettungswagen angegriffen und Maxim getötet.
Die Todeslisten aller russischen Regionen sind jetzt bis zum Monat Mai 2026 aktuell. Die übliche Zusammenfassung werden wir bis zum 16.07.26 vorlegen.
Folgende Regionallisten wurden neu angelegt:
Wir hatten etwas Probleme mit unserer internen IT, deshalb haben wir uns mit dem Monat April 2026 weiter verspätet und konnten auch keine aktuellen Themen einschieben. Die Zusammenfassung werden wir am morgigen Donnerstag vorlegen.
Alle russischen Regionen wurden bereits mit den Daten des Monats April 2026 aktualisiert.
Folgende Listen wurden neu angelegt:
Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats März 2026 aktualisiert.
Folgende Listen wurden neu angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Monat März 2026 und die erfassten Daten zum April 2026 werden wir bis spätestens 12. Mai vorlegen können.
CK, 11.05.2026
Wir sind gerade im Stress und bereiten den Abschluss des Monats März 2026 vor. So haben wir versehentlich einen unfertigen Beitrag online gestellt: „Für Glaube und Vaterland in Nowomoskowsk“. Wir bitten um Entschuldigung.
Wir haben den Beitrag wieder versteckt, er wird erst in den nächsten Tagen - dann hoffentlich komplett - veröffentlicht.
OM 07.05.2026
Am Abend des 5. Mai 2026 war unsere Domain „oskarmaria.de“ nicht zu erreichen. Nach hektischen Versuchen, das Problem auf unserem Webserver zu suchen, mussten wir feststellen, dass wir nicht unternehmen können. Die Namensauflösung für de-Domains war bei Denic gestört. Über unsere zweite Domain https://www.gibtsnet.eu sind wir weiterhin & ungestört zu erreichen.
Zum Beitrag über die beiden in Russland inhaftierten Frauen Natalia Leonhardt und Daria Jegerewa wollen wir noch einige Anmerkungen nachreichen.
Nach der Verhaftung der beiden Frauen wurde zunächst nur der Name von Daria Jegerewa bekannt. Die Familie von Frau Leonhardt wollte, dass ihr Name nicht genannt werden solle. Sie versprachen sich so bessere Chancen vor Gericht. Das ist nicht eingetreten.
Aber dazu passt: Wir hatten beim Unterstützerkomitee angefragt, ob wir ein Foto benutzen können, das beide Frauen zeigt. Am folgenden Tag haben wir die Erlaubnis bekommen, die dann wenig später zurückgezogen wurde. Die Verantwortliche hatte unsere Webseite besucht und meinte danach, dass eine Fotoveröffentlichung in unserem Kontext den beiden Frauen eher schaden würde. Wir wollen das nicht weiter kommentieren.
Russische Freiwillige, die in den ersten drei Monaten nach Vertragsunterzeichnung an der Front getötet wurden, stellen wir unter der Überschrift „Ohne viele Worte“ vor. Da es zu viele waren, haben wir zunächst maximal einen Gefallenen pro Tag veröffentlicht. Aktuell ist die Situation so, dass es in vielen Regionen inzwischen untersagt ist, die genauen Daten anzugeben, wann der Vertrag unterschrieben und wann der Freiwillige getötet wurde. Neue Freiwillige sollen durch solch eine Wahrheit nicht abgeschreckt werden, meinen die russischen Behörden.
Wir haben uns deshalb entschieden, wieder alle Kurzzeitsoldaten zu veröffentlichen, die wir registrieren. Das sind meist Männer aus Burjatien, da in dieser Region - teilweise - noch immer ausführliche Nachrufe publiziert werden. Burjatien steht stellvertretend für alle russischen Regionen, wie unser aktuelles Beispiel aus Transbaikalien zeigt. Im Bezirk Krasnotschikoisky haben wir unter 128 Gefallenen insgesamt 36 Kurzzeitsoldaten gefunden.
Eine aktuelle Liste der Antrittsprämien aller rusischen Regionen, die der russische Staat für Zeitsoldaten bezahlt, haben wir hier veröffentlicht.
Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Februar 2026 aktualisiert.
Folgende Listen wurden neu angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Februar 2026 und die erfassten Daten zum März 2026 werden wir bis spätestens 10. April vorlegen können.
OM, 09.04.2026
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass wir sehr häufig Personen aus Burjatien vorstellen. In unserer Rubrik der Kurzzeitsoldaten (Ohne viele Worte) sind überwiegend Gefallene aus Burjatien vertreten. Das hat einfache Gründe - in Burjatien werden gewohnheitsmäßig ausführliche Nachrufe auf die im Krieg getöteten Landeskinder veröffentlicht. So erfahren wir viele Details. Das kommt in anderen Regionen eher selten vor, häufig werden auch mißliebige Daten gezielt verheimlicht. So zum Beispiel dass die getöteten Soldaten aus der Haft an die Front entlassen wurden, dass sie nur eine kurze Überlebensdauer hatten, usw. In einigen Regionen wie Baschkortostan sind inzwischen solche detaillierten Nachrichten verboten, häufig wird sogar das Alter verschwiegen.
So muss Burjatien als Beispiel herhalten, wenn es um Kurzzeitsoldaten, jugendliche Dummköpfe und Häftlinge geht. Es wird in allen anderen Regionen nicht viel anders sein.
Wir haben alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Januar 2025 aktualisiert.
Es wurden neun neue Listen angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Januar 2026 und die erfassten Daten zum Februar 2026 werden wir bis spätestens 13. März vorlegen können.
OM, 12.03.26
Der Trend bei den Nachrufen hält an - konkrete Daten werden nicht mehr angegeben. So will es die russische Regierung. Damit kann man nicht mehr abschätzen, wie lange der Zeitvertrag mit dem Militär dauerte oder besser, wie schnell der Soldat nach Vertragsunterzeichnung getötet wurde. Auch wird die Feststellung verhindert, wie lange der getötete Soldat irgendwo an der Front liegen blieb.
Normalerweise haben wir max. einen Kurzzeitsoldaten pro Tag in unserer Rubrik „Ohne viele Worte“ veröffentlicht. Das haben wir heute ausnahmsweiße verändert und alle Kurzzeitsoldaten gelistet, die uns im Zeitraum vom 19. bis 20. Januar 26 aufgefallen sind. Als Beleg dafür, dass auch weiterhin viele russischen Freiwilligen nur kurze Zeit an der Front überleben, auch wenn diese Tatsache unterdrückt werden soll.
CK, 23.02.26
Nach aktuellen Berichten wurden von der russischen Behörde für das Internet "Roskomnadsor" alle „Sozialen Netzwerke“ des Meta-Konzerns abgeschaltet. Folglich sind Facebook, Instagram und der Nachrichtendienst Whatsapp in Russland nicht mehr zu erreichen. Für uns ist das beinahe bedeutungslos. Nur aus der russischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien kamen manchmal Informationen via Instagram.
Schwieriger stellt sich die Situation bei Telegram dar. Viele Meldungen von unabhängigen & kritischen Gruppierungen kommen aus Russland über Telegram. Und auch staatliche Akteure nutzen dieses Medium häufig zur Präsentation und Dokumentation ihrer Arbeit. Im Moment berichten Nutzer aus Russland, dass sich Videos und Fotos nur langsam aufbauen - wenn überhaupt. Telegram ist also noch nicht ganz abgeschaltet, aber der Zugriff deutlich erschwert. Wir werden weiter berichten.
OM, 11.02.26
Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats Dezember 2025 aktualisiert. Es wurden sechs neue Listen angelegt:
Die ausführliche Zusammenfassung zum Dezember 2025 und die erfassten Daten zum Januar 2026 werden wir bis spätestens 4. Februar vorlegen können.
CK, 01.02.26
Noch zwei Tage und wir sind endlich mit den Kriegstoten vom Dezember 2025 durch. Dann müssen die Namen noch übersetzt und alles in unsere Tabellen eingetragen werden, was zusätzlich zwei bis drei Tage in Anspruch nimmt. Zum gleichen Zeitpunkt werden dann auch die erfassten Zahlen vom Januar 2026 verfügbar sein.
Ein Blick in unsere Datenbank zeigt - es wird keine großen Überraschungen geben. Baschkortostan und Tatarstan, führend bei den Kriegstoten nach Regionen, werden ihren Vorsprung weiter ausbauen. Dahinter kommt die Region Swerdlowsk usw. Und wenn man die Kriegstoten ins Verhältnis zur Bevölkerung der Regionen stellt, bauen die ethnisch bestimmten Regionen wie Tuwa, Burjatien, Tschukotka, Altai und Jakutien ihren Abstand zu den russisch geprägten Regionen weiter aus.
OM, 28.01.26
Zu unserer Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg passt der Bürgerprotest über den Abriss eines Gebäudes in St. Petersburg vordergründig nicht. Wir meinen aber, der Artikel passt sehr gut.
Zum einen ist er einer der wenigen breit aufgestellten Bürgerproteste seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Auf Anhieb fallen uns dazu nur noch die Proteste im baschkirischen Baimak Anfang 2024 ein.
Zum anderen dokumentiert er sehr gut die verschiedenen Meinungen und Vorurteile der Stadtbürger von St. Petersburg. Die „Migranten“ im Beitrag sind keine Migranten in unserem Sinne, sondern ganz normale russische Staatsbürger, deren Geburtsregion der russische Kaukasus ist. Dagestan ist die größte, überwiegend muslimisch geprägte russische Teilrepublik im Kaukasus.
Und vielleicht, vielleicht ein ganz klein wenig, existiert der zivile Ungehorsam in Russland immer noch. Und konnte auch durch die seit Beginn des Krieges ständig erweiterte Repression nicht ganz ausgerottet werden.
Wir haben jetzt alle russischen Regionen mit den Daten des Monats November 2025 aktualisiert. Es wurden 21 neue Listen angelegt:
Bei den Fotos zu den neuen Tabellen haben wir auf Kritik reagiert und möglichst keine Postkartenmotive ausgewählt. Denn diese bilden die Lebenswirklichkeit der Menschen in diesen Regionen nicht ab.
Die große Zahl an russischen Kriegstoten lässt uns kaum noch Zeit zu aktuellen Berichten. Wir können etwa 300 Kriegstote pro Tag bearbeiten, da darf aber nichts dazwischen kommen - wie zum Beispiel persönliche Angelegenheiten. Tatsächlich haben wir im Moment durchschnittlich etwa 400 Fälle in unseren Listen.
Heute haben wir den 20. November bearbeitet, es wird also mindestens noch 11 Tage dauern, bis wir den November abgeschlossen haben.
Die hohe Zahl an Kriegstoten resultiert nicht aus dem aktuellen Kampfgeschehen. Durch das Erbschaftsregister können viele Suchanfragen auf VKontakte und Telegramkanälen geschlossen werden - Soldat tot.
Das alles hindert uns nicht, in den nächsten Tagen einen Zwischenstand zum 15. Dezember zu veröffentlichen.
Wir haben heute alle russischen Regionen mit den Daten des Oktobers aktualisiert. Es wurden drei neue Listen angelegt:
Wir werden für eine kurze Zeit nicht erreichbar sein - einfach später wieder kommen.
Unter den Positionen 1021 und 1022 der Region Krasnojarsk haben wir die im Beitrag „Die Särge sind natürlich geschlossen“ genannten Alexej und Michail Leschok bereits gelistet. Der Originalbeitrag über Alexej ist nicht mehr verfügbar, deshalb haben wir auf eine Zweitveröffentlichung verlinkt. Der Status von Michail Leschok auf VKontakte ist allerdings weiterhin online, dort findet man noch weitere Fotos. Den dritten Bruder Wladimir haben wir bisher noch nicht in unserer Datenbank.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Doppelt
Wladimir: 25. Artem Kozhenkov // Nischni Nowgorod: 35 Artem Kozhenkov
Wolgograd: 01 Juri Agarkov // Pskow: 41 Juri Agarkow
Kutelev Stanislav, dreifach, Kostroma, Rjasan und Orenburg. Nur Orenburg
Nikolai Symov, Rjasan & Tschuwaschien - nur Tschuwaschien
Mamontov Mikhail - Krasnodar Teil 1 & Teil 2
Ivan Alekseevich Chulkov, Kostroma, Pos. 51/56
Elimov Alexey Michailowitsch , Kostroma & Tschuwaschien
Falsch einsortiert
Ruslan Khamitov, Tscheljabinsk, kein Söldner der Gruppe Wagner

Alidin-Cherel Soldat-Oolowitsch, 18 Jahre
Wann lernt Tuwas Jugend endlich: Im Krieg in der Ukraine verteidigt man - nicht - seine Heimat. Und das Leben bietet bessere Chancen, als in ukrainischen Feldern jämmerlich zu krepieren. Auch Alidin-Cherel Soldat-Oolowitsch Damba hatte das nicht begriffen. Aidin wurde am 02.08.2006 im Dorf Saryg-Sep in der russischen Teilrepublik Tuwa geboren. Nach seiner Schule begann er eine Ausbildung zum Bauhandwerker, die er wohl abgebrochen hat. Im Juni 2025 wurde er zum Wehrdienst eingezogen und wäre ein Jahr später gesund wieder zuhause angekommen. Doch am 06.03.2026 erlag er dem Druck seiner Vorgesetzten und/oder dem angebotenen vielen Geld und unterzeichnete einen Militärvertrag. Am 31. Mai 26 meldete seine Familie Aidins Tod.
Wladimir Sergejewitsch Nenartowitsch, 59 Jahre
Telegram-Kanal „Die Toten aus Sacha“ vom 28.05.2026
Die Kleinstadt Tschulym liegt etwa 130 km westlich der Hauptstadt Nowosibirsk. In der Stadt und im dazugehörigen Bezirk leben rund 20.000 Menschen - Tendenz rückläufig. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt, etwa ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeiten in diesem Bereich.
Ein Denkmal erinnert an die Toten aus den sowjetischen und russischen Kriegen. Im Krieg in Afghanistan sind zwei Soldaten aus dem Bezirk getötet worden, in den Tschetschenienkriegen wurden acht Männer getötet und im aktuellen Krieg gegen die Ukraine wurden bisher 113 Namen eingraviert.
Setzt man jene 113 Kriegtoten ins Verhältnis zur Bevölkerung, so würde jene Region an zweiter Stelle aller russischen Regionen in unserer entsprechenden Tabelle stehen.
Nikolai Afanassjewitsch Atlasow (Rufname „Odun“), 35 Jahre alt
Status: Verstorben Geburtsdatum: 29. Oktober 1989
Sterbedatum: 28. März 2025
Geburtsort: Rajon Changalasski, Dorf Katschikatsy
Sterbeort: Region Donezk, Siedlung Jelisawetowka
Dienstverhältnis: Vertragsdienst (ab 30. November 2024)
Kinder (Anzahl): Unbekannt
Ziviler Beruf: Abfüllung und Lieferservice für reines Trinkwasser
„Die Toten aus Sacha“ vom 5.5.26
Peter Frankopan ist Professor für Weltgeschichte an der Universität Oxford. In einem Essey über Wladimir Putin zitiert er den exilrussischen Telegram-Kanal „Astra“. Astra selbst zitiert in einem Beitrag eine/n Z-Blogger/in „Agna Becker“ der/die den Telegram-Kanal „Haus unter Lorbeeren“ betreibt. Agna Becker wiederum zitiert „unabhängige Studien von 'N' “ und damit kommen wir zur eigentlichen Nachricht.
Nach dieser Studie würde die durchschnittliche Überlebensdauer eines Soldaten bei einem Angriff an den vordersten Positionen nur 20 - 35 Minuten betragen. Laut der selben Studie betrage die „durchschnittliche Lebenserwartung“ eines Soldaten von der Zeit seiner Ankunft auf dem Übungsplatz bis zu seiner Abreise in den Kampfgebiet von zehn Tagen bis zu drei Wochen.
Ganz unrealistisch sind diese Aussagen nicht, wie unsere vielen Beispiele über Kurzzeitsoldaten zeigen. Wir haben Agna Becker angeschrieben und um einen Link auf die Originalveröffentlichung gebeten. Eine Antwort ist nicht zu erwarten.
„Ich freue mich auf meinen Tod“ ist der Titel einer bekannten Kantate von Johann Sebastian Bach. Die ist dem Autor spontan zum unten veröffentlichten - KI-generierten - Video eingefallen. In diesem werden 46 russische Soldaten vorgestellt, die alle aus der Großstadt Artjom oder deren näheren Umgebung in der Region Primorje stammen. Zur Erinnerung - die Region Primorje liegt im Fernen Osten Russlands. Die Soldaten im Video werfen ihre Waffen weg, lachen dabei und schreiten ins Nirwana.
Wieviel sinnvoller wäre es gewesen, wenn all diese Soldaten sich diesem verbrecherischen Krieg verweigert und gemeinsam ihre Waffen niedergelegt hätten? Sie wären zumindest lebend nach Hause gekommen. So dürfte auch diese KI-generierte Schmonzette keine Hilfe und Trost für ihre Angehörigen darstellen.